Diabolus

Ein Geheimdienst mit nahezu unbegrenzter Macht...
Ein einzigartiger Computer, der Codes in Minuten entschlüsselt...
Ein Mann, der nur ein Ziel kennt: den ultimativen Code...
Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit...
Ein Plan, der die Sicherheit der USA aufs Höchste gefährdet...

Meine Gedanken zum Buch: 

Ich bin ja eigentlich Dan Brown-Fan, aber von Diabolus war ich enttäuscht. Es ist zwar von der Handlung her schon spannend und auch sehr interessant, aber leider auch sehr vorraussehbar. Das Ende war für mich irgendwie schon so logisch, dass es fast fad war... Naja, am besten: Selbst lesen und eigenes Bild davon machen!

Greg Hale lag zusammengeschnürt auf dem Boden von Node 3. Strathmore und Susan hatten ihn quer durch die Kuppel geschleift und an Händen und Füßen mit den zwölfadrigen Druckerkabeln der Laserdrucker von Node 3 gefesselt.

Seitenangabe für Zitat1: 
366
Verlag: 
Bastei Lübbe
Auflage: 
Erstauflage
ISBN: 
978-3-404-15762-4

Kommentare

Eigentlich mag ich den Stil von Dan Brown, aber genau dieser Satz mit den 12-adrigen Druckerkabeln kommt mir überrecherchiert - technischer Overkill der dem Leser sowieso Wurscht ist - oder überheblich vor: seht her ich weiß wieviele Drähte sich in einem Druckerkabel befinden. Abgesehen davon, dass es meines Wissens kein Druckerkabel mit 12 Adern gibt. Allerding lasse ich mich auch belehren, wenn es jemand besser weiß.
 
Wenn man sich die technischen Details die Dan Brown über den Supercomputer so von sich gibt durchüberlegt, so kommt man auf den Gedanken: "Die Computerfachmänner bei der NSA sind volkommene Idioten."
Einen sündteuren Computer wenn er sich im Notversorgungsmodus befindet nicht herunter zu fahren, wäre für einen Normaladmin in jeder kleinen Firma fast ein Kündigungsgrund.
 
Einen Abteilungschef der mit Sicherheit teuersten Computerabteilung der Welt in einem Computer herumkriechen zu lassen um ein paar Lötstellen von Teilen nach zu löten, zeugt für mich wiederum von nachlässiger Recherche. Was könnte einer der auf dem Gebiet Antiviren-Software ein Genie ist sonst noch so machen - na klar! er lötet Computer selbst zusammen! In meinen Augen ziemlicher Schwachsinn den Dan Brown hier zum Teil verzapft.
 
Die Geschichte im Großen und Ganzen hat mir allerdings ganz gut gefallen, sonst hätt´ich das Buch nicht in ein paar Tagen gelesen.
 
-- Andreas --

-- Andreas --

Ich würd nicht sagen dass diese technischen Details dem Leser wurscht sind. Ich finds immer cool, wenn so genauere Beschreibungen usw dabei sind - egal ob es diese 12-adrigen Druckerkabeln nun gibt oder nicht. Ja, du weißt viel über Computer usw aber auch nicht alles, lieber Herr Vater. Vllt haben die Superhirne bei der NSA wirklich 12-adrige Druckerkabeln... Wissen kann man's nicht.
Und außerdem: Wer sagt mir denn immer, dass das alles nur Geschichten sind und nicht der Realität entsprechen...? Ja, die NSA gibt es wirklich. Aber es kann doch sein, dass Dan Brown das mit den Druckerkabeln einfach erfunden hat, weil er es selbst nicht besser weiß.
Bei dem mit dem löten hast du aber Recht. (Die sollten mich die Arbeit machen lassen ;))