Belletristik

Michael Hausmann

Inhaltsangabe

Raimund Gregorius, Altphilologe und Professor für Altgriechisch und Latein an einem Berner Gymnasium verlässt eines Tages überaschen mitten im Unterricht die Klasse und reist nach Lissabon um die Spuren eines Portugiesischen Autors aufzunehmen und dessen Leben und Umfeld zu erkunden.
Notwendig wie das Glas zum Wein ist die Rahnmenhandlung für den philosophischen Inhalt des Buches. Der Autor dikitert dem schreibenden Portugiesen seine eigenen philosophischen Betrachtungen über Probleme d... | ... weiterlesen

Zitate

Was wäre des religiöse Symbol des Christentums, wenn der Heiland nicht am Kreuz sondern beispielsweise durch die Guillotine gestorben wäre.

Alex Gölles

Inhaltsangabe

Arbeit der Nacht
Stell Dir vor Du wachst auf und bist alleine. Wirklich ganz alleine, Du bist mitten in Wien, aber es gibt niemanden ausser Dir.
Das kann doch nicht sein. So begibt sich der Held auf die Suche durch Wien und Umgebung, besucht Ort einer vergessen Kindheit, doch überall muß er die Einsamkeit hin nehmen.
Es gibt nur ihn und sonst keinen und vielleicht sein eigenes Ich, als Schläfer, wenn er schläft. Doch ist dieser Schläfer wirlich er? Spielt ihm seine Einsamkei... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Sehr dunkel und schwarz, eine Richtung, die mich, so muß ich gestehen, eher anspricht. Ich finde das Buch deshalb genial, weil es mich gefesselt hat und ich nicht loslassen konnte. Das führte aber auch dazu, dass es mich auch manchmal in diesen Sog der Verzweiflung, Einsamkeit und Wahn... | ... weiterlesen

Zitate

Was er da sah, hatte noch nie ein Mensch gesehen. Auch nicht er selbst. Er lebte mit diesem Finger seit fünfunddreißig Jahren, doch wie es im Inneren aussah, wußte er nicht. Er wußte nicht, wie sein Herz aussah oder seine Milz. Nicht, daß er beson... | ... weiterlesen

Herbert Kohlmaier

Inhaltsangabe

Vier von unterschiedlichen Schicksalen gebeutelte Personen treffen sich "zufällig" in einer Silvesternacht am Dach eines Hochhauses um Selbstmord zu begehen. Unweigerlich kommen sie ins Gespräch und nehmen schließlich von ihrem Vorhaben Abstand. Gemeinsam versuchen sie, ihr Leben besser in den Griff zu bekommen. Es gelingt in unterschiedlichen Ausmaßen. Beihahe gleichen sie Blinden, die einander den Weg weisen möchten. Wenn sich in ihrem Leben binnen eines Jahres nichts ändern soolte, möchten... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

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Zitate

"Hört mal", sagte er und dann sagte er nichts, also lauschten wir.
"Ich hör nichts", sagte Jess.
"Nein, die Art von Hören meinte ich nicht. Ich meinte: Hört mal, ich will euch was sagen."

Seite 106

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Angelika Zehetner

Inhaltsangabe

Linda ist verlassen und betrogen und zieht deshalb in eine andere Stadt. Sie macht sich Sorgen über ihr Aussehen. Sie muss neue Unterwäsche kaufen und unbequeme Schuhe tragen, damit sie wieder einen neuen Liebhaber bekommt. Sie macht Urlaub in einem Single-Club und muss sich am Ende ...

Gedanken zum Buch

Man (besonders Frauen) lacht Tränen über dieses Buch!

Zitate

Eine Frau sollte nur dann Absätze von mehr als elf Zentimetern Höhe tragen, wenn sie Single ist und das nicht bleiben möchte. Oder frisch verliebt ist und das bleiben möchte. Oder den Abend definitiv größtenteils im... | ... weiterlesen

Andreas Stachl

Inhaltsangabe

Der reiche Hobbyarchäologe Lawrence Stratford findet das Grab eines Ägyptischen Königs, und entdeckt sonderbare Schriften sowohl in ägyptischen Hyrogliphen als auch in lateinischer Sprache, die scheinbar die Geschichte von Ramses II. erzählen. Stratford kann die Fundstücke mitsamt der Mumie aus dem Grab leider nicht mehr selbst nach London bringen, da er bevor er den Fund der Öffentlichkeit präsentieren kann von seinem Neffen Henry umgebracht wird. Stratfords Tochter Julie stellt die Fundstüc... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Anne Rice denkt ihre Geschichten immer von vorne bis zum Schluss. Es gibt keine unlogischen Stellen - die Geschichte ist schlüssig , selbst wenn sie noch so fantastisch ist. Das Elixier das jedem Wesen egal ob Tier, Mensch, Pflanze, oder schon vor Jahrtausenden gestorbenem Unsterblichkeit verleih... | ... weiterlesen

Zitate

Sie machen einen großen Pharao aus meinem Englischmann. Meinem wunderschönen Englischmann. Sie legen ihn in Bitumen und machen eine Mumie aus ihm. Für die Touristen.

