Die Templer - Der Schatz des Blutes

Frankreich, Ende des 11. Jahrhunderts:
Der fränkische Ritter Hugh de Payens ist entsetzt von den korrupten Machenschaften eines durch und durch verkommenen Klerus. Und so schließt sich der junge Mann nur zu gern einer geheimen Bruderschaft an, die seit Jahrhunderten ein geradezu irrwitziges Ziel verfolgt: den Sturz der übermächtigen katholischen Kirche: Als der Papst den ersten Kreuzzug ausruft, sehen de Payens und seine Mitstreiter ihr lang ersehnte Gelegenheit endlich gekommen: steht in Jerusalem doch der sagenhafte Tempelberg

Meine Gedanken zum Buch: 

Da es wohl immer ein Geheimnis bleiben wird, was es mit den Templern und seinen Splitterkreisen wirklich auf sich hatte, kann man sich dem Thema wohl am besten mit Romanen wie diesem nähern.
Die Machenschaften/ Manipulationen der Kirche sind ebenso mitreißend, wie der Kampf geheimer Kräfte dagegn. Die Tatsache, dass  Erzählungen rund um Kreuzzüge immer ziemlich gewalttätig sind, liegt leider daran, dass sie wohl genau so blutrünstig waren, wie sie beschrieben werden.
Auf jeden Fall: LESENSWERT!

So kam es, dass Hugh de Payens und seine beiden Freunde unter den ersten Rittern der christlichen Welt waren, die das Stoffkreuz aus Papst Urbans Hand entgegennahmen. So, wie er die Befehle des Grafen immer schon fraglos befolgt hatte, hatte Hugh das Kreuz noch am selben Tag an seinen Mantel genäht. er war sich durchaus bewusst, welche Ironie darin lag, dass sich ihr uralter, geheimer Orden mit solcher Hingabe der neuen christlichen Sache verschrieb. Doch er weigerte sich standhaft, darüber nachzudenken. (...)
"Deus Le Veult!"
Gott will es so! Es war ein Ruf, dem Hugh de Payens im Lauf der weiteren Jahre erst mit Misstrauen, dann mit Verachtung begegnen sollte.

Seitenangabe für Zitat1: 
1
Verlag: 
blanvalet
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
ISBN 978-3-442-36347-6