Faust II

Faust wird von Mephistopheles quer durch die klassischen Sagenhandlungen geführt und trifft auf der Suche nach der vollendeten Frau auf Helena, die er jedoch ebenso wie Gretchen im Faust I nicht halten kann.
Müde von all den Eindrücken, letztendlich doch enttäuscht von seinen Ausflügen legt sich Faust zum Sterben. Im letzten Moment gelingt der himmlischen Heerschar noch durch List, seine Seele dem Teufel zu entreissen.

Meine Gedanken zum Buch: 

Der Schlussvers von Faust II ist Gegenstand endloser Diskussionen vieler Gelehrter. Was wird Goethe damit wohl  - wenn überhaupt - gemeint haben?
Sicher ist es nur Vordergründig eine Anspielung auf die Attraktivität des Weiblichen auf das andere Geschlecht. Es ist im Grunde die Vollendung der Verehrung der Mütter, als diejenigen die die Welt zusammenhalten.

Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Hier wird's Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
Hier ist's getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.

Verlag: 
Reclam
Auflage: 
"durchgesehene Auflage 1986"
ISBN: 
3-15-000002-5