Steiermark

querulantia

Inhaltsangabe

Eine Frau mit offenbar viel Elan schildert, wie sie es geschafft hat und auch weiterhin schafft weitestgehend auf ein Leben OHNE PLASTIK umzustellen, nachdem sie im Herbst 2009 sehr aufgewühlt von einem Film ("Plastic Planet" von Werner Boote) wurde.
Im ersten Teil wird der durchaus nicht ganz geradlinige Weg von der Idee bis zum eigentlichen Beginn der Aktion "Kein Heim für Plastik" geschildert. Das Motto dabei lautet: Wo finde ich Alternativen zu den vorhandenen Plastikprodukten.... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Auf sehr amüsante und authentische Art berichtet die Autorin einerseits über den Verlauf ihres Experiments und schafft es zugleich ökologische Zusammenhänge leicht leserlich zu transportieren. Der Humor bleibt während des gesamten Experiments immer erhalten und dies ist (... | ... weiterlesen

Zitate

antiko

Inhaltsangabe

Viele Menschen denken, der Besitz von antiken Möbelstücken stelle einen Luxus dar, das stimmt so ganz sicher nicht. Denn neben cirka zehn Prozent höfischen Ausgaben derselben hat die Beschäftigung mit den verbleibenden 90 Prozent mit bewußtem Denken zu tun. Sei es, dass etwas Ererbtes in Ehren gehalten wird oder sich auch die Frage stellt: wegschmeißen- etwas "Neues" kaufen, das womöglich lange Transportwege hinter sich hat?
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Gedanken zum Buch

Das Buch mit etwa 1000 Abbildungen auf 198 Seiten wurde mit sehr viel Engagement geschrieben, der Nutzen für Leser/innen stand im Vordergrund.

Zitate

„Man kann nicht dagegen sein, dass Neues erstrebt wird, aber man sei vorsichtig in der Zerstörung des Alten.“ (Peter Rosegger)

Kaiserin Maria Theresia, (1717– 1780) sagte einmal:
„Niemand hätte mich daran hindern können, selbst an die Spitze meiner Armeen zu treten, wenn ich nicht dauernd schwanger gewesen wäre!“   ... | ... weiterlesen

SW Möbelaktion.
Zwischen 1954 und 1969 erfreute sich in Wien die „SW“ (Soziale Wohnkultur) Möbelaktion großer Beliebtheit. Arbeiter und Angestellte konnten bei der von Stadt Wien, ÖGB und Tischlerinnung getra... | ... weiterlesen

Fürsorgezögling

Inhaltsangabe

1952. Eine Bauernmagd wirft ihr erstes Kind, im nächsten Jahr das zweite, im nächsten Jahr das dritte. Das erste davon bin ich. Außerehelich. Welch eine Schande. Die BH schaltet sich ein, die Fürsorge, man will für die Kinder ein gutes Platzerl finden, es wird ein lebenslanger Höllentrip.
Niemand trägt die Schuld,niemand ist verantwortlich. Bis heute nicht.

Gedanken zum Buch

Ich habe das Manuskript »Der Bastard« von Franz Josef Stangl mit Anteilnahme gelesen. Eine Expedition hinter die Kulissen der Gesellschaft in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
In kompromissloser Erzählweise und atemlosen Erzählton gelingt es Stangl für... | ... weiterlesen

Zitate

Aus dem Haustor trat eine etwa fünfzigjährige auf Krampfadern wandelnde Frau, welche mehr breit als hoch zu sein schien. Aber sie war nicht fett, sondern stämmig, sie hatte ihre Unterarme vor der Schürze verschränkt und ih... | ... weiterlesen

"Sind S`nicht gar zu streng zu ihm", sagte der Gendarm im Weggehen, setzte seine Kappe auf und verschwand. Die Bäuerin huschte ihm nach, Franzi hörte das zweimalige Knacken im Türschloss. Nichts sagte sie zu ihm, nur ein b... | ... weiterlesen

Schaudernd seufzte sie und setzte ihre Stelzen in Bewegung. Am Brunnen kamen sie vorbei, und dort saßen Maitschi und Sepperl auf der Betonumrandung. Auch die beiden wurden belästigt, denn Schiestl (Name der Fürsorgerin) meinte:... | ... weiterlesen

