Inés meines Herzens

Ines_meines_Herzens.jpgEin großer Roman über eine faszinierende Frau, die sich in der Zeit der Eroberung Südamerikas ihren Platz in der Welt erkämpft. Eine Frau - temperamentvoll, mutig, leidenschaftlich -, wie Isabel Allende sie farbiger und kraftvoller nicht hätte erfinden können. Und doch ist sie eine historische Figur mit einer ebenso wahren wie abenteuerlichen Geschichte.

Ungeduld des Herzens treibt Inés Suárez aus ihrer spanischen Heimat auf die gefährliche Reise in die kürzlich entdeckte Neue Welt. In ihrem Drang nach einem vollen, uneingeschränkten Leben gelangt sie nach Peru und begegnet dort Pedro de Valdivia, einem charismatischen Feldherrn aus dem Heer des Francisco Pizarro. In ihm findet sie die beglückende und schmerzhafte Liebe ihres Lebens. Gemeinsam brechen sie zur Eroberung Chiles auf, der einzigen Gegend des südamerikanischen Kontinents, die noch nicht von Spaniern unterworfen und besiedelt wurde. Gemeinsam werden die Liebenden die Stadt Santiago gründen und in erbitterten Kämpfen verteidigen. Doch Pedros kriegerischer Ehrgeiz, durch nichts aufzuhalten, und der feste Wunsch von Inés, Bleibendes zu schaffen, führen das Liebespaar schließlich auf getrennte Wege. Inés wird Pedro überleben und ein neues Kapitel ihres Lebens aufschlagen.

Meine Gedanken zum Buch: 

Ich habe das Buch nach einer Lesung von Isabel Allende im Musikverein gekauft und sofort von Anfang bis Schluss durchgelesen.
Die Geschichte der Inés Suárez ist einfach unglaublich für eine Frau ihrer Zeit - es ist faszinierend, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich über alle Konventionen hinwegsetzen und ihr Leben so leben, wie sie es für richtig halten.
Wie alle Geschichten von Allende ist auch dieses Buch in einer gut lesbaren und schönen Sprache geschrieben, sodass jede Seite ein Vergnügen ist, bei dem man so nebenbei auch noch etwas über die Conquista und die Gründung des Staates Chile lernt.

Verlag: 
Suhrkamp
Auflage: 
4. Auflage
ISBN: 
ISBN-13: 978-3518419304

Kommentare

Laut Amazon-Kritik soll es ja das zweitbeste Buch von Isabel Allende nach Geisterhaus sein. Kennst du das auch? Jedenfalls klingt der Inhalt sehr interessant - noch ein Buch auf meiner Leseliste *puh*

"Das Geisterhaus" hab ich auch gelesen, sowie fast alle anderen Bücher von Isabel Allende. Sie ist einfach eine Meisterin der leichten Erzählung, ohne total ins Banale abzurutschen, und das gefällt mir.
Geisterhaus ist sicher ihr bester Roman, weil er so vielschichtig ist und die Geschichte Chiles dokumentiert, aber z.B. ist "Paula" ihr persönlichstes Buch, in dem sie den Tod ihrer Tochter aufarbeitet, und das ist sehr berührend.
So gesehen tu ich mir immer schwer, die Bücher in eine Reihenfolge zu stellen, weil jedes für sich einfach gut ist.
 
Ja, ja, das Schicksal der Leseratten... Smile

Ich habe das Buch geschenkt bekommen aber nur etwa bis zur Hälfte gelesen und dann weggelegt, fand es einfach nur sehr sehr fad. Bin wohl nicht der Typ für geschichtliche Erzählungen und gerade bei diesem Buch begibt sich Allende ja auch doch auf sehr dünnen Boden mit ihren Thesen.