Die Leiden des Commissario Curreli

Die_Leiden_des_Commissarion_Curreli.jpgBisher war Giacomo Curreli, ein Commissario mit sehr ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und eigenwilligen Methoden, nur in seiner Heimat Sardinien tätig. Doch nun muss er reisen: Von Rom über Fidenza und Parma bis nach Turin wird er geschickt, um einen Fall nach dem anderen zu lösen. Und Curreli muss sich nicht nur mit den unterschiedlichen regionalen Gepflogenheiten auseinander setzen, sondern auch mit allerlei skurrilen Verbrechen, seltsamen Opfern und geheimnisvollen Tätern. Nur gut, dass er bei allem Erstaunen über die menschlichen Abgründe nie seinen fast schon kindlichen Glauben an die Gerechtigkeit verliert . . .

Meine Gedanken zum Buch: 

Schade, dass man den Originaltitel nich beibehalten hat: "Piccole storie nere", denn das hätte den Kern dieses Buches auf den Punkt genau getroffen. Commissario Curreli zieht aufgrund seiner laufenden Versetzungen von Stadt zu Stadt und erlebt immer wieder die haarsträubendsten Dinge, die durchaus auch einmal nicht ganz von dieser Welt zu sein scheinen. Dialoge zwischen Verstrobenen, mysteriöse Fabelwesen, und noch ein paar andere Skurrilitäten machen diese Büchlein zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen, das man vor allem auch eingefleischten Italienfans durchaus empfehlen kann.

"Du hast also mal wieder gar nichts verstanden. Aber um das Thema zu wechseln:  Jetzt haben sie mich also gefunden, besser gesagt, der Mitarbeiter der Straßenreinigung hat mich gefunden, vor knapp einer Stunde, erstochen, mausetot mitten im Cäsarsforum... Er lässt alles stehen und liegen, um ein Telefon zu suchen, und auf dem Weg zur Straße stößt er dann auf dich! Da frage ich mich doch, ob du für deine Schweinereien keinen anderen Ort finden konntest als ausgerechnet diesen."

Seitenangabe für Zitat1: 
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Verlag: 
List Tb.
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
ISBN-13: 978-3548605333