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Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

diverse Gedichte wiedergegeben in genau in der vom Dichter bestimmten Anordnung

Gedanken zum Buch

wunderbar; Worte wirken wie gemalt, wie komponiert und in Farbe getaucht; ohne Rücksicht auf Formalitäten (groß und klein oder Punkt und Strich); die Aussage kommt über die Aneinanderreihung der Wörter ganz automatisch

Zitate

Wir fühlen dankbar wie zu leisem brausen
Von wipfeln strahlenspuren auf uns tropfen
Und blicken nur und horchen wenn in pausen
Die reifen früchte an den boden klopfen.

Da hebt sich euer blondes haupt: kennt IHR
Der nebel tanz im moore grenzenlos
Im dünenried der stürme orgelton
Und das geräusch der ungeheuren see?

Dass wir der sinne kaum mehr mächtig, wie vergiftet
Nach schlimmem prunkmahl taglang uns nicht fassten,
Stets um die stirn noch rosen brennen fühlten, leidend
Für neugierblicke in die pracht verhängter himmel.... | ... weiterlesen

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