NICHTS WIRD DIE DINGE ÄNDERN

Das Buch spielt in der Gegenwart, 10 Jahre zurück und vor allem in Schottland um 1752 !
Die Zeit in der George die Schotten unterdrückte, es ist eine blutige und finstere Zeit in der die Campbells (1692) die MacDonalds im Tal von Glen Coe ermordete.

1752 geht es wieder um einen Mord, diesmal an Colin Campbell of Glenure und obwohl jemand wegen dem Mord verurteilt und gehängt wurde ist der Mord damals nie geklärt worden.

Die Geschichte des Appin Murder ist wahr, nicht neu und auch schon literarisch verarbeitet worden.
Doch hier liegt das Erstlingswerk einer jungen Autorin vor die versucht neu an die Sache heranzugehen und schon das hat mich interessiert - Ergebnis siehe unten.

Die Geschichte beginnt mit einem Flugzeug-absturz in der Nähe von Connel Airfield (bei Oban) - nur gibt es keine Trümmer und/oder Anzeichen für einen Absturz.
Dann findet man eine 230 Jahre altes Skelett, das ganz offensichtlich der vor wenigen Monaten abgestürzte Pilot ist.
Die zweite Person eine deutsche Kranken-schwester (seine Freundin) wird nicht gefunden und nun wechseln wir in das Jahr 1752 ! Dort finden wir die Krankenschwester wieder, die zufällig / absichtlich in die Geschichte des Appin Murder hineinstolpert.

P.S. Seit einigen Jahren "scheint" der Mord geklärt zu sein - durch ein "Geständnis".
http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/1359970/Wrong-man-was-hanged-for-1752-clan-killing.html

Meine Gedanken zum Buch: 

Eigentlich sind es ja 3 Geschichten, die für mich unsystematisch zusammengefügt wurden.
Angel Zwei Studenten erfinden eine Zeit-maschine, diese bauen sie in eine kleine Piper ein (die gehört ihrer Uni) und machen Experimente. Diese Piper stürzt ab - der Auftakt ist für mich bereits ein Zeichen mangelnder Recherche, denn der ganze Sprechfunkverkehr zwischen Maschine und Pilot hakt und wird etliche Seiten später (aus Sicht des Piloten) auch anders dargestellt.

(B) Dann folgt über (gefühlt) endlose Seiten die Liebesgeschichte zwischen der Deutschen und dem schottischen Studenten.
Dann geht es wieder zurück zum Abflugtag und beim Versuch durch ein "Wurmloch" die Piper im Jahr 1752 am Strand zu landen, stürzt sie ab und der Pilot stirbt, sie beerdigt ihn (er taucht dann ja einige "Jetzt-Monate" später als 230 Jahre altes Skelett auf)

(C) Nun erst beginnt die eigentliche Geschichte des Appin Murder und die Abenteuer der Andrea Schwarz (die Krankenschwester), dieser ganze Vorspann (viele, viele Seiten) wozu ? Warum muß die Zeitmaschine in einem Flugzeug stecken - einer Sportmaschine - dann auch noch das Wurmloch (Stargate lässt grüssen), wieso altert ein Skelett in wenigen Monaten um 230 Jahre - die Person die das Skelett war ist ja auch nicht im Jahr 1752 230 Jahre jünger gewesen ?
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All diese Ungereimtheiten werfen natürlich auch auf die Geschichten aus dem Schottland um 1752 einen Schatten - aber da hatte ich dann schon wenig mehr Lust zur Recherche da ich die Geschichte der Campbells, Stewards und MacDonalds im großen und ganzen kenne.
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Die Sprache ist relativ einfach, keine langen komplizierten Sätze, ich empfand sie eher als "hart" aber das ist keine Kritik sondern eine höchst subjektive Empfindung. Auf jeden Fall leicht zu lesen.

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Rotbart

Verlag: 
Noel Verlag
Auflage: 
Erstauflage
ISBN: 
798-3-942802-47-5

Kommentare

Selbige hat mir einen Kommentar zu meinen Gedanken zum Buch zukommen lassen, da Frau Heerdegen scheinbar keine E-Mail Adresse hat, zumindest hat sie keine hinterlassen, hier mein Kommentar zu Ihrer Kritik !

