Die Wanderhure

Konstanz im Jahre 1410:
Als Graf Ruppertus um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückscheut. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaustreibt. Für Marie gibt es nur zwei Möglichkeiten: Selbstmord zu begehen oder ihr Leben fortan als Wanderhure zu fristen. Mit Hilfe der erfahrenen Dirne Hiltrud entscheidet sie sich für das Leben und wird bald zu einer begehrten "Hübschlerin". Dabei verliert Marie jedoch ihr wichtigstes Ziel nicht aus den Augen: Sie will sich an denen rächen, die sie ins Elend gestürzt haben.

Meine Gedanken zum Buch: 

Fans von historischen Büchern kann ich dieses Buch nur empfehlen. Mich hat es sehr gefesselt, auch wenn mir manchmal vor Brutalität der Atem weggeblieben ist.

Verlag: 
Knaur Verlag
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
978-3-426-66112-3

Kommentare

Dieses  Buch war schon lange in meinem Bücherregal, da ich auch gerne historische Romane lese und viele Lesermeinungen schon gibt habe ich nun, um auch mitreden zu können, diese Buch gelesen.
Nach Seite 53 habe ich das Buch zugeschlagen um durchzuatmen. Es wurde mir bewußt wie grausam die Menschen im Mittelalter waren, ganz besonders zu Frauen. Marie wurde Opfer einer Intrige. Sie wurde auf fürchterliche Weise vergewaltigt, ausgepeitscht u. aus der Stadt vertrieben. Nach meiner Phase der geistigen Erholung nahm ich das Lesen wieder auf u. es wurde weniger ekelhaft. Geschwächt ohne Mittel u. Heimat steht Marie vor dem sicheren Tod. Nur der Gedanke an Rache lässt Sie kämpfen.
-- Viele Männer werden in diesen Roman als Brutalos u. triebhaft beschrieben
-- diese Geschichte ist wie eine weibliche Form des "Grafen von Monte Christo"
-- zu den historischen Romanen würde ich dieses Buch nicht reihen
schreibt  Yps