Berlin

lesequeen

Inhaltsangabe

Anne und ihr Mann Harald erleben den Albtraum aller Eltern: Während eines Toscana-Urlaubs passier verschwindet ihr Kind beim Spielen spurlos, und sie müssen zwei Wochen später unverrichteter Dinge nach Hause fahren. Zehn Jahre danach kehrt Anne an den Ort des Geschehens zurück,um herauszufinden, was damals passiert ist. In einem einsamen Tal kauft sie eine
romantische Wassermühle von einem charismatischen Deutschen. Der Mann fasziniert sie, und sie vertraut ihm bereits nach kurzer Zeit... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Das ist mein erster Roman von Sabine Thiesler. Wie würde es ihnen gehen wenn ihr Kind nicht von Freunden nach Hause kommt. Das wäre sicherlich für manche Eltern der blanke Horror. Jeder sollte selbst Entscheiden ob er das Buch liest oder nicht.

Zitate

tedesca

Inhaltsangabe

Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil un... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Ich hab schon lang nicht mehr so gelacht, wie bei diesem Buch. Am Anfang musste ich oft an die "Briefe in die chinesische Vergangenheit" denken, denn Hitler findet sich ja auch in einer Welt wieder, die im rundherum sehr fremd vorkommt, und mit den ganzen englischen Ausdrücken hat... | ... weiterlesen

Zitate

"Spielen Sie auch andere Sachen?", fragte er. "Habe ich Sie schon mal gesehen?"
"Ich spiele nicht", antwortete ich, wohl etwas barsch.
"Natürlich nicht", sagte er und machte ein merkwür... | ... weiterlesen

Im Norden des Landes hatte sich unterdessen die Sozialdemokratie breitgemacht, die ihren Herrschaftsbereich zu einem riesigen sozialromantischen Vereinsheim ausbaute und dafür das Volksvermögen nach Herzenslust verschleuderte. Die ü... | ... weiterlesen

So sinnierte ich vor mich hin, als mir zwei Männer in den Weg traten.
"Du Judenschwein", sagte der eine.
"Glaubst du, wir sehen einfach zu, wie du Deutschland beleidigst?, fragte der zweite.
Ich nahm langsam d... | ... weiterlesen

tedesca

Inhaltsangabe

Sommerinsel.jpgMitten in den Proben zu dem neuen Stück der erfolgreichen Bühnenautorin Karen Schratt platzt David Thornton King, berühmter amerikanischer Dichter, auf Vortragsreise durch Deutschland begriffen. Der Kontakt der beiden beginnt ganz harmlos mit einer Lesung des Dichtergiganten, setzt sich fort beim Empfang im Berliner Nobelhotel und endet damit, daß karen, die Erfahrene, Erfolgreiche,... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Dieses Buch war das Geschenk einer lieben Freundin, von mir aus hätte ich wohl nicht dazu gegriffen. Cover und vor allem auch Klappentext (siehe oben - allein das Wort "Düsenmaschine" hat mich schon zum Lachen gebracht!) hätten mich nicht locken können. ABER einmal m... | ... weiterlesen

Zitate

"Da du Theaterstücke schreibst", sagte Dave, "wird es eine Menge Idioten geben, die dich für emanzipiert halten."
Ich mußte lachen. "Vermutlich", sagte ich, "und ich lasse sie dabei. Wenn si... | ... weiterlesen

tedesca

Inhaltsangabe

Tschick.jpgMutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Assi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Muste... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Maik und Tschick auf großer Fahrt. In einem gestohlenen Lada Niva in Richtung Walachei. Zwei Teenager, die aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen stammen und trotzdem im Grunde das gleiche Schicksal erleiden: die komplette emotionale Verwahrlosung, keiner kümmert sich um... | ... weiterlesen

Zitate

Ich konnte Tschick von Anfang an nicht leiden. Keiner konnte ihn leiden. Tschick war ein Asi, und genau so sah er auch aus.

Ich hatte meinen Arm aus dem Fenster gehängt und den Kopf darauf gelegt. Wir führen Tempo 30 zwischen Wiesen und Feldern hindurch, über denen langsam die Sonne aufging, irgendwo hinter Rahnsdorf, und es war das Schönste und Sel... | ... weiterlesen

".... Der hat seine Aussage schon gemacht. Der gibt dir die ganze Schuld. Das ist immer so, da gibt jeder Idiot dem anderen die Schuld."
"Und das soll ich also auch machen?"
"Das sollst du nicht, das wirst... | ... weiterlesen

AlbertKnorr

Inhaltsangabe

Die Großstädter nennt sich das jüngste Mitglied der Buchreihe Perspektivenwechsel. Die Auswahl der 20 Geschichten (jede über eine andere Metropole) ist gut gelungen. Lediglich drei davon wollte ich nicht zu Ende lesen.

Umgekehrt gibt es aber auch drei Erzählungen, die mir besonders gut gefallen haben. Ihre Autoren haben es aus meiner Sicht am besten verstanden, die Beschreibungen der jeweiligen Städte in ihre Geschichten zu integrieren. Nämlich so, dass sie beim Lesen zum Leben erwache... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Fazit: Der Septime Verlag beweist duch die Mischung alter Größen mit frischen Talenten ein glückliches Händchen bei seinem neuen Perspektivenwechsel.

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tedesca

Inhaltsangabe

Das_buch_Gabriel.jpgGabriel Brockwell, als Idealsit und Alltagsphilosoph dem Alkohol und den Drogen nicht abgeneigt, hat genug vom Leben. Er beschließt, sich umzubringen, doch halt: nicht sofort. Vorher will er es noch einmal richtig krachen lassen. Seine Reise führt ihn von einer englischen Entzugsklinik nach Tokio, wo er eine Nahtoderfahrung in einem japanischen Restaurant hat, und weiter... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

"Wenn deine moralischen Grundsätze nicht mehr tragen, ändere die Grundsätze". Damit beginnt dieses Buch, das einen in die tiefsten Tiefen der menschlichen Seele führt. London, Tokio, Berlin in drei Tagen - wie in der Hochschaubahn zischen die Orte am Leser vorbei, ni... | ... weiterlesen

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Ja, es ist definitiv vorbei: Der Profit hat das Spiel gewonnen, dabei aber wie ein Infekt seinen Wirt getötet. Der Wirt waren wir. Die Qualität ist ausgestorben, weil wir unser Recht aufs Filtern der Wahlmöglichkeiten abgetreten hab... | ... weiterlesen

Über den Selbstmord: Stellen Sie sich den Geist als ein Herrenhaus vor. Wie Sie richtig vermuten werden, haben wir nicht allzu viele Räume davon in Benutzung. Ein paa wenige Augenblicke der Kindheit ausgenommen, tanzen wir nicht im Sonne... | ... weiterlesen

David West ist ein Origami-Mensch. Von der Kultur geschickt zur Illusion eines Menschen geglättet, geknickt und gefaltet, eine Schmuckserviette, deren Ideen nicht über die eigenen Falze hinausreichen und die andere auffaltet, um sie dann... | ... weiterlesen

KlausS

Inhaltsangabe

LKA-Kommissarin Ellen Faber bekommt auf mysteriösem
Weg ein Paket zugespielt. Es enthält Web-Kameras und
eine Forderung: Die Kameras sind in der Einsatzzentrale
zu installieren, sonst drohen Anschläge. Das LKA geht auf
die Forderung ein, und ein perfides Spiel beginnt – bei dem die ganze Welt live zusieht. Alle Versuche, dem Erpresser auf die Spur zu kommen, schlagen fehl.

Der Verlag: »Der Countdown läuft – ein Game-Entwickler macht Berlin zu seiner Spielwiese:... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

In "Zehntausend Augen" geht es um einen Kriminalfall, der aus dem Rahmen fällt. Ein Erpresser, der sich im Internet versteckt. Die Polizei, deren Ermittlungen über das Internet live von aller Welt verfolgt werden. Eine Erpressung wie ein Computerspiel, jedes Level wird schwier... | ... weiterlesen

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Auf dem Bildschirm, der das eingehende Signal aufnahm, erschien ein Doppeldecker-Bus in der typischen gelben Lackierung der Berliner Verkehrsgesellschaft. Er fuhr die Linie 106, wie auf der Anzeige über der Windschutzscheibe gut zu sehen war.... | ... weiterlesen

tedesca

Inhaltsangabe

Endlich eine Biographie über den ersten Medienstar der deutschen Literatur: Vicki Baum. Aus dem Wien des 19. Jahrhunderts in die Konzertsäle Deutschlands und als Schriftstellerin über das Berlin der Zwanzigerjahre nach New York und Hollywood - der phänomenale Aufstieg einer Frau mit großen Ambitionen und großem... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Wie viele hier wissen, bin ich seit langem ein Fan von Vicki Baum. Ich bin über "Von Liebe und Tod auf Bali" zu dieser Autorin gekommen - einem der wenigen Romane über diese wundervolle Insel - , die leider eine zeitlang ziemlich in Vergessenheit geraten war bzw. als "Unterhaltungsliteratur" abge... | ... weiterlesen

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Baum war keine klassische Schönheit, eine zierliche, etwas gedrungen wirkende Frau von kaum 1,55 Größe, und mit ihren zweiundvierzig Jahren war sie auch nicht mehr ganz jung. Doch sie besaß eine einnehmende Persönlichkeit, und sie umgab die Aura des Erfolgs. Als sie 1926 , als Redakteurin des Magazins Die Dame, nach Berlin gekommen war, hatte sie in der Hauptstadt kaum jemand gekannt. Mittlerweile war Vicki Baum die berühmteste Autorin Deutschlands. In Berlin sah man sie Beobachtern zufolge überall: in Restaurants, auf dem Tennisplatz, auf Botschaftsempfängen und bei Theaterpremieren, wie heute auf ihrer eigenen.

Seite 13

In uneindeutigen Ende von Kristall im Lehm formulierte Vicki Baum ihre Hoffnungen und Ängste so eindringlich wie zuletzt in Marion. Am Ende rückt die Zivilisation der Alm immer näher. Das bedeutet übersetzt nichts anderes, als dass Baum selbst bewusst war, dass sie ihre Strategie des "Gar-net-Ignorierens" nicht für immer würde durchhalten können. Die Realität (die Krankheit, der Tod) würde sie irgendwann einholen. Aber bis dahin wollte sie sich auf ihrer "Alm" verschanzen. Trotz aller Skepsis, trotz allem Pessimismus beinhaltet der Roman auch eine Hoffnung, eine Botschaft, die Vicki Baum beschwörend an sich selbst und ihre Leser richtet. Es ist die Botschaft Kringeleins aus Menschen im Hotel: "Wunder" können geschehen, nur in ganz anderer Form, als wir sie erwarten. Selbst wenn man viel Leid erfahren hat, selbst wenn man unheilbar krank ist, kann man sich selbst heilen, indem man sich selbst vertraut.

Seite 344
biosigerlmeyer

Inhaltsangabe

Eine neue Welt eröffnet sich der jungen Engländerin Kay Garland, als sie in den Dreißigerjahren Gesellschafterin der Millionärstochter Miranda wird. Der Luxus und das mondäne Leben faszinieren sie, doch lernt sie auch die Schattenseiten des Reichtums kennen. Als Kay von Mirandas Vater unvermittelt entlassen wird, muss sie nach England zurückkehren. Miranda hingegen erlebt als Ehefrau eines deutschen Grafen in Ostpreußen den Kriegsausbruch. Die dunklen Zeiten fordern von beiden Freundinnen mut... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Mit zwei jungen Frauen  die Zeit vor, während und nach dem Krieg  fast hautnah zu erleben, war sehr beeindruckend. Krieg ist immer etwas schlimmes, und für junge Menschen, die gerade dabei sind, sich ihr Leben aufzubauen und sich selbst zu finden, natürlich eine Katastrophe. Doch das Le... | ... weiterlesen

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Herwig Silber

Inhaltsangabe

Vier Kandidaten kämpfen um einen attraktiven Job. Wer macht das Rennen und wer bleibt auf der Strecke? Die Story: Artur Herzberg ist Personalberater, seine Praktiken sind nicht zimperlich, doch die bisherigen Erfolge geben ihm Recht. Mit seinem Assistenten Lauenroth sowie einer talentierten Zeitarbeitskraft, hat er sich für das Wochenende in einem großen Berliner Hotel eingemietet. Es beginnt ein Personalauswahlverfahren, das den drei Bewerbern: Dr. Marr, Dr. Stein und von Kampen sowie der Be... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Als ich anfing den Roman „3 zu viel für diesen Job“  http://www.amazon.de/viel-f%C3%BCr-diesen-Job-Roman/dp/393771748X  zu schreiben, stellte sich mir die Frage, warum es so wenige Geschichten gibt, die im heutigen Wirtschaftsleben spielen? Der gewiefte Headhunter, der trickreiche Börse... | ... weiterlesen

Zitate

Fasziniert, kein bisschen besorgt, blickte Artur Herzberg auf den schwarzen Revolver in seiner rechten Hand. Mit leichtem Druck presste er die Waffe gegen seine Schläfe und beobachtete aufmerksam sein Mienenspiel im großen Wandspiegel des Flures.... | ... weiterlesen

Als Lauenroth sein Zimmer betrat, spürte er, wie sein hochfahrender Puls  allmählich wieder zur Normalität zurück kehrte. Wie ein Torero den Stier, so hatte er ihn bei den Hörnern gepackt, den Herrn Doktor Ma... | ... weiterlesen

Ohne ernsthaft anzuecken, eilte Rita Sessinger durch die Weiten des schwarzen Raums. Der Drang, die männliche Konkurrenz auszustechen, versetzte ihren Körper in seltsame Vibrationen. Sie fühlte sich leicht, als sei sie gedopt. Marka... | ... weiterlesen

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