Darüber hinaus bin ich der Meinung - wenn schon ein Autor/Autorin auf eine Kritik die HIER steht (und bis heute morgen nur hier) antwortet, dann haben doch die Mitglieder hier ein Recht darauf die Meinung der Autorin zu lesen - was soll dieses anonyme hin und her.
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Anmerkung die „Kritik“ um die es geht wurde jeweils fett gedruckt, Frau Heerdegens Anmerkungen normal, und meine Antwort mit Antw.: eingeleitet

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Hallo Rotbart,

Ich bin der Autor des Buches und es ist meine erste etwas kritische Rezesion - eine Sache mit der ich ungehen lernen muss. Doch ich will ein paar Dinge richtig stellen, was nicht heißt das ich etwas gegen Kritik habe -

Das Buch spielt in der Gegenwart, 10 Jahre zurück und vor allem in Schottland um 1752 ! Die Zeit in der George die Schotten unterdrückte, es ist eine blutige und finstere Zeit in der die Campbells (1692) die MacDonalds im Tal von Glen Coe ermordete.

Also, Sache mit dem Massaker im Glen Coe, ist über ein Menschenalter entfernt – und hat rein gar nichts mit König George II.( es gab mehrere
Georges) zu tun, sondern wurde von König William befohlen!Korrekterweise wäre die von einem Kenner der Geschichte zu erwarten, dass es die Zeit nach Culloden war!

Antw.:
Glen Coe war 1692 also 60 Jahre vorher und immer noch recht lebendig und gehört zu den Clanfehden unmittelbar dazu, Culloden (1746) war Sache des Hauses Hannover und da war es recht egal welcher George gerade da war. Das Haus Hannover regierte England von 1714 bis 1901

1752 geht es wieder um einen Mord, diesmal an Colin Campbell of Glenure und
obwohl jemand wegen dem Mord verurteilt und gehängt wurde ist der Mord damals nie geklärt worden. Die Geschichte des Appin Murder ist wahr, nicht neu und auch schon literarisch verarbeitet worden.

Korrekt, es war Robert Louis Stevenson!

Doch hier liegt das Erstlingswerk einer jungen Autorin vor die versucht neu an die Sache heranzugehen und schon das hat mich interessiert – Ergebnis siehe unten.
Die Geschichte beginnt mit einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Connel Airfield (bei Oban) - nur gibt es keine Trümmer und/oder Anzeichen für einen Absturz. Dann findet man ein 230 Jahre altes Skelett, das ganz offensichtlich der vor wenigen Monaten abgestürzte Pilot ist. Die zweite Person eine deutsche Krankenschwester (seine Freundin) wird nicht gefunden und nun wechseln wir in das Jahr 1752! Dort finden wir die Krankenschwester wieder, die zufällig / absichtlich in die Geschichte des Appin Murder hineinstolpert.

P.S. Seit einigen Jahren "scheint" der Mord geklärt zu sein - durch ein "Geständnis".

Der Mord ist keinesfalls geklärt, die alte Dame in dem Artikel gibt nur die Geschichten wieder, die man auch in den Dewar Manuskripten findet,
einer Sammlung von mündlichen Überlieferungen und Sagen aus dem Gebiet der West Highlands.

Antw. Das ist eigentlich Nebensache

Meine Gedanken zum Buch:
Eigentlich sind es ja 3 Geschichten, die für mich unsystematisch zusammengefügt wurden.

Ich weiß nicht, ob es unüblich ist ein Buch einzuleiten, oder ob man sofort mit der Tür ins Haus fällt? Ich habe jedenfalls Ersteres versucht, da man ja seine Figuren irgendwie aufbauen muss.

Antw.:
Muss man wirklich drei verschiedene Geschichten ausbreiten für eine Einleitung ?

Angel Zwei Studenten erfinden eine Zeitmaschine, diese bauen sie in eine kleine Piper ein (die gehört ihrer Uni) und machen Experimente. Diese Piper stürzt ab - der Auftakt ist für mich bereits ein Zeichen mangelnder Recherche, denn der ganze Sprechfunkverkehr zwischen Maschine und Pilot hakt und wird etliche Seiten später (aus Sicht des Piloten) auch anders dargestellt.

Es tut mir ja aufrichtig leid nicht selbst Sportflieger zu sein, doch ich finde keine Unkorrektheiten in diesen Funkverkehr und auch die Darstellung ist aus Sicht des Piloten nicht anders … er hatte den Funk ausgeschaltet und die Ermahnung des Lotsen am Ende gar nicht gehört!

