Tokio

tedesca

Inhaltsangabe

1Q84_Buch_3.jpgAls Tengo seinen komatösen Vater im Krankenhaus besuchen will, findet er in dessen Krankenbett eine Puppe aus Luft vor, die ein Abbild Aomames als junges Mädchen in sich birgt. Er greift nach ihrer Hand, und eine unsichtbare Verbindung entsteht. Fortan wartet Tengo darauf, der Puppe nochmals zu begegnen, doch vergebens. War das Signal nicht stark genug, um die zwischen Leben und Tod... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Eines vorweg: ich war in meinem Leben noch nie SO sauer auf einen Autor. Ich meine, manche Bücher sind schlechter, als man es sich erwartet hätte, man bricht sie ab. Manche plätschern so dahin, man hält durch bis zum Schluss. Aber dieses hier ist eine Frechheit! Es hört s... | ... weiterlesen

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Inhaltsangabe

1Q84_Buch_1_und_2.jpgAomame ist knapp 30, Geschäftsfrau und auf dem Weg zu einem wichtigen Termin. Zu Beginn von Haruki Murakamis Roman 1Q84 sitzt sie in einem Taxi auf der Tokioter Stadtautobahn im Stau. Im Radio läuft eine Sinfonie, die ihr merkwürdiger Weise bekannt vorkommt, und merkwürdig ist auch der Rat, den der nicht minder merkwürdige Taxifahrer ihr mit auf den Weg gibt: Um nicht zu... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

30 Stunden Hörbuch - davor hatte ich ganz schön Respekt. Und dann sind sie vergangen, wie im Fluge. Das liegt natürlich auch an der spannenden Geschichte, aber vor allem trägt David Nathan mit seiner grandiosen Art zu lesen dazu bei, dass auch die etwas langatmigeren Exkurse i... | ... weiterlesen

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Ein Fischerdorf, zwei Bahnstunden von Tokio entfernt: Manazuru. Jenes Wort schrieb Keis Ehemann in sein Tagebuch, bevor er spurlos verschwand. Warum hat er sie verlassen, und wohin ist er gegangen? Keis Liebe zu ihrem Mann ist immer noch grenzenlos, und so versucht sie, dem Rätsel seines Verschwindens auf die Spur zu kommen. Eine geheimnisvolle Unbekannte scheint mehr als sie selbst zu wissen.

Gedanken zum Buch

Kei begibt sich auf die Suche nach ihrem Mann Rei, der vor 13 Jahren einfach verschwunden ist. Begleitet wird sie von geisterhaften Wesen, die ihr immer wieder mögliche Varianten der Wahrheit vorgaukeln, sie nicht in Ruhe lassen und sie immer wieder vorantreiben. Irgendwie wird man an Murakami er... | ... weiterlesen

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Ob mein Mann sterben wollte? Oder war er verschwunden, weil er leben wollte?

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Das_buch_Gabriel.jpgGabriel Brockwell, als Idealsit und Alltagsphilosoph dem Alkohol und den Drogen nicht abgeneigt, hat genug vom Leben. Er beschließt, sich umzubringen, doch halt: nicht sofort. Vorher will er es noch einmal richtig krachen lassen. Seine Reise führt ihn von einer englischen Entzugsklinik nach Tokio, wo er eine Nahtoderfahrung in einem japanischen Restaurant hat, und weiter... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

"Wenn deine moralischen Grundsätze nicht mehr tragen, ändere die Grundsätze". Damit beginnt dieses Buch, das einen in die tiefsten Tiefen der menschlichen Seele führt. London, Tokio, Berlin in drei Tagen - wie in der Hochschaubahn zischen die Orte am Leser vorbei, ni... | ... weiterlesen

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Ja, es ist definitiv vorbei: Der Profit hat das Spiel gewonnen, dabei aber wie ein Infekt seinen Wirt getötet. Der Wirt waren wir. Die Qualität ist ausgestorben, weil wir unser Recht aufs Filtern der Wahlmöglichkeiten abgetreten hab... | ... weiterlesen