Gabi Konrad

Inhaltsangabe

Im Spiel, das eine ganze Ortschaft einbezieht, nämlich Öblarn, den Heimatort der Schriftstellerin, ersteht die Welt des Biedermeier zu neuem Leben: früher Intellektualismus neben finsterem Aberglauben, Neugierde neben Misstrauen gegen Fremde, Stolz der Reichen neben dem Aufbegehren der vom Schicksal weniger Begünstigten. Zugleich huldigt Paula Grogger dem "steirischen Prinzen" Erzherzog Johann, dem modernen und vorbildlichen Förderer der Steiermark. Seine Liebe zur Ausseer Postmeisterstochter... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Ein Theaterstück in Mundart geschrieben über eine Hochzeit, bei der Erzherzog Johann auch Gast ist. Gut gefallen hat mir der Dialekt - einige Wörter habe ich leider nicht verstanden, viele waren mir aber bekannt, da sie im Sprachgebrauch meiner Großeltern noch verhanden waren... | ... weiterlesen

Zitate

HOCHZEITLADER
Gott grüaß enk, Mannerleut und Fraun
Aus der Umgebung und von weiter Fern.
Wann ich den Augn därf draun,
Kann ich mit Stolz erschaun
Sogar die höchsten Landesherrn.
Koa Wunder... | ... weiterlesen

Schulkinder marschieren paarweise, puffen sich zu einem Schock.
SCHULMEISTER
Ordnet sie mit seinem Stäbchen.
Jetzt aufgepaßt Die Mädchen linker Hand!
Die Knaben auf die rechte Seite!
KATHERL
Aufz... | ... weiterlesen

GASTEIGERIN
Sehts hiaza, warum mir 's sparsame Kochen
Und 's Schinden und 's Rackern so wenig nutzt;
I zähl die Kaffeebohnln unter der Wochen,
Weil er aufn Sunntag mein Mitgift verputzt.

ktuttner

Inhaltsangabe

Noch gibt es Menschen, die von einer längst vergangenen Zeit erzählen können. Von einer Zeit, in der Familien mit mehr als fünf Kinder keine Seltenheit waren, in der es noch Rauchkuchln gab, in der Kinder bis zum ersten Frost "bloßfüßig" gegangen sind. eine Zeit, in der Kinderarbeit selbstverständlich war, in der Hausgeburten zur Normalität gehörten und die vor allem " a weng kluag", also karg und bescheiden war.

Gedanken zum Buch

Es war bestimmt eine schwere Zeit, trotzdem hört man immer wieder in den Erzählungen heraus wie lustig es auch zeitweise war und wie glücklich man war. Mich haben die Erzählungen sehr bewegt.

Zitate

Mit 7 Jahren weg von daheim
Ich bin als siebendes von zwölf Kinder 1964 im Sölktal geboren. Bei so vielen Kindern waren nie alle daheim. Mein älterer Bruder ist mit acht Jahren zu einem anderen Bauernhof gekom... | ... weiterlesen

Gabi Konrad

Inhaltsangabe

Digitalis Purpurea, der Rote Fingerhut, wächst in dichten Teppichen in Melanies Garten. Alles scheint zu blühen und zu gedeihen unter ihren Händen. Aber Digitalis ist ein Herzgift. Und das Idyll täuscht. Die Kinder werden erwachsen, der Ehemann wird zusehends ein Fremder, die Fassade verbirgt ihre Sprünge hinter Efeu und wildem Wein. Über manche Dinge wächst in der Stadt mit brauner Vergangenheit einfach kein Gras... (Auszug aus dem Klappentext.)

Gedanken zum Buch

Melanie geht auf in der Rolle als fünffache Mutter, pflegt ihre Schwiegermutter. Interessant ist, dass die Geschichte aus der Sicht Melanies, später aber auch aus der Sicht Sophias, ihrer Schwiegermutter, erzählt wird. Melanie lebt fürs Haus, für den Garten, versorgt alle... | ... weiterlesen

Zitate

Melanie zum Beispiel. Sie kam ihr näher, je älter sie wurde. Zunehmend konnte sie ihre Schwiegertochter besser verstehen, mochte sie. Sie mußte sie freilich "sekkieren", täglich mehr sogar, das fiel ihr selber auf. M... | ... weiterlesen

Sie wußte sofort, beim ersten Blick in die Bücher, den sie getan hatte, mit fliegenden Händen, als Hans gerade beim Gauleiter vorgeladen war, daß sie höchst gefährliches Material vor sich hatte.

