Wien

Lothar Gross

Inhaltsangabe

Polgars frühere Werkausgabe, die von Marcel Reich-Ranicki und Ulrich Weinzierl herausgegeben wurde, ist zwar sehr gelungen, doch leider vergriffen. Deshalb ist es gut, dass Harry Rowohlt das Übersetzen ein wenig hintan gestellt hat und sich um eine neue Auswahl kümmerte. So entstand Alfred Polgar. Das große Lesebuch. Immerhin ist Polgar für ihn ein Vorbild, eines, das er sogar noch persönlich kannte, wie er im Vorwort schreibt. Polgar war ein Meister der kleinen Form, dem das Leben zu kurz sc... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Alfred Polgar schrieb bissige, satirische und stellenweise fast schon bösartige Texte. er war auch ein bösartiger Kritiker, der in der Lage war, alle die er nicht leiden konnte, derart nieder zu machen, dass es eine Pracht war.

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Lothar Gross

Inhaltsangabe

Anton Kuh, "Sprechsteller" laut Kurt Tucholsky: "Pumpgenie" laut Emil Szittya; "Hansdampf in allen Gassen" laut Karl Kraus, ohne Fackelerwähnung; "Psychoakrobat" laut Hugo Bettauer; "Kulturbolschewist" laut Nazi-Presse; "Notorischer Nicht-zu-Worte-kommen-Lasser" laut Anton Kuh; Wahlberliner seit 1928, weil er es vorzog, "in Berlin unter Wienern, statt in Wien unter Kremsern zu leben" – der Caféhaus-Literat, der seinen Esprit in erster Linie auf der Bühne und im Caféhaus verströmte, mag ein Li... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Eine weitere Anekdotensammlung eines Autors, der heutzutage leider relativ unbekannt geworden ist und wie bei vielen anderen Autoren seines Genres werden seine Bücher nur noch selten verlegt.

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Lothar Gross

Inhaltsangabe

Winterliches & Weihnachtliches aus einem alten, längst vergangenen Wien wird hier wiederentdeckt und versetzt uns in die Kindheit unserer Groß- und Urgroßeltern. Die dabei gefundenen Kostbarkeiten können sich sehen und – lesen lassen. Ob es die pointierten Satiren des Alt-Wiener Chronisten Friedrich Schögl sind, die detailgetreuen Schilderungen von Eduard Pötzl, oder die köstlichen Genre-Skizzen eines Vincenz Chiavacchi, die den Wienern aufs Maul und in die "Weana Sö'l" blickten, ob es di... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Wieder ein schönes Buch über die alten Zeiten mit herrlichen Geschichten bekannter Autoren wie Peter Altenberg, Franz Grillparzer, Arthur Schnitzler, Alfred Polgar, Adalbert Stifter usw. usw.

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Lothar Gross

Inhaltsangabe

Mythos Wiener Kaffeehaus. Milan Dubrovic (1903-1994) ist einer der wenigen, der die internationale Boheme, die zwischen Paris, Berlin oder Zürich und dem legendären Cafe Herrenhof in Wien pendelte, noch persönlich kannte. Er hinterlässt eine faszinierende Dokumentation der Jahre nach 1918 bis zum Zusammenbruch des Dritten Reiches Über die Blütezeit der Wiener Salons, wo im privaten Rahmen Kulturgeschichte gemacht wurde. "Dem Autor gelingt es, das sich wandelnde Lebensgefühl, die spezifische A... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Es ist fast ein wehmütiges Buch, wenn man die Liebesgeschichten der einzelnen Paare so liest. Denn sie enden teilweise sehr tragisch. Es enthält als unter anderem die Geschichte von Gutav Klimt, Leo Trotzki, Rainer Maria Rilke, Peter Altenberg, Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, um nur di... | ... weiterlesen

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Lothar Gross

Inhaltsangabe

Mythos Wiener Kaffeehaus. Milan Dubrovic (1903-1994) ist einer der wenigen, der die internationale Boheme, die zwischen Paris, Berlin oder Zürich und dem legendären Cafe Herrenhof in Wien pendelte, noch persönlich kannte. Er hinterlässt eine faszinierende Dokumentation der Jahre nach 1918 bis zum Zusammenbruch des Dritten Reiches Über die Blütezeit der Wiener Salons, wo im privaten Rahmen Kulturgeschichte gemacht wurde. "Dem Autor gelingt es, das sich wandelnde Lebensgefühl, die spezifische A... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Dieses Buch ist quasi die Fortsetzung der beiden Tante Jolesch Bücher von Friedrich Torberg.
Eine herrliche Anekdotensammlung eines Autoren, der viele Jahre Redakteur war, erst bei der "Wiener Allgemeinen Zeitung" dann beim "Neuen Wiener Tagblatt"

