Im Westen nichts Neues

Paul Bäumer gehört zu einer Gruppe von Soldaten an der Westfront im Ersten Weltkrieg. In der Ruhestellung hinter der Front erinnert er sich zurück an seine Schulzeit. Die patriotischen Reden seines Lehrers Kantorek hatten die ganze Klasse dazu gebracht, sich freiwillig zum Kriegsdienst zu melden.
Unter dem Drill ihres Ausbilders Unteroffizier Himmelstoß lernen sie bereits in der Grundausbildung, dass alle ihnen bislang in der Schule vermittelten Werte auf dem Kasernenhof ihre Gültigkeit verlieren. Sie werden an die Westfront verlegt, wo sie von einer Gruppe alter Frontsoldaten um den erfahrenen Stanislaus Katczinsky auf die Gefahren des Schlachtfeldes vorbereitet werden. Zwischen „Kat“ und Bäumer entwickelt sich ein Vater-Sohn-Verhältnis. Paul lernt zu überleben, die verschiedenen Geschosse schon am Klang zu unterscheiden, auch unter widrigsten Bedingungen noch etwas zu essen zu finden und sich gegen den wahren Feind, den Tod, zu wappnen.
Bei einem kurzen Heimataufenthalt stellt Bäumer fest, wie sehr ihn die Erlebnisse an der Front inzwischen verändert haben. Es ist ihm unmöglich, seiner Familie die grausamen Erfahrungen aus dem Schützengraben mitzuteilen. Enttäuscht kehrt er zu denjenigen Menschen zurück, die ihm nun die nächsten geworden sind, zu seinen Kameraden an der Front. Bei einem Angriff wird er verwundet und verbringt ein paar Wochen im Lazarett, bevor er an die Front zurückkehrt. In den nächsten Monaten wird Bäumers Gruppe nach und nach zerrieben. Mit Ausnahme seines besten Freundes Tjaden, stirbt einer nach dem anderen bei den Gas- und Granatenangriffen, im Trommelfeuer oder im Kampf Mann gegen Mann. Schließlich wird auch Bäumer kurz vor Ende des Krieges tödlich getroffen, „an einem Tag, der so ruhig und so still war, dass der Heeresbericht sich auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden.“

Erzählzeit und erzählte Zeit klaffen gegen Ende des Romans immer weiter auseinander, die Handlung beschleunigt sich, die erzählten Episoden werden kürzer, die ausgesparten Zwischenräume länger.

Meine Gedanken zum Buch: 

Ich finde dieses Buch gelungen. Ich habe es sehr schnell ausgelesen gehabt, da das Buch sehr spannend und manchmal auch furchterregend geschrieben wurde. Man konnte sich in das Buch hineinleben, es war realistisch und an der unzweifelhaften Wahrheit zugleich.
Was denkt Ihr?

Verlag: 
Kiepenheuer & Witsch
Auflage: 
30. Auflage
ISBN: 
978-3-462-02731-0

Kommentare

Hallo
gehe ich Recht in der Annahme, dass die Inhaltbeschreibung eine  1:1 Kopie aus Wikipedia ist, ohne allerdings die Quelle zu nennen  ?   http://de.wikipedia.org/wiki/Im_Westen_nichts_Neues
Das finde ich nicht korrekt einfach aus Zitierungsgründen, darüber hinaus kann ich wirklich nicht entdecken dass dieser Roman ein Jugendbuch ist, er ist im Gegenteil ein Plädoyer GEGEN den Krieg und seine Unmenschlichkeit und die Darstellung der Massenvernichtungsmittel (Gas), da hätte man einfach bei Wiki mal den Absatz davor lesen müssen tituliert " Zentrales Thema "
Das Hauptthema des Buches ist die Darstellung der Schrecken des Krieges. Im Westen nichts Neues zeichnet das realistische Bild eines durch die Erfindung chemischer Waffen (Giftgas) und den Einsatz moderner Artillerie und Maschinengewehre gekennzeichneten Stellungskrieges. Eindrucksvoll beschreibt Remarque den grausamen Kampf an der Front, die leichenbedeckten Schlachtfelder, das elende Leben in den Schützengräben und den blutigen Alltag im Lazarett.
Ein weiteres zentrales Thema sind die desillusionierenden Auswirkungen des Krieges auf die Psyche der Soldaten. Ständige Angriffe und Gegenangriffe reiben ihre Nerven auf, nie verlässt sie ihre Angst. Ständig von Hunger und Durst gequält, vegetieren sie unter unmenschlichen Bedingungen dahin, verlieren alle ihre Ideale und verwandeln sich zusehends in panische Tiere, nur noch darauf aus, ihre primitivsten Bedürfnisse zu befriedigen.
Selbst die Überlebenden, weit davon entfernt, ihre grausamen Erlebnisse verarbeiten zu können, bleiben doch letztlich vom Kriege zerstört und können, wie Paul Bäumers deprimierender Heimaturlaub andeutet, nicht mehr ins normale, zivile Leben zurückfinden

 Im übrigen geht es hier auch nicht um etwa eigene Erlebnisse, dazu nach ein Zitat aus gleicher Quelle
 Remarque schildert den Krieg aus der Sicht eines einfachen Soldaten und weist selbst darauf hin, dass sein Roman kein objektives Bild des Ersten Weltkrieges vermitteln wolle, sondern die Erlebnisse einer kleinen Gruppe gewöhnlicher Soldaten beschreibe.
Also nochmals :
Ganz sicher ein Roman der Weltlieteratur, aber auch ganz sicher KEIN Jugendbuch und korrektes zitieren fremder Gedanken wäre schön Lol
Rotbart
 
 

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