Was kommt nach der Familie? Einblicke in neue Lebensformen.

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Die Autorin zeigt, daß die traditionelle Familie nicht unbedingt verschwindet, sich auflöst. Aber offensichtlich wird sie das Monopol, das sie lange Zeit besaß, endgültig verlieren. Ihre quantitative Bedeutung nimmt ab, neue Beziehungsmuster kommen auf und breiten sich aus, die nicht auf Alleinleben zielen, eher auf Verbindungen anderer Art. Es entstehen Zwischen- und Nebenformen, Vorformen und Nachformen - die Konturen der "postfamilialen Familie".

Meine Gedanken zum Buch: 

Was und wer ist Familie?
Familie hat es schon immer gegeben, nur in unterschiedlichen Konstellationen und Ausführungen. Familie, so wie wir sie gerade kennen, hat es so noch nie gegeben und wird es in Zukunft auch nicht mehr so geben, da sich "Familie" mit der Gesellschaft mitentwickelt und weiterentwickelt.
Es hat viele Zwischenformen und Nebenformen, Vorformen und Nachformen schon von Familie gegeben und wird es sie in Zukunft auch wieder geben.'
Ich freue mich schon total auf meine mündliche Diplomprüfung Lol

Oder soll Zugang erhalten, wer immer ein Kind will - auch unverheiratete PAare, auch die homosexuellen Paare, auch die, die partnerlos sind -, weil das Kind Zuwendung und Zuneigung braucht, nicht behördliche Stempel?

Seitenangabe für Zitat1: 
17

Kinderbetreuung ist Frauenarbeit.

Seitenangabe für Zitat2: 
86

Zwar gibt es inzwischen Studien über teilzeitarbeitende Väter und Hausmänner, nicht zuletzt auch allerlei Medienberichte, in denen der neue Mann das Leben mit dem Kleinkind als aufregende Erfahrung darstellt.

Seitenangabe für Zitat3: 
87
Verlag: 
C. H. Beck Verlag
Auflage: 
2. Auflage
ISBN: 
10: 3-406-45985-4

Kommentare

Wie stellst du dir die zukünftige Familie vor?
Und noch eine Frage: Du schreibst "Familie, so wie wir sie gerade kennen, hat es noch nie so gegeben und wird es in Zukunft auch nicht mehr so geben" - wie ist die Familie jetzt? Mir scheint, es gibt jetzt schon die unterschiedlichsten Formen.
Auf jeden Fall behandelt dieses Buch ein interessantes Thema (das uns auch alle betrifft).
 
Übrigens: Alles Gute für die mündliche Diplomprüfung (falls du sie noch vor dir hast).
Ansonsten: Hast du die mündliche Diplomprüfung gut geschafft?
 
 

Danke Gabi für deine Wünsche. Bin schon seit 18.06.2009 Diplomsozialbetreuer mit Schwerpunkt Familienarbeit.
Patchworkfamilie ist nichts mehr Außergewöhnliches, zur Zeit boomt "Netzwerkfamilie" (dazu gehören Großeltern, neue Lebenspartner/innen der biologischen Eltern, Onkeln, Tanten, Kindergarten oder Volksschule, Nachbarn...... Einfach gesagt, die ganze Gesellschaft bzw das Umfeld).

Keine Ahnung wie in Zukunft die Familie wird... Bin leider nicht Soziologe.

Claudia, dein Familienbild ist überholt, veraltert und längst schon in die Geschichtsbücher eingegangen. Lol

Jetzt gibt es viele Alleinerzieherinnen mit multiolen Familiensituationen, Familienproblemen, Familienkonstellationen und halten sich wilde Reptilien Lol UND dann kommen DiplomoszialbetreuerInnen mit Schwerpunkt Familienarbeit.

UFFF - bin ich schon so verstaubt ;-))) ?? Aber schön war sie doch, die gute alte Zeit.....
Nein, jetzt im Ernst, schon klar das dieses Familienbild schon lang überholt ist, man braucht ja nur an seinen eigenen Bekanntenkreis zu denken. Eins steht fest, dein Beruf/Ausbilung hat Zukunft - Familienarbeit/Familienberatung ist etwas sehr wichtiges, nur schade, dass viele Menschen diese "Hilfe" erst annehmen wenn schon alles auf der Kippe steht. Aber wer weiß schon, wie man selbst in so mancher Situation handeln würde ????

Wir waren die ersten in Österreich mit dieser Ausbildung, in den anderen Bundesländern frühestens erst ab Herbst 2009 möglich.
Nur wissen wir alle nicht, wo wir jetzt arbeiten sollen, da niemand den Berufsstand "DiplomsozialbeterInnen" kennt.
Mal schauen, ob das Magistrat für mich ein Platzerl in der Jugendwohlfahrt hat...

Es gibt noch die traditionellen Familien! Brauchst keine Angst haben Claudia Lol Nach wie vor gehen viele Frauen in die Karenz und betreuen Kinder und pflegebedürftige Familienangehörigen während Herr Göttergatte Karriere macht und die Kohle nachhause bringt. Die Frau auf ihre Karriere verzichtet und zu Hause wie ein Heimchen am Herd verkommt; auf Karriere und Pensionsjahre verzichtet.

2007 waren 2% der Väter in Karenz (lt. Statistik Austria)

O weh, o weh - so wie du das schreibst klingt es ja richtig vernichtend.
Bin LEIDER noch keine Mama, aber wenn`s so weit wäre würd ich bendenkenlos in Karenz gehen. Mir wär jede Sekunde mit so einem kleinen "Würmchen" wichtiger als meine berufliche Karriere.
"wie ein Heimchen am Herd verkommt" - du meine Güte, du siehst das aber wirklich drastisch. Ich koch leidenschaftlich gern und mach anderen auch gern eine Freude damit - bin ich in meinem Denken schon sooooooo verstaubt???? ;-))

Ich gratuliere dir zu deiner erfolgreichen Prüfung!
 
Was hältst du von der "Netzwerkfamilie"? Gibt es mehr Vor- oder Nachteile gegenüber der Vater-Mutter-Kind-Familie, was meinst du?

Liebe Gabi, bin kein Soziologe, daher kann ich nicht beantworten, welche Vor- oder Nachteile "Netzwerkfamilien" haben.

Die Familienstruktur wird sich verändern. Ich weiß nicht wirklich wohin. Noch mehr AlleinerzieherInnen, vielleicht dürfen sogar bald homosexuelle Paare Kinder adoptieren...?