Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Es war einmal ein ziemlich guter Psychiater, sein Name war Hector, und er verstand es, den Menschen nachdenklich und mit echtem Intresse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begibt sich Hector auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glücks auf die Spur zu kommen.

Meine Gedanken zum Buch: 

Ich finde dieses Buch unterhaltsam und eine leichte Lektüre die aber zum nachdenken anregen kann. Das Thema dieses Buches ist Wahrhaft nichts neues. Es geht ums Glück und glücklichsein.
Aber es hat durch seine einfache und schon fast naive Sprache einen besonderen Charm und Witz. Das Buch ist auch ein bisschen gesellschaftkritisch aber auf eine liebevolle Art.
Ich würde es jedem empfehlen der etwas leichtes zu schmunzeln sucht oder einfach ein wenig unzufrieden ist. Es macht vielleicht nicht gerade glücklich, aber man(n) / frau fühlt sich ein bisschen zufriedener.

In Hectors Praxis ging es ganz anders zu als im Krankenhaus: Die Damen und Herren, die zu ihm in die Sprechstunde kamen, hatten in der Schule ziemlich gute Noten gehabt und waren von einem Vater und einer Mutter grossgezogen worden. Sie hatten eine Arbeit, und wenn sie einmal keine mehr hatten, schafften sie es meist, eine neue zu finden; im allgemeinen waren sie gut gekleidet und konnten ihre Geschichte erzählen, ohne grammatische Fehler zu machen, und die Damen waren oft ziehmlich hübsch(das machtdie Sache für Hector bisweilen kompliziert)....
 

Seitenangabe für Zitat1: 
14

Hector fragte Jean- Michel, ob er glücklich sei. Darüber musste Jean-Michel lachen. (Später dachte Hector, dass diese Frage einen Mann eher zum Lachen brachte, Frauen dagegen manchmal in Tränen ausbrechen liess.)

Seitenangabe für Zitat2: 
83

Der alte Mönch sagte:" Wirklich weise sein, da würde bedeuten, auf diese Landschaft verzichten zu können und selbst auf dem Grund eines Brunnens noch derselbe zu sein. Aber man muss zugeben das es schwieriger ist."

Seitenangabe für Zitat3: 
170
Verlag: 
Piper, München Zürich
Auflage: 
16
ISBN: 
978-3-492-24828-0

Kommentare

Die Sprache dieses Buches war mir ein bisschen zu naiv, aber ansonsten hat es mir ganz gut gefallen. Etwas zu oft wurde die Liste, die er auf seiner Suche zusammengestellt hat aufgezählt.
Ein Zitat, das mich zum Schmunzeln brachte, möchte ich noch hinzufügen:
Seite 49: Diesmal waren die Kellnerinnen nicht so hübsch, und Hector war erleichtert, denn auf Dauer ist Schönheit anstrengend. Übrigens dachte Hector auch, dass es ein bisschen wie ein Gebrechen war, wenn einen die Schönheit der Frauen so sehr ansprach. Und selbst wenn er wusste, dass er nicht der einzige war, der an diesem Gebrechen litt, hoffte er, sich eines Tages davon befreien zu können.

Hallo Gabi,
vielen Dak für deine Meinung. Ja ich muss zugeben es ist Naiv geschrieben. Ich überlege oft, wieso schreibt ein Psychiater in so einer Srache? Was hat das für einen Grund. Ich bekam werend dem lessen den eindruck das diese Buch darum einen gewissen Charm bekam. Ob das wirklich der Grund ist weiss ich nicht.
Weisst du vielleicht eine Erklärung oder wo ich mich vielleicht etwas schlau machen kann?
Gruss Riepischiep