Dreh dich nicht um (Audiobook)

„Finde ihn“, das sagt die schwer verletzte, hoch schwangere und mit dem Tod ringende Tessa zu ihrer Schwester Sara. Sara Linton, Gerichtsmedizinerin, wurde soeben zur Leiche eines toten Studenten gerufen und während sie versucht die Frage Mord oder Selbstmord zu klären, wird ihre Schwester von einem Unbekannten brutal überfallen.
Dreh_dich_nicht_um.jpgFür Sara und ihren Exmann, den Polizeichef Jeffrey Tolliver wird es weitere zunächst dubiose Todesfälle geben. Haben rassistische Schmierereien etwas damit zu tun, steckt ein Rechtsradikaler dahinter? Ein Wahnsinniger? „Wahrscheinlich ein paar durchgeknallte Kids aus dem Norden, die es lustig finden, hier unten auf Südstaatler zu machen.“ Und welche Rolle spielt die alkoholkranke Lena, die unter den Folgen einer brutalen Vergewaltigung leidet, früher in Jeffreys Team arbeitete und nun für die Campus-Polizei ermittelt?

Meine Gedanken zum Buch: 

Sara und Jeffrey ermitteln in zwei Selbstmorden, an denen ihnen einiges nicht geheuer vorkommt. Gleichzeitig kämpfen die Ärzte um das Leben von Saras Schwester Tessa, die von einem Unbekannten einfach niedergestochen wurde - eine Tat mit rassistischem Hintergrund? Viele Rätsel und für lange Zeit keine Lösungen in Sicht - eine spannende Geschichte, die viele Wendungen nimmt und immer neue Möglichkeiten zur Lösung bietet.
Gut und stimmig finde ich die Geschichte der handelnden Personen. Jeff und Sara, die sich einander wieder annähern, und Lena, die die Folgen ihrer Misshandlungen einfach nicht verarbeiten kann, keinerlei Hilfe annimmt und immer mehr dem Alkohol verfällt.
Alles in allem auf jeden Fall ein Muss für Fans der Serie und auch für sich allein gestellt ein packender Thriller mit stimmiger Handlung für Leser, die keine Probleme mit blutigen Details haben.
 

Verlag: 
Hörbuch Hamburg
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
ISBN-13: 978-3899037432

Kommentare

Ich habe es auch gehört und war doch etwas vom Ende enttäuscht. Keine Ahnung, da ist soviel geheim, mysteriös, dann hat die ganze Geschichte einen so banalen Hintergrund? Bis zur Mitte hin hingen meine Ohren an jedem Wort, aber mit der Zeit wurde es gelockert und vom Ende hab ich eh schon geschrieben. Ich finde, dass es da einige Passagen gibt, die nicht unbedingt stimmig sind. Warum der Pfeil vor dem Fenster beim 2. vorgetäuschten Selbstmord? Den hab ich gar nicht verstanden. Warum wurde der Plastikfetzen in der Hand von Tessa so hochgespielt? Interessant ist die Beziehung von Lena und Ethan in Hinblick auf ihr Schicksal...