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Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

Sammlung von 25 Kurzgeschichten, entlarvend, doch mit schalkhafter Arglosigkeit vorgetragenen Episonden aus dem abenteuerlich unzeitgemäßen Alltag eines "Poeten". Die Erstausgabe dieses nach wie vor blitzblanken, dem Rost der Historie gegenüber bemerkenswert unauffälligen Buches erschien 1917, mitten im Ersten Weltkrieg. Eine größere Provokation des damaligen "Zeitgeistes" läßt sich kaum vorstellen.

Gedanken zum Buch

Das dürfte ein Protestbuch gegen den Krieg sein. Der Krieg wird nicht mit einer Silbe erwähnt. Sehr plaudernd und beiläufig kommen die Geschichten, scheinbar ohne Höhepunkt. Äußerst beruhigend und lieblich. Sehr ehrfürchtige Naturbetrachtungen. Einfach entspann... | ... weiterlesen

Zitate

Ich besaß zwei hübsche Anzüge und einiges erspartes Geld, das ich fest entschlossen war zu vergeuden.

Wer nie fehlt, hat wahrscheinlich auch nie Gutes getan.

"Ist es wahr, daß Sie Gedichte schreiben?" fragte man ihn.
"Ja, ich glaube es fast", gab er sanft, gutmütig und demutvoll zur Antwort.

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