Perry Rhodan - Der Unsterbliche

Perry Rhodan kehrt mit der erbeuteten STARDUST II zur Erde zurück, um sie dort auszurüsten. Ein Notruf zwingt ihn zurück in das Wega-System. Dort will er auch das Geheimnis der Materietransmitter lösen. Rhodan erfährt, dass es ein Geschenk von Wesen war, “die länger als die Sonne leben”. Mit Hilfe der Mutanten gelingt es die Topsider so zu verwirren, dass sie sich auf den 40. Planeten zurückziehen. Vom Thort erhält Rhodan zum Dank endlich die Schlüsselformel. Mit seinen Mutanten kann Rhodan endlich die mit fünfdimensionalen Schlössern gesicherte Gruft öffnen. Er erhält die Konstruktionspläne der Materietransmitter, sowie sieben Unterlagen, die nur von Arkoniden entschlüsselt werden sollen.

Die vertriebenen Topsider können nicht in ihr System zurück und bauen deshalb die Monde des 40. Planeten zu einem Fort aus. Mit einem besonderen Plan gelingt es Rhodan sich als Arkonide vom Capella-System auszugeben und die Topsider dorthin zu locken um das vermeintliche Heimatsystem "Rho-Dan's" zu zerstören. Aber durch Crest springen sie direkt ins Zentrum der Sonne Capella, womit er sich des Problems der Invasionsgefahr endgültig entledigt.

Bei der Suche nach dem Planeten des ewigen Lebens bemerkt Rhodan, dass dem System ein Planet fehlt. Es ist eine Lücke zwischen dem neunten und zehnten Planeten. Rhodan kann die kosmische Strahlung der fünfdimensional gesicherten Gruft neutralisieren und folgt der Spur weiter, sie zeigt in die Vergangenheit der Arkoniden. Da das Handelsabkommen mit den Ferronen besiegelt ist, reist Rhodan zurück zur Erde um in der Positronik der Venus die Antwort zu finden. Die Antwort auf seine Frage ist der Arkonide Kerlon, dieser landete mit drei Forschungskreuzern auf Ferrol vor tausenden Jahren. Mit dieser Antwort wird Rhodan mit seinen Begleitern in die Vergangenheit von Ferrol geschickt. Ras Tschubai kann Kerlon eine Metallrolle entwenden und bei der Rückkehr in die Gegenwart öffnet sich deren Zeitschloss und enthält diesmal ein unverschlüsseltes Rätsel.

Rhodan wird durch Raumerschütterungen auf den 14. Planet der Wega gelockt, Reginald Bull gibt dem Planeten den Namen Gol. Auch diesmal muss er mit Hilfe der Mutanten ein Rätsel lösen, da er nicht "ohne das obere Wissen kommen soll". Rhodan bahnt sich den Weg zu einem pulsierenden Berg, immer bedroht von Wesen die Energie absaugen. Am Ziel entdeckt er in einer Höhle einen Fiktivtransmitter. Dank Anne Sloane werden alle wieder an Bord der Stardurst II versetzt, aber auch das ganze Schiff wird in einen unbekannten Raumsektor geschleudert. Den Weg zurück kann er aber nur finden, wenn er die Welt mit den Sprungkoordinaten findet.

Er findet den Planeten Tramp und entdeckt dort Wesen die Mausbibern gleichen und Roboter. Durch seltsame Vorfälle verfolgen sie einen Mausbiber und entdecken in einer Höhle eine Projektion der Milchstraße. Anhand des gefundenen Bildes kann die eigene Position, sowie die galaktische Position der gesuchten Welt, die anscheinend ein sonnenloser Planet ist, ermittelt werden.

Als das Schiff Tramp verlässt, schleicht sich ein Mausbiber an Bord, der als einziger seines Volkes bei Einbruch der Nacht seine Intelligenz behält. Er fällt besonders auf, da er Telepath, Telekinet und Teleporter ist. Der Mausbiber lässt erkennen, dass er bei den Terranern bleiben will. Rhodan gibt ihm den Namen Gucky. Danach bricht die STARDUST II mit den erhaltenen Koordinaten zur Wega auf.