Über den Selbstmord: Stellen Sie sich den Geist als ein Herrenhaus vor. Wie Sie richtig vermuten werden, haben wir nicht allzu viele Räume davon in Benutzung. Ein paa wenige Augenblicke der Kindheit ausgenommen, tanzen wir nicht im Sonne... | ... weiterlesen

David West ist ein Origami-Mensch. Von der Kultur geschickt zur Illusion eines Menschen geglättet, geknickt und gefaltet, eine Schmuckserviette, deren Ideen nicht über die eigenen Falze hinausreichen und die andere auffaltet, um sie dann... | ... weiterlesen

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Herr_Nakano_und_die_Frauen.jpg»Wir handeln nicht mit Antiquitäten, wir handeln mit Trödel«, sagt Herr Nakano zu Hitomi, die sich um eine Aushilfsstelle in seinem Laden bewirbt. Der eigenwillige Nakano, ein Herr alter Schule, liebt neben schönen alten Dingen auch schöne junge Frauen. Sein Geschäft, eine Enklave in der hektischen Innenstadt Tokios, wird zum Treffpunkt liebenswert-skur... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Das erste Buch (Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß) der Autorin war für mich eine echte Entdeckung, umso enttäuschter war ich von diesem Roman. Er zeichnet durchaus liebevoll das Bild eines Mikrokosmos im Moloch Tokio, aber letztendlich gelingt es ihm nicht, den Leser zu fesse... | ... weiterlesen

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"Nur die Götter wissen, wann ich zurückkomme", verkündete Herr Nakano dramatisch. Masayo, die gerade zu Besuch war, schnaubte.
"Es kommen sowieso nur wenige Kunden, also werde ich den Laden Hitomi und Takeo... | ... weiterlesen

Lieber Takeo,
wie geht es Dir?
Ich trinke gerade Sake.
Seit ich hier bin, werde ich schneller betrunken als sonst.
Es liegt vielleicht daran, dass ich die meiste Zeit mit dem Bus unterwegs bin.
Heute mittag habe ich a... | ... weiterlesen

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Sommer_mit_Fremden.jpgAls seine Ehe zerbricht, gerät der einst erfolgreiche Drehbuchautor Harada in eine tiefe Krise. Er zieht sich immer tiefer in eine selbst gewählte Einsamkeit zurück und grübelt über sein Leben nach. Da erfasst ihn plötzlich das beklemmende Gefühl, dass er die Kontrolle über die Realität zunehmend verliert. Ist es möglich, dass er seinen längst verstorbenen Eltern wiede... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Ein Mann Ende 40 trifft seine vor Jahrzehnten verstorbenen Eltern, gleichzeitig macht er eine mysteriöse Frauenbekanntschaft. Beides beflügelt ihn, doch seine Umwelt nimmt ihn ganz anders wahr als er sich selbst. Erst in letzter Minute ist er bereit, sich dem zu stellen, was er nicht se... | ... weiterlesen

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Ich sah zu dem Mann hin. Er war mein Vater. Zumindest im Profil war er sein absolutes Ebenbild. Hastig wandte ich den Blick ab. Was es nicht alles gab. Dass sich zwei Menschen so ähnlich sehen konnten!

Bei seinem Tod war mein Vater 39. Meine Muter war 35, als sie starb. Es war absolut undenkbar, dass sie 36 Jahre später wieder am Leben waren und hier existierten, als wäre nichts geschehen.
War die Wirklichkeit auch nicht immer ei... | ... weiterlesen

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Eine selbstbewusste Frau, ein alter, weiser Mann, reichlich Sake, etwas Walfischspeck und immer wieder Lotuswurzel - Zutaten dieser stillen, faszinierend fremden Liebesgeschichte aus Japan. Tsukiko ist achtunddreißig und lebt allein. Zur Liebe, glaubt sie, sei sie nicht begabt. Da trifft sie in einer Kneipe ihren alten Japanisch-Lehrer wieder, den sie nur den Sensei nennt. Auch er lebt allein, in einer etwas verwahrlosten Wohnung, wo er merkwürdige Gegenstände sammelt. Einer sucht die Nähe de... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Dieses Buch war einer dieser Zufallstreffer, die man so ab und zu landet. Man streift am Fluhafen herum, langweilt sich, durchwühlt zum x-ten Mal die Bücherstände, und da ist es dann plötzlich das Buch, das einen sofort anspricht. Meine Intuition hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht.  ... | ... weiterlesen

