Die Bürger von Calais

Ich mache es mir einfach hier die Inhaltsangabe von Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_B%C3%BCrger_von_Calais

Im Juni 1346, während des Hundertjährigen Kriegs, fiel der englische König Eduard III. in Frankreich ein und erreichte Anfang September Calais, das er während der elf folgenden Monate belagern ließ. Ein Entsatzangriff des französischen Königs Philipp VI. scheiterte im August 1347, so dass die Lage der Stadt aussichtslos wurde. Calais drohte eine bedingungslose Kapitulation und damit die Plünderung und Zerstörung. Um dies zu verhindern, stellten sich gemäß der Chronik des Jean Froissart sechs der angesehensten Stadtbürger (Eustache de Saint-Pierre als erster, dann Jean d'Aire, Jacques und Pierre de Wissant, Jean de Fiennes und Andrieus d'Andres) freiwillig als Geiseln zur Verfügung; sie sollen am 4. August 1347 barfuß, nur mit einem Hemd bekleidet und einen Strick um den Hals, vor den englischen König getreten sein, der beabsichtigt habe, sie zur Vergeltung für die Verluste seiner Belagerungstruppe hinrichten zu lassen. Nur die flehentliche Bitte der ebenfalls anwesenden englischen Königin Philippa von Hennegau soll die sechs Männer gerettet haben.

Meine Gedanken zum Buch: 

Kaiser beschreibt in seinem Drama eine Situation in der - wie wir heute sagen würden - Zivilcourage gefragt ist.

Mir ist durch Zufall eine Schulausgabe in die Hände gefallen, die aus meiner Schulzeit (also Anfang der 60iger) stammt.

Eigentlich ist das ein Gegenmodell zu der heutigen Situation, die Bürger die als Geisel oder sogar als Opfer dienen sollten, waren die REICHEN der Stadt Calais.

Heute gehen die Reichen in die Schweiz um Ihrer Verantwortung davon zu laufen - aber das ist Politik und passt hier nicht - nur man sollte sich mal für sich SELBST überlegen ob man aus Verantwortung für das Gemeinwohl eine solche Strafe auf sich nehmen würde ???????

Und genau das sehe ICH als Botschaft dieses Dramas

Verlag: 
Unbekannt
Auflage: 
Unbekannt
ISBN: 
N/A