Die Hütte

Vor Jahren ist Mackenzies jüngste Tochter verschwunden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden - nicht weit vom Camping-Ort der Familie. Vier Jahre später, mitten in seiner tiefen Trauer, erhält Mack eine rätselhafte Einladung in diese Hütte.Ihr Absender ist Gott.
Trotz seiner Zweifel lässt Mack sich auf diese Einladung ein. Eine Reise ins Ungewisse beginnt. Was er dort findet, wird Macks Welt und Leben, seine Einstellungen und Sichtweisen für immer verändern.
Er trifft dort in der einsamen Hütte, die sich als magischer, "himmlischer" Ort erweist, auf Gott in drei Personen. Papa, Jesus und Saraya erklären im vieles und geben ihm Antworten auf seine vielen Fragen. Am Ende kann er sich mit seinem Schicksal versöhnen.

Meine Gedanken zum Buch: 

Nach einem sehr amerikanischen und erschreckenden Anfang kommt der ganz anders geartete Teil, in dem Mack auf Gott trifft. Irgendwie interessant, wie  sich der Autor so ein Zusammentreffen und die Gespräche vorstellt. Ganz menschlich und zum Angreifen sind die drei Personen, die Mack trifft. Jede erklärt, erzählt und beantwortet nach seiner Art und Weise. Jesus ist Jesus, wie man ihn sich vorstellt, "Papa" ist eine dicke, afroamerikanische Frau, die sich in ihrer gemütlichen, mütterlichen Art um Mack annimmt und Saraya ist der geistige, fast durchsichtige Teil.
Die Gespräche berühren wirklich tiefe Fragen, aber sie waren mir zu langatmig, zu konstruiert. Vielleicht müsste ich das Buch ein zweites Mal lesen, damit mich die äußere Handlung nicht mehr ablenkt und ich mich wirklich mit den Inhalten der Gespräche beschäftigen könnte. Aber ich denke, das werde ich nicht so bald tun.

Verlag: 
allegria
Auflage: 
17. Auflage
ISBN: 
978-3-7934-2166-5