Gefängnistagebuch

Vom 22. Oktober bis zum 21. Dezember 1944 reichen die Aufzeichnungen die Luise Rinser heimlich in der Zelle eines nationalsozialistischen Frauengefängnisses gemacht hat, während in Berlin ein Prozess wegen Hochverrats gegen sie lief. Sie beschreibt, was sie beobachtet und am eigenen Leibe erfahren hat. Ihr Bericht ist Anklage, für die jedoch, die das Regime der Gewalt nicht bewusst erlebt haben, ein Dokument.

Meine Gedanken zum Buch: 

Gott sei Dank bin ich nicht in diesen Zeiten auf die Welt gekommen!

Wir werden keine Zukunft haben, ehe wir unsere Vergangenheit - ob wir sie als Täter oder als Opfer erlebten - ganz und gar "gesehen" haben. Und dazu soll auch dieses Buch beitragen.

Seitenangabe für Zitat1: 
9

Die Nahrung ist keinenfalls ausreichend. Der völlige Mangel an Fett und Zucker macht sich bemerkbar. Ich magere rasch ab.

Seitenangabe für Zitat2: 
21
Verlag: 
Fischer Taschenbuch Verlag
Auflage: 
-
ISBN: 
3-596-21327-4