Antw.:
Natürlich müssen Sie kein Pilot sein, aber sie sollten wenn Sie vorgeben den Funkverkehr im Original hinzuschreiben, schon wissen wie das geht. Sie schreiben :........ freigegeben für Landebahn 1.
Nun dieser schottische „Groß“Flughafen Smile hat nur eine Landebahn Smile die Nummer die der Tower nennt ist die Richtung in der gelandet werden soll und die wird grundsätzlich 2stellig angegeben. Schon ein Blick in Google Earth hätte Sie aufgeklärt.

(B) Dann folgt über (gefühlt) endlose Seiten die Liebesgeschichte zwischen der Deutschen und dem schottischen Studenten. Dann geht es wieder zurück zum Abflugtag und beim Versuch durch ein "Wurmloch" die Piper im Jahr 1752 am Strand zu landen, stürzt sie ab und der Pilot stirbt, sie beerdigt ihn (er taucht dann ja einige "Jetzt Monate" später als 230 Jahre altes Skelett auf)

Etwas über 20 Seiten sind unendlich lang???

Antw.: Deswegen steht da „gefühlt“ sprich der Teil ist m.M. nach langweilig

(C) Nun erst beginnt die eigentliche Geschichte des Appin Murder und die
Abenteuer der Andrea Schwarz (die Krankenschwester), dieser ganze Vorspann (viele, viele Seiten) wozu ? Warum muss die Zeitmaschine in einem Flugzeug stecken - einer Sportmaschine - dann auch noch das Wurmloch (Stargate lässt grüssen), wieso altert ein Skelett in wenigen Monaten um 230 Jahre - die Person die das Skelett war ist ja auch nicht im Jahr 1752 - 230 Jahre jünger gewesen ?-All diese Ungereimtheiten werfen natürlich auch auf die Geschichten aus dem Schottland um 1752 einen Schatten - aber da hatte ich dann schon wenig mehr Lust zur Recherche da ich die Geschichte der Campbells, Stewards und MacDonalds im großen und ganzen kenne.

Also es sind nicht die Abenteuer der Andrea Schwarz- „Die Abenteuer des David Balfour – schrieb Stevenson - Ich habe das nicht einfach kopiert!

Antw.: Na ohne die Andrea Schwarz wäre Ihre Geschichte doch keine oder

Warum eben kein Wurmloch – damit geht es nicht nur per „Stargate“ in ferne Galaxien – Paraleluniversen, Raumzeitfallen … auch die soll es geben im Fantasy Genre. Es ist ein Versuch den Zeitsprung zu erklären – kein wissenschaftlicher wohlgemerkt. Meine „Weisheit“ stammt nicht von der Serie „Stargate“, sondern aus einem Buch von Ernst Meckelburg – Zeittunnel genannt.

Antw,:
Na ja das genau ist das Problem mangelnde Recherche !! Wurmlöcher sind eben keine SciFi oder Phantasy Gaudi, es sind reale Lösungen für Feldgleichungen und wenn Sie auch nur bei Stargate hingeschaut hätten (oder ein Lexikon bemüht hätten) wüssten Sie das man damit nicht ZEITebenen verbindet, sondern Orte.

Wieso altert ein Skelett innerhalb von sechs Monaten um 230 Jahre-tja, der aufmerksame Leser begreift das ganz schnell! Wie bestimmt man das Alter von archäologischen Funden – meistens mit der C14 Methode- die den Zerfall,des in natürlichen Materialien enthaltenen radioaktiven Isotops Kohlenstoff 14 bestimmt.! Neil wurde 1752 beerdigt, also lag sein Körper 230 Jahre in der Erde, auch wenn in der Jetzt- Zeit nur 6 Monate vergangen
waren, ...........................Man nennt das auch Paradoxon!

Antw.:
Grins wenn er vor 230 Jahren beerdigt wurde ? Wie kann er dann überhaupt in der Jetzt-Zeit geboren werden ? Das ist so wie die berühmte Geschichte, wenn ein Grieche sagt, alle Griechen lügen – dann müsste er ja auch gelogen haben, dann aber würde er ja die Wahrheit sagen – was ist dann mit der Aussage das alle Griechen lügen ?????????

Sehr geehrte Frau Heerdegen,
Sie haben ja den Bonus „Erstlingswerk“ durchaus verdient und bekommen, sonst hätte ich geschrieben : „netter Versuch – aber mehr nicht !"

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