Wecke die Göttin in mir

Maya Mehra ist das schwarze Schaf der Familie: Mit knapp 30 Jahren wohnt sie immer noch zu Hause (ihre Eltern sind schließlich extrem gut situiert), hat nie etwas Richtiges gelernt (außer beim Shoppen die Kreditkarte zu zücken), schenkt den indischen Traditionen kaum Beachtung (schließlich leben sie in den USA) und ist noch nicht mal unter der Haube. Da nehmen ihre Tanten die Sache in die Hand und besorgen ihr einen respektablen Ehemann in Indien – den Maya natürlich von vornherein ablehnt. Als plötzlich zwei indische Mönche auftauchen, die sie für die Reinkarnation der Göttin Kali halten, sieht ihre Familie sie mit anderen Augen ...

Meine Gedanken zum Buch: 

Ein witziger Roman, der zeigt, dass man trotz hartnäckiger Verweigerung irgendwann von der Familientradition und -kultur eingeholt wird.
 
Obwohl das Thema an sich sehr gut behandelt wird, lässt das Ende leider zu Wünschen übrig - irgendwann kippt der Roman nämlich in eine unendliche Überzeichnung und wird "fantasy-lastig". Schade eigentlich, da die Autoren in den ersten 2 Dritteln einen guten Humor bewiesen haben.

Verlag: 
Lübbe
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
3404267281