Dort zurück, droht sich der Stern binnen drei Wochen in eine Nova zu verwandeln. Endlich findet Rhodan den Planeten Wanderer. Nach der Landung muss er noch ein Rätsel lösen und erhält endlich den Zugang in eine Halle und steht ES gegenüber. Rhodan erbittet für die Arkoniden die Unsterblichkeit, ES verweigert sie ihnen mit dem Hinweis auf die verpasste Chance von 20.000 Jahren. Rhodan wird ein Androide zugeteilt, den er Homunk nennt und erhält als Lohn für seine Mühen schließlich die Zelldusche und somit die relative Unsterblichkeit für die Dauer von 62 Jahren, so wie Reginald Bull und die Mutanten. Bei der Rückkehr zur Wega ist wieder alles normal geworden. Rhodan fliegt direkt nach Terra zurück.

Meine Gedanken zum Buch: 

Auch Band drei der Silberedition hat mich in seinen Bann gerissen. Hier wird erzählt, wie Perry Rhodan und seine Mutanten die sog. Zelldusche erhalten und somit relativ unsterblich werden.
Ein absolutes Muss für ScFi-Fans.

Verlag: 
Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt
Auflage: 
Silberband
ISBN: 
3-8118-0658-0

Kommentare

Hallo
ich hoffe nicht jedes der mehr als 2000 Heftchen wird jetzt einzeln beschrieben Lol

Also m.M. nach ist Perry R. sowohl von der Sprache als auch von Plot her unterste Schiene von SciFi - dagegen wirkt ja Jules Verne -auch heute noch- wie ein Nobelpreisträger.

Aber egal Heftromane wie Perry Rhodan haben Ihre Leser und sind ein gutes Geschäft für den Verlag - dagegen ist nichts einzuwenden - nur als Literatur sollte man sie nicht ansehen.

rotbart

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren

Und wer bitte definiert hier, was Literatur ist und wie viele Bände man wovon vorstellen darf???
Wir sind hier kein Klassikerforum, falls Dir das noch nicht aufgefallen ist. Wir lesen, was uns Spaß macht, und sei's auch der ärgste Schrott. Und finden immer wieder Gleichgesinnte, man sollte es kaum glauben.
Ich denke, ich spreche im Sinne der Administratoren, wenn ich sage, dass wir uns über Neuzugänge in diesem ohnehin etwas ruhigen Forum immer freuen, und genau diese schrecken wir mit solchen Kommentaren gleich wieder ab. Ist die Frage, ob wir das wollen ...

Das ist das erste Mal, dass ich in diesem Forum den "Gefällt mir"-Button vermisse.
Genau diesen Kommentar hätt ich auch dazugeschrieben - wenn auch nicht so schön formuliert Wink
Ich hoffe, dass hier auch weiterhin die unterschiedlichsten Bücher vorgestellt werden. Ein Tipp: Wenn mich eine Buchvorstellung nicht interessiert, klick ich ich einfach woanders hin!
 
Frohes Weiterlesen!

Danke, Michaela! Ich mach's genau wie Du, man kann sich ja nicht für alles interessieren, man kann auch nicht alles gut finden oder sogar gut heissen, was die anderen schreiben. Ich schüttle auch ab und zu den Kopf,  aber das gibt einem noch lange nicht das Recht, sich über den Geschmack der anderen zu erheben und irgendetwas zum Maß aller Dinge zu machen. Und schon garnicht sich selbst.
 
In diesem Sinne auch von mir frohes Weiterlesen an alle!

Zitat :
"Ich schüttle auch ab und zu den Kopf, aber das gibt einem noch lange nicht das Recht, sich über den Geschmack der anderen zu erheben und irgendetwas zum Maß aller Dinge zu machen. Und schon garnicht sich selbst."