Mein Volk konnte die unsterbliche Nahrung nicht verdauen. Es hat sich in den Eingeweiden der Menschen nicht zersetzt. Sie starben einen qualvollen Tod, als hätten sie Sand gegessen. (...) Und als ich die Felder niederbrennen und die unsterblichen... | ... weiterlesen

Edi Glanzer

Inhaltsangabe

Henry Chinaski arbeitet 15 Jahre (mit einer Unterbrechung) als desillusionierter Briefträger und Briefsortierer bei der amerikanischen Post. In dieser faden und geistlosen Zeit erlebt er wie frustrierend dieser Job sein kann und mit knapp 50 Jahren schafft er es zu kündigen um am Ende einen Roman über seine Zeit bei der Post zu schreiben.

Gedanken zum Buch

Dieses Zitat ist der erste Satz im ersten Roman von Charles Bukowski – sehr mutig seinen ersten Roman mit diesen Worten zu beginnen.

Zitate

Mit einem Fehler fing es an.

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Gabi Konrad

Inhaltsangabe

Nach einem Rückblick auf die vulkanische Entstehung der hawaiischen
Inselgruppe erlebt der Leser die erste Besiedlung durch Polynesier, die von
Bora-Bora in waghalsiger Seefahrt zu den menschenleeren Inseln gelangten. Im
paradiesisch wuchernden Hawaii leben nun viele Generationen glücklich und in
Frieden, bis strenge neuenglische Puritaner die heidnische Bevölkerung zu
missionieren beginnen. Im Gefolge dieser Missionare befinden sich
amerikanische Abenteure... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Beeindruckend, wie es die Polynesier in der damaligen Zeit geschafft haben, diese enorme Distanz von Bora-Bora und Hawaii mit einfachen Booten zu überbrücken. Allein die Vorstellung, wie gut sie geplant haben mussten, um sämtliche Mitreisende, ob alt oder jung, gut auf dieser lange... | ... weiterlesen

Zitate

In diesem Augenblick kam von dem Strand herauf ein Geräusch, das alle drei Strategen in Spannung versetzte und sie aus reifen Männern zu Kindern werden ließ. Während sie den aufregenden Laut hörten, weiteten sich ihre Augen vor Freude, und ein jed... | ... weiterlesen

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

carl_hafners_0.jpgIm Winter des Jahres 1910 steht die Schachwelt kopf. Der in Wien und Berlin ausgetragene Kampf um die Weltmeisterschaft nimmt in der fünften Partie eine unvorhergesehe Wendung. Der als unschlagbar geltende Titelverteidiger Emanuel Lasker, berühmt auch als Gelehrter und Philosoph, ist durch einen Fehler, den sonst nur Anfänger machen, in Rückstand geraten. Ins Schlaglicht des Int... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Die Eigentümlichkeiten menschlicher Gespanntheit  und Vorfreude werden hier toll ausgedrückt. Diese genaue Beschreibung erheitert sehr beim Lesen. Auch verlangsamt das und macht die Geschichte sehr angreifbar. Ich empfinde das wie eine Zeitlupe, zur näheren Erklärung der... | ... weiterlesen

Zitate

Krawatten wurden zurechtgerückt, Schnauzbärte gezwirbelt und die sonstigen Nuancen des Lächelns zur Schau gestellt.

Nach drei Stunden Fahrt und etwas doppelt so vielen Flaschen Sekt waren die Hilfssekretäre unpäßlich. Horak und Wolf spielten eine Blindpartie. Mit stumpfer Miene raunten sie einander Züge zu. Alle paar Minuten stritten sie si... | ... weiterlesen

Nach dem fünften Zug war es die eben entleerte Blase, die Carl hinaustrieb. Von da an peinigten ihn seine Ausscheidungsorgane nicht mehr. Nur die Kälte wich nicht. Carl rieb sich Hände und Arme, er stand auf und ging umher. Nichts h... | ... weiterlesen

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