Die Haushälterin

die_Haush__lterin.jpgPhilipp ist sechszehn u. noch dabei, den Tod seiner Mutter zu verdauen, als sein Vater sehr rapide aus dem gewohnten Leben fällt. Er verliert seinen Job, fängt an zu trinken, holt Frauen aus seiner Vergangenheit ins Haus, die dem Sohn unwürdig erscheinen.
- stürzt schließlich die Kellertreppe hinunter.
Während er im Krankenhaus liegt, beschließt der Sohn, es sei nötig, eine Haushälterin anzustellen und beschwört damit eine Reihe von Konflikten herauf.

Meine Gedanken zum Buch: 

Eine Geschichte über das Erwachsenwerden =Vater-Sohn- Beziehung, Vater- Sohn- Konflikt
Das Buch hat einen feinen Erzählstil - schnell flüssig zu lesen, manche Stellen bis ins Detail beschrieben ohne langatmig zu werden.
Der Vater namenlos in diesen Roman
Die Haushälterin eine Polin bildhübsch, jung u. aus allen Bewerberinnen wählt der Junge Sie aus, verliebt sich in Sie u. steht dann blutleer da, als der Vater, aus dem Krankenhaus zurück, selbst interesse an der jungen Ada hat. Er meint sie sei "gut zu gebrauchen"
 

Auf der Terasse stritten zwei Spatzen um ein trockenes Brötchen,das ich beim Staubsaugen unter dem Sofa gefunden und rausgeworfen hatte,

Seitenangabe für Zitat1: 
44

Ich spürte die Schläge, mit denen das Herz mein Blut durch den Körper pumpte, spürte sie in den Fingerspitzen, im Bauch und im Inneren meines Schädels

Seitenangabe für Zitat2: 
57

Ich glaubte, mein Vater würde mich ohrfeigen, und spannte die Muskeln an, aber er humpelte zum Fenster, machte es auf und lehnte sich raus.

Seitenangabe für Zitat3: 
109
Verlag: 
dtv
Auflage: 
3.Auflage 2009
ISBN: 
978-3-423-13539-9

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