Wien

Claudia Maralik

Inhaltsangabe

Brief.jpgEin Liebesbrief erreicht den Romancier und Lebemann R. an seinem einundvierzigsten Geburtstag – die leidenschaftliche Lebensbeichte einer Frau, deren Lebensmittelpunkt er war.
Doch sie ist für ihn nur eine belanglose Geliebte unter vielen geblieben, letztlich eine Unbekannte. »Ich klage Dich nicht an, mein Geliebter, nein, ich klage Dich nicht an«, verspricht sie, und doch stellen ihre g... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

ein Buch für einen Nachmittag... grad mal 92 Seiten.... und ich muss mich echt bremsen... will länger was davon haben. Wie erwartet ist Zweig wie ein Sog..... ob ich will oder nicht, es treibt mich unaufhaltsm durch diese Erzählung. Die bedingunglose Liebe dieses Mädchens - is... | ... weiterlesen

Zitate

Ivalaine

Inhaltsangabe

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Sie führte ein ganz normales Leben. Als Isabel eines Nachts brutal überfallen wird, hat sie den überlegenen Gegnern nichts entgegenzusetzen.
Nur durch die Hilfe von Haven gelingt es, die Angreifer in die Flucht zu schlagen. Schwer verletzt erwacht sie in einem fremden Haus und befindet sich plötzlich in der verborgenen Welt der Werwesen und V... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Hallo,

Ich freue mich, euch mein Buch Blutlinien - Verborgenes Vermächtnis vorstellen zu dürfen. Das Buch ist mein erster Roman und spielt in Wien. Entstanden ist die Idee, als ich eines nachts nach Hause unterwegs war und mir einige komische Gestalten über den Weg gelaufen waren. Es hat... | ... weiterlesen

Zitate

„Du bist wirklich gut mein Kätzchen! Es ist kaum jemanden gelungen mich zu überraschen. Vor allem bei euch Sterblichen. Aber du ...“ Er kam näher und – ich konnte es kaum glauben – schnüffelte an meinem Gesicht. „ ... du bist etwas anderes. Du rie... | ... weiterlesen

„Was ist das?“ Meine Nase sagte mir, dass es Stoff und Leder war.
„Ich glaube du würdest viel Aufsehen erregen, wenn du nackt auf der Straße herumlaufen würdest. Mein Seidenlaken gebe ich dir nicht. Ich für meinen Teil – und ich weiß nicht,... | ... weiterlesen

AndreaHz

Inhaltsangabe

Klappentext:

Wien 1908. Als am Ufer des Donaukanals ein abgetrennter Unterarm entdeckt wird, wittert Gerichtsredakteur Leo Goldblatt die große Story. Doch nicht nur diese mysteriöse Angelegenheit schlägt dem Inspector auf den Magen, sondern auch die Suche nach dem seit Tagen vermissten Oberstleutnant Vestenbrugg. Bewegung kommt erst in den Fall, als Vestenbruggs abgeschnittener Kopf auftaucht und sich herausstellt, dass er eine junge Geliebte hatte: Steffi Moravec, deren amouröse Fähig... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Wer ein Freund von stimmungsvollen, atmosphärischen Kriminalromanen ist, ist mit Gerhard Loibelsberger bestens bedient. Mit reichlich Wiener Schmäh und Wiener Dialektdialogen lässt er den Leser in das Wien des Jahres 1908 eintauchen, lässt ihn regelrecht darin versinken. Verst... | ... weiterlesen

Zitate

"Nechyba! Wo haben S' denn den ganzen Vormittag gesteckt? Haben S' in einem Beisl ein besonders ausführliches Gabelfrühstück zu sich genommen?" "Ja, im Wirtshaus Zum gefrorenen Finger", knurrte der Inspector.... | ... weiterlesen

bbarbara

Inhaltsangabe

Eine Familiengeschichte spielend in Wien im 20. Jahrhundert die alle Facetten einer Familie in dieser Zeitepoche mit Problemen und Freuden schildert. Eine skurrile Familiengeschichte beginnend beim jüdischen Großvater der damals skandalträchtig mit einer Katholikin verheiratet war,über dessen Familienangehörige und Freunde bis hin zur Erzählerin. Es geht um Familienbande, politische- und Lebensumstände.

Gedanken zum Buch

Sehr lesenswert, sehr humorvoll geschrieben. Ein gutes Buch zum Lesen und Nachdenken.

Zitate

Mein Vater war eine Sturzgeburt. Er und ein Pelzmantel wurden Opfer der Bridgeleidenschaft meiner Großmutter, die, obwohl die Wehen einsetzten, unbedingt noch die Partie fertigspielen mußte.

Fürsorgezögling

Inhaltsangabe

Vilma Neuwirth überlebte als 10-17jähriges Mädchen
den Terror der NS Herrschaft als Sternträgerin in der Wiener Glockengasse und erzählt in ihren Erinnerungen an die Jahre 1938 bis 1945 eindringlich von Veränderunge unter den neuen Machthabern, von der antisemitischen Hetze der Nachbarn, won jugendlichem Leichtsinn und dramatischen Änderungen.

Gedanken zum Buch

Immer wieder erschreckend wie "normale Menschen" und einst  liebenswerte Nachbarn zu Bestien werden können wenn es zu ihrem Vorteil ist. Eine andere Schriftstellerin nannte solche Dinge "Banalität des Bösen", d a s  werde ich nie verstehen.

