Mein Leben unter zwei Himmeln

Y. C. Kuan erzählt seine spannende Lebensgeschichte. Geboren in Kanton, aufgewachsen in Shanghai, Sohn eines Intellektuellen, besuchte er gute, westliche Schulen. Er erlebte die japanische Invasion und schloss sich mit Begeisterung der kommunistischen Revolution an.
Immer wieder wurde ihm aber sein impulsiver Charakter und seine Liebe zur Freiheit und eigenen Meinung zum Verhängnis, und so wurde er immer wieder strafweise versetzt. Nur mit viel Glück konnte er wieder zurück nach Peking kommen, doch als er wieder das Ziel von Hetzkampagnen wurde, sah er nur noch eine Möglichkeit für sich: die Flucht.
Eine abenteuerliche Reise führte ihn über Ägypten nach Deutschland, wo er in Hamburg schließlich eine neue Heimat und als Professor für Sinologie (Chinakunde)an der Universität eine Stelle fand.

Meine Gedanken zum Buch: 

Im Buch wird die Lebensgeschichte sehr detailreich erzählt.   Für mich ist es immer sehr interessant, etwas über die Verhältnisse in verschiedenen Ländern zu erfahren und dieses Buch hat mir ein ganz neues Bild von China gezeichnet. Es hat mir die Menschen in China sehr viel näher gebracht. Laut Klappentext ist der Autor ja auch einer der bekanntesten Vermittler chinesischer Kultur.
Am besten gefallen hat mir die Episode, als er die vorbildliche Modellarbeiterin einer tibetischen Minderheit interviewen sollte. Sie, mit ihrem Charme, ihrer Schönheit und dem ganz anderen gesellschaftlichen Hintergrund, hat ihm nämlich ganz schön den Kopf verdreht! Nachzulesen ab ´Seite 310.

Verlag: 
Weltbild
Auflage: 
Erstauflage
ISBN: 
3-828-97069-9