Na klar - nur Redeverbot verhängen und noch dazu ohne das Geschriebene zu verstehen, denn über den Lesegeschmack habe ich nicht ein Wort verloren.

Aber das ist wohl typisch für ......................

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren

Es geht hier nicht um ein Klassiker-Forum es geht um die Frage was ist Literatur und in welche Kategorie von Literatur fällt das besprochene Buch - und keine Angst ich habe auch schon mal Perry R. gelesen, deswegen kann ich mir auch die Aussagen zur Sprache leisten.

Man könnte es als Trivialliteratur bezeichnen, aber eigentlich ist es eine sogenannte Schemaliteratur. Der Begriff wurde Ende der 70iger geprägt und umfasst eben Heftchen, die von viele Autoren (oft im Akkord) geschrieben werden, aber ein vorgegebenes Muster (Schema) haben, das den Rahmen der Handlung festlegt.

Ein Ergebnis der Bindung an fixe Schemata ist üblicher Weise eine seriellen Erscheinungsweise, wie zum Beispiel in Fortsetzungsromanen, Mainstreamcomicheften oder Romanheften und -reihen. Solche Reihen waren nach WW II durchaus üblich, meist nannte man sie "Groschenromane"

Auch der Begriff Dci-Fi hat in der Literatur durchaus seine Bedeutung und etliche Autoren von Rang - die man nicht ohne weiteres als Sci-Fi Autor betrachten würde haben gute Werke abgeliefert - es gibt durchaus eine Sci-Fi Literatur, die den Namen mehr als verdient !

Der Kommentar war also kein "abschrecken oder gar abwürgen" es war die einfache Einordnung des beschriebenen Buches/Heftes in das Umfeld von Literatur !

Gibt es hier jetzt "Maulkorberlasse" oder darf ich glauben dass die Foristi noch immer Anhänger der Redefreiheit sind - scheinbar nicht - oder ????

Ach ja nebenbei Literatur definiert sich über die Sprache und ich hoffe immer noch, das nicht alle 2000plus Bände besprochen werden - ABER das ":-)))" wurde wohl geflissentlich übersehen - damit man Mann/Frau sich besser entrüsten kann !!

und vielleicht ist es hier so ruhig weil nach der Meinung einiger wohl nicht diskutiert werden darf !!!

Schönen Klaqueur-Abend noch
rotbart

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren

"...es geht um die Frage was ist Literatur und in welche Kategorie von Literatur fällt das besprochene Buch..."?? Ich bin der Meinung, es geht in diesem Forum darum, dass man ein gelesenes Buch vorstellt und dann darüber diskutieren kann. Ich möchte mich hier nicht rechtfertigen müssen, warum ich ein literarisch wertloses Buch gelesen habe. Und ich möchte auch nicht gesagt bekommen, dass ich hoffentlich nicht alle Bücher dieser Reihe reinstelle. Egal wieviele Smileys da angehängt werden, es bleibt der bittere Beigeschmack, dass sich über mich lustig gemacht wird.
 
Mittlerweile wissen wir, dass du ein sehr umfassendes Wissen hast. Aber es fühlt sich für mich so an, als würde dir die Fähigkeit zu einer höflichen Unterhaltung mit Mitmenschen fehlen.
 
Was du mit "Klaqueur-Abend" meinst, versteh ich selbst nach dem Googeln nicht. Vielleicht sollt ich bei Tedesca nachfragen, ob ich Geld für meinen Kommentar bekomme?
 
lg Michaela

Liebe Michaela,
 
wir wissen dass Rotbart ein Lexikon besitzt oder gut im Internet nachschlagen kann, das ist alles, was wir mit Sicherheit wissen.
 
Über den Rest dieser sinnlosen Tiraden werde ich mich nicht äußern. Dieser Mensch versteht einfach nicht, worum es geht, weil seine kommunikativen Fähigkeiten sich auf das Niederschreiben von Definitionen und ätzenden Kommentaren beschränken. Wahrscheinlich haben wir hier ein Generationenproblem, aber darauf kann ich mittlerweile keine Rücksicht mehr nehmen. Es gibt schließlich auch genügend ältere Leute, die sehrwohl Verständnis für Jüngere haben und nicht über alles drüberfahren, das nicht in ihre verstaubten Laden passt.
 
