Shambhala - Reise ins innerste Geheimnis

Die Journalistin Caroline von Teubner wünscht sich nichts sehnlicher, als der Routine ihres Alltags in Berlin zu entfliehen. Als ihr Wunsch unerwartet in Erfüllung geht und sie nach Neu Delhi, Indien, versetzt wird, nimmt sie die Herausforderung an und fühlt sich schon bald wie eine Marionette in einem Spiel, das andere für sie geschrieben haben. Bedeutungsvolle Zufälle, seltsame Begegnungen, archetypische Zeichen und Symbole bringen sie auf die Spur des legendären Shambhala, des buddhistischen Paradieses. Je mehr sie bereit ist, sich auf die Fragen einzulassen, die sich ihr stellen, desto mehr erfährt sie über das Wesen der buddhistischen Religion und das seit Jahrtausenden gehütete Geheimnis um Shambhala. Was als berufliche Herausforderung begann, wird zu einer ganz persönlichen spirituellen Reise. Auf ihrem Weg nach Shambhala durchlebt Caroline sämtliche Stadien von Verzweiflung und Angst. Sie begegnet ihrem ärgsten Feind, der sie zwingt, sich ihrem eigenen Schatten zu stellen, aber auch der Liebe, einer Liebe, die ihr den Weg zur Wahrheit weist. Am Ende der Reise hat Caroline am eigenen Leib erfahren, wie die Utopie Shambhala Wirklichkeit werden kann...

Ein packender Bericht über eine ganz persönliche spirituelle Reise voller Herausforderungen und reichhaltigen Erfahrungen über das Wesen des Buddhismus und das lange gehütete Geheimnis um Shambhala.

Meine Gedanken zum Buch: 

Dieser Roman hat mich von Beginn an fasziniert. Tief beeindruckt und berührt von der Art, wie Daniela Jodorf schreibt und von den liebevollen Weisheiten in diesem Buch, möchte ich diesen spirituellen Roman gerne weiterempfehlen. Ich bin tief beeindruckt von dieser selbstverständlichen Nähe zu den Bereichenj des Göttlichen - eine Nähe, die die Autorin dem Leser so wunderbatr weiter vermitteln kann. Obwohl das Buch auch stark religiösen Charakter hat, engt es den Leser in seiner Überzeugung keineswegs ein, sondern versteht es, neue Blickwinkel zu öffnen.

Die Illusion hat nur eine Funktion: Sie dient uns als Spiegel, als Symbol für die wahrheit. die alle Teile in sich vereint. Lerne, die Dinge symbolisch zu betrachten und auf diese Weise immer tiefer in ihr wahres, formloses Wesen einzudringen. Weder Anhaftung noch Ablehnung, weder Begierde noch Hass, weder Verlangen noch Angst sind die letzte Wahrheit. Sie sind leidvolle Gegensatzpaare, die einander bedingen.

Seitenangabe für Zitat1: 
204

Unsere Feinde sind unsere besten Lehrer. Erst wenn wir lernen, unsere Feinde zu lieben, ist wahrhafter Frieden möglich. Liebende Güte und wirkliches Mitgefühl muss alle fühlenden Wesen einschließen, auch und vor allem die, von denen wir glauben, dass sie uns schaden wollen. Nur wer gelernt hat, seinen Feind ebenso zu lieben wie seinen Geliebten, hat die Dualität wirklich überwunden.

Seitenangabe für Zitat2: 
274
Verlag: 
Kamphausen
Auflage: 
3. Auflage
ISBN: 
978-3-89901-031-2

Kommentare

Vielen Dank für die Vorstellung dieses Buches - es spricht mich sehr an und ist gerade auf meine Leseliste gehüpft Wink