Meteor

Als die NASA mithilfe modernster Satelliten-Technologie in der Arktis eine sensationelle Entdeckung macht, wittert die angeschlagene Raumfahrtbehörde Morgenluft. Tief im Eis verborgen liegt ein Meteorit von ungewöhnlicher Größe, der zudem eine außerirdische Lebensform zu bergen scheint. Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdienstes, reist im Auftrag des Präsidenten zum Fundort des Meteoriten. Doch es gibt eine Macht im Hintergrund, die den spektakulären Fund für ihre eigenen Zwecke nutzen will - und die bereit ist, dafür zu töten.

Meine Gedanken zum Buch: 

Stellenweise sehr langweilig.
Nichts Neues.

Unter den dünner werdenden Eisschichten tauchte der Umriss des Meteoriten auf, anfangs nur ein dunkler, rechteckiger, verschwommener Schatten, der mit jedem Augenblick deutlicher wurde, während er durch das schmelzende Eis langsam nach oben stieg.

Seitenangabe für Zitat1: 
157

"Was für ein Jammer", sagte Marjorie Tench mit einem ironischen Unterton. "Senator Sexton blickt dem ganzen amerikanischen Volk treuherzig in die Augen und lügt wie gedruckt. Die Leute haben aber ein Recht auf die Wahrheit. Und sie werden die Wahrheit erfahren. Dafür werde ich höchstpersönlich sorgen. Die einzige Frage ist, wie die Leute die Wahrheit erfahren. Wir sind der Meinung, am besten von Ihnen."

Seitenangabe für Zitat2: 
244

Im Weißen Haus setzte Zach Herney sich benommen im Bett auf, den Telefonhörer in der Hand. "Jetzt? Ekstrom will mich um diese Zeit sprechen?" Herney schaute noch einmal blinzelnd auf die Uhr neben seinem Bett.
3:17
"Jawol, Mr President", sagte der Nachrichtenoffizier. "Mr Ekstrom sagt, es sei von höchster Dringlichkeit."

Seitenangabe für Zitat3: 
503
Verlag: 
Lübbe
Auflage: 
27. Auflage
ISBN: 
978-3-404-15055-7

Kommentare

Das stimmt, nach der Lektüre von "Illuminati" und "Sakrileg"  war ich sehr enttäuscht von den anderen Büchern von ihm. Langweilig bis zum Abwinken.
LG
Lothar

Ich hab es vor Sakrileg gelesen und hab die ganze Story irgendwie "an den Haaren herbeigezogen" gefunden. Passt irgendwie nicht zu Dan Brown, wohl einen schlechten Tag gehabt oder war es sein erster Roman?

Ja es war schon am Anfang SEHR unrealistisch. Vor allem, dass die Hauptcharaktere extremste Situationen einfach so durch "Zufall" überleben und dann auch alles durch "Zufall" zusammenpasst. Das nervt dann irgendwie mit der Zeit und somit verliert das Buch auch an Spannung.
Es war sein dritter Roman (nach Diabolus und Illuminati). Anscheinend wirklich einen schlechten Tag gehabt...

hab ich mir nun angehört. Ich muss mich eurer Meinung anschließen. Irgendwie hat sich mir nichts Neues geboten. Die Guten sind immer äußerst moralisch und leisten Übermenschliches, die Bösen sind nur schlecht kommen immer um oder sind am Ende ruiniert. Ich hab mir mehr erwartet als eine unrealistische und sehr vorhersehbare Geschichte. Am Schluss hat mich nur gewundert, dass das versinkende U-Boot nicht durch eine der explodierenden Raketen an die Oberfläche befördert wurde. Das wäre meiner Meinung nach noch passender (weil unrealistischer) gewesen.

War es wenigstens gut gelesen?
Und Deinen neuen Schluss würd ich zum Patent anmelden, sonst klaut ihn Dan Brown noch für sein nächstes Buch... Wink

wird das Hörbuch von Anne Moll. Ich war von ihr nicht sehr begeistert, hatte aber vielleicht auch ein wenig mit dem Inhalt zu tun.