Und Michaela, der Herr meinte, dass Du mir nach dem Mund sprichst, weil ich Dir das in irgendeiner Weise vergüte - dass Du selbständig denkst, traut er Dir wohl nicht zu. Aber damit können wir leben, gell?
 
In diesem Sinne wünsch ich Dir noch einen schönen 1. Dezember1
Liebe Grüße
Germana

... Jetzt hast ganz vergessen mir mitzuteilen, was ich zu deinem Kommentar dazuschreiben soll!

Also über Deine Beleidigungen sehe ich mal hinweg, aber das mit dem Generationenproblem finde ich lustig

wahrscheinlich haben wir hier ein Generationenproblem, aber darauf kann ich mittlerweile keine Rücksicht mehr nehmen. Es gibt schließlich auch genügend ältere Leute, die sehrwohl Verständnis für Jüngere haben und nicht über alles drüberfahren, das nicht in ihre verstaubten Laden passt.

Der Witz mit Anlauf, wenn man sich die Chronologie der Entstehung von Perry R. ansieht, die beginnt 1961 !!! Perry ist also 50 Jahre alt, für jüngere Leute eigentlich eine alte Klamotte oder - doof gell´

Da will man für die jüngere Generation werben und erwischt ein Grufti Buch Lol so etwas nenne ich einen verstaubten Laden - ( oder vielleicht Unwissenheit ).

LESEN BILDET sagt man zumindest, aber.....

rotbart

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren

Ich bin der Meinung, es geht in diesem Forum darum, dass man ein gelesenes Buch vorstellt und dann darüber diskutieren kann.

Richtig - aber nur positive Aussagen sind zugelassen ??? Dann hätte ich noch alles richtig gemacht, denn ich habe das Buch nur eingeordnet, aber nicht über den Geschmack des Lesers geschrieben - da dichtet ihr was an was schlicht falsch ist !
Ich selbst hier glaube ich (muss nachsehen) mal Karl May eingestellt und ich lese ihn auch, ich würde aber nicht alle 70 Werke beschreiben und ich bin auch der Meinung das es Trivialliteratur ist Das ist weder ehrenrührig noch abwertend es ist ein Faktum !!

Ich möchte mich hier nicht rechtfertigen müssen, warum ich ein literarisch wertloses Buch gelesen habe.

Das Wort wertlos ist EURE/DEINE Meinung , ich habe das Wort nie benutzt und würde es auch nie benutzen, denn jedes Buch hat einen Autor und es gibt keine wertlosen Menschen.

Egal wieviele Smileys da angehängt werden, es bleibt der bittere Beigeschmack, dass sich über mich lustig gemacht wird. Na das wäre ja ein schweres Verbrechen das wäre ja SATIRE !! Aber da fühle ich mich unschuldig - ok vielleicht habt ihr den Witz nicht verstanden - mag an meinem deutschen Migrationshintergrund liegen - aber das ist doch kein Grund so ausfallend zu werden.

Kurz und gut diese Kommentare sind Mäusekino - aber ich lasse mich ungern unschuldig beleidigen oder mit Sprechverboten belegen.

RKR

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren

Ich denke, dass es Im Grunde genommen egal ist, ob jetzt irgendjemand sogenannte Trivialliteratur liest - wenn es den Einstieg zum Lesen bedeutet und die Phantasie anregt.
 
Bei Stephen King war es zm Beispiel so, dass er als Kind unter der wohlwollenden Lenkung seiner Mutter, diverse nicht besonders literarisch wertvolle Vampir-Romane verschlang, die er dann zusammen mit Bram Stokers Dracula in eines seiner - meiner Meinung nach  - Meisterwerke "Jerusalem muss brennen" einfließen ließ.
 
Mittlerweile ist er ein etablierter Schriftsteller.