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Lothar Gross

Inhaltsangabe

Tante Jolesch, der Kenner weiß es seit langem, ist bereits im Jahre 1932 friedlich gestorben, und das Rezept ihrer unübertrefflichen »Krautfleckerln« nahm sie überdies mit ins Grab. Aber dass Friedrich Torberg auch ihren »Erben« ein komplettes Anekdotenbuch widmet, dass er die Wiener Kaffeehauswelt mit ihren Käuzen und Originalen, mit ihren Kulturphilosophen und literarischen Größen noch einmal zum Leben erweckt, ließ sich gar nicht vermeiden: Zu vieles war im ersten Buch nicht erzählt worden... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Nach der "Tante Jolesch" der zweite Band der ultimativen Anekdotensammlung über die Kaffeehausliteraten der Zwischenkriegszeit.

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Lothar Gross

Inhaltsangabe

Späte Wiederentdeckung der böhmischen Dörfer

Der Titel des Buches ist doppelsinnig: "Böhmische Dörfer". Das meint nach altem Sprachgebrauch etwas, von dem man keine Ahnung hat. Jürgen Serke nun machte sich auf, in einer speziellen Hinsicht just in der bezeichneten geographischen Region zu erkunden, was für uns wahrlich "böhmische Dörfer" sind. Er nennt sein Unternehmen: "Wanderungen durch eine verlassene literarische Landschaft".

Bei der Wahl dieses Untertitels mag ein Seitenbli... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Der zweite Band von Jürgen Serke nach "Die verbrannten Dichter".
Ein weiteres wichtiges Geschichtsbuch für jeden, der sich für die damalige Literatur und den Holocaust interessiert.

Zitate

Lothar Gross

Inhaltsangabe

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, blieb die Wiederentdeckung der von den Nazis 1933 verbotenen Dichter nach 1945 aus - die Bücherverbrennung wirkte nachhaltig weiter. Jürgen Serke ging den Spuren verfolgter, vergessener und verdrängter Autoren und Autorinnen nach. Entstanden ist eine eindrucksvolle Dokumentation einer zweimal totgeschwiegenen Dichtergeneration, die zu einem unverzichtbaren Werk geworden ist. In der Verknüpfung der Lebenswege von rund 30 Autorinnen und Autoren mit persönlichen... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Ein wichtiges Buch über die Cafehausliteratur in Wien und Prag und auch über den Holocaust

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Lothar Gross

Inhaltsangabe

Friedrich Torberg war wohl einer der letzten, der aus eigener Erinnerung die Atmosphäre des ehemals habsburgischen Kulturkreises und die Welt der Boheme in Budapest, Prag und Wien so intensiv zu beschwören vermochte.
Franz Molnár, Egon Erwin Kisch, Anton Kuh, Egon Friedell und Alfred Polgar - hier werden sie alle wieder lebendig. Aber mehr noch kommen die Unbekannten zu Wort: der zerstreute Religionslehrer Grün, der geistreiche Rechtsanwalt Sperber, die Redakteure des legendären 'Prager... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Dies war mein Einsteigerbuch in die herrliche Welt der Cafehausliteratur, über die ich seit Jahren alles sammle, was mir in die Finger kommt.

Zitate

Und nun noch meine Lieblingsgeschichte aus diesem Buch, die Geschichte vom Restaurant Neugröschl, viel Spass dabei:

Wo es in Wien die beste Fladentorte gab, wußte man, wenn man wer war, und wer es nicht wußte, war eben nich... | ... weiterlesen

"Wäre es nach den Verehrern ihrer Kochkunst gegangen, dann hätte sie sich als Abschiedsmahl ihre eigenen "Krautfleckerln" zubereiten müssen, jene köstliche, aus kleingeschnittenen Teigbändern und kleingehack... | ... weiterlesen

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

der_meister_des_j__ngsten_tages.jpgWien, vor dem Ersten Weltkrieg: Eine rätselhafte Todesserie erschüttert die Gesellschaft. In rascher Folge sterben ein junger Offizier, der seinerseits dem Tod seinen Bruders nachforschte, sowie ein alternder Hofschauspieler, der am Unglückstag, ohne es zu wissen, durch einen Bankkrach sein gesamtes Vermögen verloren hat.

Gedanken zum Buch

Der Ich-Erzähler beschreibt die Vorgänge rund um den Tod seines Gastgebers. Als Leser will man immer wieder glauben, er war es selbst. Das Buch endet interessant. Das Nachwort wirft wieder Fragen auf und bestätigt Zweifel am gesamten Werk. Klingt komplizeirt? Ist es auch. Leseempfe... | ... weiterlesen

Zitate

Der süß und bittre Narr
zeigt sich dir nun sofort -

Von allen Verkleidungen der Trägheit war mir diese eine immer die hassenswerteste. Den Dingen ihren Lauf lassen, das heißt: Ich bin zu dumm, zu träge oder zu herzlos -

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