Die Rose von Jericho

Michael kann stolz auf sich sein, er ist im Beruf erfolgreich und hat eine tolle Familie, doch aus einer gewissen Unzufriedenheit heraus rutscht er in eine Sucht...
Alejandra kann sich nur noch dunkel an ihren meist betrunkenen Vater erinnern und droht sich selbst im Alkohol zu verlieren.
Carl will das Leben genießen, sich nicht binden und Erlebnisse und Erfolg. Der Alkohol hilft ihm dabei, doch er braucht immer mehr...
Wie sie es schließlich geschafft haben, davon wegzukommen, davon handelt dieses Buch.

Meine Gedanken zum Buch: 

Anfangs war ich überrascht und dachte schon eine Werbebroschüre für die Anonymen Alkoholiker in der Hand zu halten. Denn der Großteil des Buches handelt davon, wie die Hauptdarsteller mit Hilfe des Programmes und der Treffen der AA ihre Alkoholsucht besiegen.
Es kommen aber auch durchaus brauchbare Tipps zur persönlichen Lebensgestaltung darin vor, richtige Weisheiten. Die Rahmengeschichte, das Drumherum hat  aber nicht wirklich zu mir gepasst. Gott sei dank bin ich nicht in dieser Lage des totalen Tiefpunktes.
 
 

Es heißt, dass für jeden Alkoholiker irgendwann der Tag kommt, an dem er der Wahrheit ins Gesicht sehen und sich eingestehen muss, wie es um ihn steht. Tut er das nicht, wird er schließlich an einem von drei Orten landen: im Gefängnis, im Irrenhaus oder auf dem Friedhof.

Seitenangabe für Zitat1: 
38

"Worin liegt dein Geheinmis? Wie ist es dir gelungen, deinen Frieden zu finden?"
Pablo lächelte.
"Das ist kein Geheimnis", sagte er. "Am Anfang war es schwer für mich, genau wie für alle anderen. Das ist kein Sprint. Es ist ein Marathon. "
 

Seitenangabe für Zitat2: 
68
Verlag: 
Piper Verlag
Auflage: 
Erstauflage
ISBN: 
Buch-Nr. 092852

Kommentare

Ich kenne das Buch nicht, aber nach Deiner Beschreibung glaube ich dass hier die direkt Verbindung zur Rose von Jericho eine Rolle spielt.
Diese Rose spielt in vielen Legenden eine Rolle, da angeblich die Jungfrau Maria diese Rose gesegnet hat. Die Rose hat die erstaunliche Fähigkeit aus ihrem "Tod" wieder zu erwachen und Samen abzugeben. So ist sie fähig sich auch in einer Wüste zu verbreiten.
Diese "Auferstehung" ist der Grund für die vielen Legenden um die Pflanze und ist nicht die Hauptfigur in dem Buch auch wieder aus dem "tiefen Tal" auferstanden.

Wie gesagt - das Buch kenne ich nicht - aber dieser Zusammenhang fiel mir spontan bei Deiner Beschreibung ein.

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren