Weisse Nacht

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Stell dir vor, du findest ihn. Den einen. Den einzigen. Deinen Lebensmenschen.
Thomas führt ein völlig normales Leben, bis er den Menschen findet, der seine Welt ins Schwanken bringt. Von ihm fühlt er sich das erste Mal wirklich erkannt und angenommen, er ist angekommen. Mit ihm zusammen scheint nichts unmöglich. Plötzlich steht ihm die Welt offen. Bis ein Abend wieder alles unerwartet verändert. Aus dem Nichts heraus.

Meine Gedanken zum Buch: 

"Ich soll meine Feinde lieben?" Das ist das Einzige was ich aus diesem Buch mitnehme. Man soll seine Feinde lieben, damit man mit ihnen doch irgendwie auskommt und sich mit ihnen versteht.

Das Buch hat mich nicht wirklich vom Hocker geholt.
Stefan Petzner hat den Autor David SChalko geklagt. Angeblich hätte das Buch Ähnlichkeit mit Stefan Petzner und seinem Lebemenschen Jörg Haider. Was immer zwischen diesen beiden war...
Fakt ist, dass der Autor David Schalko gegen den Kläger Stefan Petzner den Prozess gewonnen hat. Für das Buch war es werbetechnisch sehr gut.
Wie heißt es doch am Anfang oder Ende eines Buches so schön: Personen und Handlungen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Wenn ein Traum,
irgendein Traum,
sich nicht erfüllt.
Wenn die Liebe zu Ende geht:
Wenn selbst die Hoffnung nicht mehr besteht,
nur Einsamkeit.
Wenn ein Blatt,
irgendein Blatt,
vom Baume fällt,
weil der Herbstwind es so bestimmt,
wenn das Schicksal uns etwas nimmt,
vertrau der Zeit.

Seitenangabe für Zitat1: 
39

"Thomas, du weißt doch nichts über die Liebe."
Sie tätschelte meinen Kopf, als könne sie mit ihrer Hand hineinfassen.
"Die Liebe wandert von einem zum andern. Und es ist egal, wer sie wem gerade zuwirft. Das Wichtigste, Thomas, ist, dass wir diese Frucht nicht fallen lassen, auf dass sie zerbricht. Das ist der Sinn dieses Spiels. Verstehst du? Und ich werde seine Liebe niemals fallen lassen. Auch wenn sie so schwer wiegt wie eine Wassermelone."

Seitenangabe für Zitat2: 
70

"Ich soll meine Feinde lieben?"

Seitenangabe für Zitat3: 
122
Verlag: 
Czernin Verlag
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
ISBN-10: 3-7076-0291-5