Leitfaden zum Abfackeln von Schriftstellerresidenzen

Dass Sam Pulsifer als Kind ausgerechnet das Haus der Schriftstellerin Emily Dickinson angezündet hat, haben ihm die Leute nie verziehen. Früh zu trauriger Berühmtheit gelangt, will Sam sich als junger Erwachsener ein komplett neues Leben aufbauen. Doch als er sein Ziel längst erreicht zu haben glaubt und mit Frau und Kindern in ein neues Haus zieht, holt ihn seine Vergangenheit auf unheimliche Weise ein. Nach und nach werden in der Umgebung Schriftstellerhäuser angezündet, und der Verdacht beginnt sich unvermeidlich auf ihn zu richten. Sam hat nur noch eine Chance: Er muss den wahren Brandstifter finden. Doch auf seiner Suche gerät er in einen Strudel von verwirrenden Ereignissen, und es zeigt sich, dass nichts ist, wie es scheint.

Meine Gedanken zum Buch: 

Ein Buch das absolut skurill ist, da der Hauptdarsteller sein ganzes Leben auf einer Lüge aufgebaut hat und das in dem Moment, als seine Familie beschließt, gegen seinen Willen in seine Heimatstadt zu ziehen, komplett zusammen bricht.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass mich der "Held" des Buches, Sam Pulsifer, stellenweise tierisch aufgeregt hat, weil er einfach nicht wahrhaben will, dass man weiter kommt, wenn man die Wahrheit sagt und sich ständig in Situationen heineinmanövriert, die haarsträubend sind.
Ich saß öfter da und habe mich gefragt: "Ist der eigentlich so blöd, wie er dargestellt wird?"
Aber das Buch ist hervorragend übersetzt von Harry Rowohlt, der ja selber sehr sprachgewaltig ist und das passt genial zusammen. Einer so skurill wie der andere.

Verlag: 
Kein & Aber
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
978-3-0369-5524-7