The Chemistry of Tears

The_Chemistry_of_Tears.jpgCatherine Gehring, Konservatorin am Swinesburn Museum, hat kürzlich ihren geheimen Geliebten verloren als sie in einem alten Automaten das 200 Jahre alte Tagebuch des Erbauers findet. Stück für Stück restauriert sie nicht nur das Uhrwerk der Maschine, sondernd rekapituliert anhand der Aufzeichnungen auch das unglückliche Leben des Erschaffers.

Meine Gedanken zum Buch: 

Dieses Buch hat mich relativ ratlos zurückgelassen. Irgendwie hab ich nicht verstanden, worauf der Autor mit seiner Geschichte hinaus will.
Er erzählt eine für mich relativ wirre Geschichte, die 18-irgendwas in Deutschland spielt, ein Engländer lässt sich einen mechanischen Vogel bauen, als Motivation für seinen todkranken Sohn, zu überleben, und dabei stellt er sich so naiv an, dass man irgendwie an Grimms Märchen erinnert wird.
In der Gegenwart erleben wir die Trauer einer Frau, die ihren verheirateten Geliebten verloren hat, und die diesen mechanischen Vogel, einen sehr komplex konstruierten Schwan, restaurieren soll. Dabei stößt sie auf die Aufzeichnungen des Mannes, der den Automaten in Auftrag gegeben hat. In ihrer Trauer pfeift sie auf alle Professionalität und nimmt die Schriften mit nach Hause, vernichtet sie halb im Suff, schnupft Kokain und quält sich selbst, indem sie immer und immer wieder das letzte Mail ihres Lovers liest. "I kiss your toes" - naja, .....
Was die beiden Geschichten verbindet, hab ich nicht durchschaut. Sprachlich ist das Buch durchaus ein Highlight, aber inhaltlich hat es mich nicht beeindruckt, obwohl dieser Autor durchaus hochgelobt wird. Ich habe mir jetzt noch ein weiteres Werk von Peter Carey auf den SuB gelegt, mal sehen, ob dieses meinen Erwartungen gerecht wird, sonst ist dieser Autor wohl für mich erledigt.
 

Verlag: 
Faber & Faber, London; Auflage: Trade Paperback
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
978-0571279982