Zitate

In Frau Kemplers Wohung zog ein SA-Mann namens Lattenmeier und seine Frau. Äußerlich entsprach er garantiert nicht dem "deutschen Ideal". Aber diesem Ideal entsprach eigentlich keine der deutschen "Führungspersö... | ... weiterlesen

Lattenmeier war ein "G'stauchter", ein kleiner dunkelhaariger Mann mit starken O-Beinen. In der SA-Uniform sah er aus wie ein Kretin. Sein Gesicht war wie seine Figur. Irgendwie sah er aus wie Hitler. Er trug genau so einen Bart, wie vie... | ... weiterlesen

"Dieses Buch habe ich gelesen wie einen Krimi. Weil es einer ist. Allerdings bleibt rätselhaft, woher als diese Verbrecher plötzlich gekommen sind". E.Jelinek
Umschlagtext

Claudia Maralik

Inhaltsangabe

Don_Juan_de_la_Mancha.gif"Man kann nur mit der ersten Frau oder mit der letzten glücklich werden." sagt der Vater und faßt so das Dilemma des Verführers zusammen. Auch Nathan, der nie ganz aus seines Vaters Schatten getretene Sohn, ist ein Verführer. Auf der Suche nach der verlorenen Lust der Nach-68er-Generation kreuzen viele Frauen seinen Weg. Freundinnen, eine Ehe, noch eine Ehe, vie... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Wonach sucht der Mensch? Liebe? Lust? Und kann das eine ohne das andere überhaupt Zufriedenheit/Glück bringen?
 
Menasse schreibt teilweise ziemlich freizügig und deftig über die oft doch noch unaussprechlichen Dinge des Lebens - so offen und kühn, dass i... | ... weiterlesen

Zitate

Ich dachte, dass der Begriff  "Liebesnacht" bedeutete, dass man die ganze Nacht liebte. Ich war fassungslos, wie schnell das Grundsätzlich vorbei war. Das konnte ich nicht akzeptieren, dieses Versagen: Die Nacht war noch so lan... | ... weiterlesen

Es ist keine Kunst, das Liebenswerte an einem Menschen zu lieben. Das Liebenswerte zu lieben ist nicht Liebe, sondern Huldigung.

Ich fand die Naivität, mit der sie Zärtlichkeit forderte und dabei wegdösen wollte, skandalös.

Lothar Gross

Inhaltsangabe

Mythos Wiener Kaffeehaus. Milan Dubrovic (1903-1994) ist einer der wenigen, der die internationale Boheme, die zwischen Paris, Berlin oder Zürich und dem legendären Cafe Herrenhof in Wien pendelte, noch persönlich kannte. Er hinterlässt eine faszinierende Dokumentation der Jahre nach 1918 bis zum Zusammenbruch des Dritten Reiches Über die Blütezeit der Wiener Salons, wo im privaten Rahmen Kulturgeschichte gemacht wurde. "Dem Autor gelingt es, das sich wandelnde Lebensgefühl, die spezifische A... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Dieses Buch ist quasi die Fortsetzung der beiden Tante Jolesch Bücher von Friedrich Torberg.
Eine herrliche Anekdotensammlung eines Autoren, der viele Jahre Redakteur war, erst bei der "Wiener Allgemeinen Zeitung" dann beim "Neuen Wiener Tagblatt"

Zitate

Lothar Gross

Inhaltsangabe

Tante Jolesch, der Kenner weiß es seit langem, ist bereits im Jahre 1932 friedlich gestorben, und das Rezept ihrer unübertrefflichen »Krautfleckerln« nahm sie überdies mit ins Grab. Aber dass Friedrich Torberg auch ihren »Erben« ein komplettes Anekdotenbuch widmet, dass er die Wiener Kaffeehauswelt mit ihren Käuzen und Originalen, mit ihren Kulturphilosophen und literarischen Größen noch einmal zum Leben erweckt, ließ sich gar nicht vermeiden: Zu vieles war im ersten Buch nicht erzählt worden... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Nach der "Tante Jolesch" der zweite Band der ultimativen Anekdotensammlung über die Kaffeehausliteraten der Zwischenkriegszeit.

Zitate

Barbara Huber

Zitate

Marina

Inhaltsangabe

Das Buch handelt von den Mädchen Lily und Marion, die im nazionalsozialistischen Wien bei ihrer Tante Frieda untergebracht sind, da ihr Vater mit der Stiefmutter Miriam wegen jüdischem Hintergrund in Südfrankreich auf der Flucht ist.

Tante Frieda weiß mit den Kindern aus eigener kinderlosigkeit wenig anzufangen, der Sachwalter Gustav Helmreich (der beste Freund des Vaters) kümmert sich rührend um die Mädchen, gibt ihnen sogar wöchentlich etwas Taschengeld mit dem die Kinder in die Oper... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Ein sehr berührendes, das gerade durch das "Nur-Andeuten" ein Grauen und Gänsehaut erzeugt.
Einerseits fühlen sich die Kinder durch die Oper wie in Watte gewickelt, doch gehen auch an ihnen die grauenhaften Machenschaften nicht vorbei.
In nur wenigen Zeilen am... | ... weiterlesen

Zitate

Lilis Mitschülerin Eva Zielinsky wird auf Veranlassung von Frau Doktor Krantz in die Krankenanstalt "Am Spiegelgrund" zur Untersuchung bestellt. "Routine", sagt man Frau Zielinsky. "Im Dienst der Volksgesundheit.... | ... weiterlesen

Der Vater macht das Heft zu.
Tante Frieda legt Patience.
Marschall Pétain übernimmt für Frankreichs unbesetzte Zone die deutschen Rassengesetze.
Die Kinder gehen in die Oper.

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