Holunderliebe

Als Geschichtsstudentin Lena Opitz während ihrer Recherchen für eine Seminararbeit auf eine alte Handschrift des "Hoetulus des Walahfrid Strabo" aus dem neunten Jahrhundert stößt, liest sie darin von dem Herilkraut "Ambrosia". Die leidenschaftliche Gärtnerin stutzt, denn sie hat noch nie von dieser sonderbaren Pflanze gehört, die offenbar nur in dem Gedicht des alten Klosterabts von Reichenau auftaucht, sonst aber in keinem Lexikon zu finden ist. Lena recherchiert weiter; ihr Weg führt sie dabei schon bald nicht nur auf die wunderschöne Klosterinsel im Bodensee, sondern auch zurück in eine Zeit, in der Kräutergärten die einzige Rettung bei schweren Krankheiten boten. Damals hatte ein junger Adeligermehr als nur böse Erinnerungen an blutige Schlachten aus dem Emirat von Cordoba mitgebracht: Heimlich pflanzte erin dem Garten des Walahfrid Ambrosia aus, ein Heilkrautder arabischen Welt und als seine große Liebe von einer Krankheit bedroht wurde, lag seine ganze Hoffnung auf dieser Pflanze. Die junge Geschichtsstudentin kommt dem Rätsel des Heilkrautes Stück für Stück näher und lüftet dabei am Ende sogar ein Geheimnis aus ihrer eigenen Vergangenheit. . .

Meine Gedanken zum Buch: 

Sehr feinfühlig geschrieben! Ein Buch zum Wohlfühlen.

Verlag: 
Piper Verlag
Erscheinungsjahr: 
2013
Auflage: 
1Auflage
ISBN: 
978-3-492-30040-7