Paula Gölles

Inhaltsangabe

Die Gedankenwelt von Gerti Grossegger.

Gedanken zum Buch

Dieser Gedichtband hilft mir oft über Hürden hinweg. Er liegt immer griffbereit auf meinem Nachttisch.

Zitate

heute möchte ich die ganze welt umarmen
heute möchte ich die arme wachsen sehen
darum rufe ich an
dich und dich
auch du meiner mir mich
umarmen mit deinen armen
und deinen auch und deinen auch
ei... | ... weiterlesen

wieder
ein kind sein
tempelhüpfen
mit einem bein da
mit dem anderen dort
ganz selbst
verständlich
und
leicht
 

hast du lust auf ballspielen sagte der Frosch
sprach es und sprang
und landete am schoß
der prinzessin
schamlos

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

Kleine Geschichten rund um den Wahn Alkohol.

Gedanken zum Buch

Danke für dieses Geburtstagsgeschenk an Michi. Mit diesem Buch war ich in einer halben Stunde fertig, so verschlang ich es. Ich möchte hier die Wichtigkeit der regionalen Sprache (ich meine nicht Dialekt!) festhalten. Man fühlt sich zu Hause und staunt doch über die unterschie... | ... weiterlesen

Zitate

Heute waren meine Mitarbeiter fast ein bisschen angefressen auf mich, und sogar mit Recht irgendwie, weil sie sind ja extra an ihrem arbeitsfreien Sonntag hereingekommen zum Ausprobieren vom selbstkühlenden Bierfassl, und alle haben wir uns s... | ... weiterlesen

Gestandene Kerle allesamt, muskulös und drahtig, sehnige Gesichter, Müslibacken, Stirnbänder und starre, verholzte Blicke, kein Gramm Fett. Knie wie Äste. Nur Hödlmoser war ein wenig aufgeschwemmt, hatte einen Bauchansatz... | ... weiterlesen

...und dann ist ein mann gekommen und er hat eine hacke in der hand gehabt und sein kahler kopf ist gerötet gewesen und sein blick starr und aus seinem halbgeöffneten mund ist speichel geflossen und seine hemdsärmel hat er aufgekrem... | ... weiterlesen

Alex Gölles

Inhaltsangabe

Ein skrupelloser Schweinemäster und ein versoffener Tierarzt, die verrückte Frieda vom Berg und ein junges Mädchen, das aus dem Heim beim Bauern zum Arbeiten gelandet ist, Jäger und Polizisten, die gemeinsam Sache machen, eine Tote im Dorfbach und ein riesiger Skandal mit verbotenen Antibiotika als Masthilfe für Schweine. Klar, daß die Schwarze Witwe und ihre Hausamazone Nina die Sache aufdecken.

Gedanken zum Buch

Männer kommen in diesem Buch ganz schlecht weg...das ist mir als erstes aufgefallen. Es werden wunderbar die Intriegen eines kleinen Dorfes gezeichnet. Wie das Dorf auf die 2 Eindringlinge reagiert, wie skandalös es ist, dass zwei Frauen zusammenleben. "Nebenbei" wird noch ein... | ... weiterlesen

Zitate

Alex Gölles

Inhaltsangabe

Eine echte steirische Eiche wird von Durst und Geilheit übermannt. Kein Wunder, dass Hödlmoser die Alkoholiker-Olympiade gewinnt. Davor vergewaltigt ihn der Waffennarr Jägermeister, wird er Mister Tanzfassl, fällt in ein Plumpsklo und rettet als scheißeverkrusteter Häusl-Golem die Kathi vor der Vergewaltigung durch die Mürzzuschlager Männer. Dazwischen gibt es lehrreiche Exkurse über die steirische Sprache, die Liebe, den Yogi oder den Bierbauch.

Gedanken zum Buch

Ich hab es gelesen, weil mir vor Jahren dies jemand "empfohlen". Grotesk, wahnsinnig, sexistisch, Trash...was ist Trash? Ich hab eigentlich keine Ahnung, was ich von diesem Buch halten soll, ich hab es damals weg gelegt und kann mir  bis heute keinen richtigen Reim darauf machen. Vielleicht... | ... weiterlesen

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