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An diesem Abend tranken wir zusammen ungefähr anderthalb Lier Sake, und er übernahm die Rechnung. Als wir uns das nächste Mal in derselben Kneipe trafen, bezahlte ich. Seit unserer dritten Begegnung beglich jeder seine Rechnung selbst.  Wahrs... | ... weiterlesen

"Sake ond O-den sind wirklich etwas Köstliches", sagte ich, worauf der Sensei mir leicht über den Kopf strich. In letzter Zeit tat er das öfter.
"Wer sein Essen genießt, ist ein guter Mensch", sagte e... | ... weiterlesen

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Der_Tote_im_Sumida.jpgDiese Mission scheint Hobbydetektivin und Fashion-Victim Rei Shimura auf den Leib geschneidert: Als Verkäuferin getarnt, wird die Halbjapanerin vom amerikanischen Geheimdienst in ein riesiges Tokioter Kaufhaus geschickt, das Bilanzfälschung im großen Stil betreibt. In der Glitzerwelt des Mitsutan, das vom Designer-Kimono bis zur Bento-Spezialität über jeden fernöstlich... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Rei Shimura in geheimer Mission - diesmal geht es mehr um ihre Aufgabe als ihre zwischenmenschlichen Beziehungen, zumindestens am Anfang. Und das Ende bleibt diesbezüglich so offen, dass man unbedingt auch den nächsten Teil lesen muss.
Die Geschichte ist mäßig spannend... | ... weiterlesen

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Dunkle Wolken kündigen einen heftigen Taifun an, als Rei Shimura in Tokio eintrifft. Hier soll sie für ein Washingtoner Museum einen wertvollen antiken Krug aufspüren. Daß sich dieser ausgerechnet in den Händen des vermögenden Japaners Takeo Kayama befindet, macht die Mission besonders heikel: Takeo ist ihr Ex-Freund! Welche Verbindung hat er zu diesem mysteriösen Kunstraub?

Gedanken zum Buch

Der 8. Teil der Rei-Shimura-Reihe spielt endlich wieder in Japan. Rei wird in geheimer Mission in ihr Lieblingsland geschickt und trifft dort auf alte Bekannte, wie natürlich ihre pfiffige Tante Norie und ihren Ex-Lover Takeo. Wie immer nicht reisserisch, aber spannend und vor allem ein Muss für... | ... weiterlesen

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Der heftige Regen zwang mich, beim Laufen den Kopf gesenkt zu halten. Doch was ich noch erkennen konnte, sah gespenstisch aus. Mittlerweile waren mein Regenmantel und meine Jeans so naß, als wäre ich gerade aus der Badewanne gestieben. Auf der Str... | ... weiterlesen

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Eine_Katze_ein_Mann_und_zwei_Frauen.jpgZwei Frauen lieben einen Mann. Doch der vergöttert eine dritte: seine geliebte Schildpattkatze Lily. Und so bleibt es dem klugen Tier überlassen, den verworrenen Liebesknoten zu lösen und zu beweisen, daß Männer gegen ein entschiedenes weibliches Wesen keine Chance haben, selbst wenn es sich dabei um eine Katze handelt.

Gedanken zum Buch

Tanizaki schreibt über die Liebe - nicht nur zu Katzen - und unerfüllbare Erwartungen, er erzählt uns aus zwei Perspektiven die Geschichte einer gescheiterten Beziehung und einer Katze, die keine unwesentliche Rolle dabei gespielt hat.
Die Beschreibungen von Lily sind ausgesp... | ... weiterlesen

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Er schimpfte zwar über ihre "Ungezogenheit", ernstlich wütend wurde er jedoch nie. Lily schien das auch garnicht anders zu erwarten; sie schmiegte schnurrend ihr Gesicht an seine Wange, und wenn sie seinen Mund voll Fisch sah,... | ... weiterlesen

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