Der träumende Delphin

Hör nie auf, an deinen Traum zu glauben - auch wenn das Leben manchmal hart mit dir umspringt. Wie Daniel Alexander, der junge Delphin, der das sichere Riff verläßt und davonschwimmt, seiner Bestimmung entgegen ... Dies ist die Botschaft, die wir von dem träumenden Delphin lernen können.

Meine Gedanken zum Buch: 

Es ist sicher vielen von Euch bekannt, dass dieses Buch auf den Bestseller-Listen ganz oben stand - zu Recht, wie ich meine!
Eine wunderbare Methapher über (selbstgemachte) persönliche Grenzen und den Mut, den man aufbringen sollte, um sie zu überwinden. Der Lohn? Die Erfüllung der eigenen Träume.
 

Verlag: 
Piper
Auflage: 
10. Auflage
ISBN: 
3-492-22941-7

Kommentare

da steh ich sicher wieder mal ganz allein auf weiter Flur mit meiner Meinung. Ich hab das Buch ziemlich öd gefunden, zu banal, zu simpel, zu vorhersehbar. Mir hat es an Originalität und Tiefgang gefehlt. Klar, wir alle lieben Delfine, und das hat der Autor meiner Meinung nach dafür genützt, mit wenig Aufwand viel Geld zu verdienen.
Tut leid - und ich möchte hier niemanden kränken, dem das Buch gefallen hat!!!, aber das ist wahrscheinlich einfach nicht meine Art von Literatur, und ich sollte zukünftig die Finger davon lassen.

Hi Tedesca,
Ich finde, dass die Banalität gerade das Geniale an dem Buch ist. Ich habe mich in meiner Ausbildung viel mit Methaphern beschäftigt und bin zu dem Schluß gekommen - je einfacher die Geschichte, desto klarer die Botschaft. Wie mit allen Methaphern oder Geschichten ist es jedoch notwendig, dass das dahinterstehende Anliegen auch ein Anliegen deinerseits sein muss (wenn man das Buch nicht bewußt aus Studienzwecken liest, so wie ich *gg*). Also, wenn mir die Bemerkung gestattet ist:  Gratulation - du bist offensichtlich am Erfüllen deiner Träume Smile

ich bin ja froh, dass Du nicht gekränkt bist, weil ich ja doch etwas heftig geworden bin...
Ich finde halt, banale Gleichnisse gibt es eh schon genug in der Welt, d.h. man muss nicht noch eines hinzufügen. Und alle Welt sagt dann "Ahhh", als wäre das dann der Weisheit letzter Schluss. Mir geht es ja auch mit dem "Alchemisten" von Coelho so. Ich finde den so schrecklich schmalzig und öd, und alle sind so begeistert - das Thema ist ja ähnlich wie die Delfingeschichte, soweit ich mich erinnern kann.
Mir ist das alles zu süß, zu wenig tiefsinnig, aber vielleicht stelle ich einfach zu hohe Ansprüche.
Und danke, ich bin ein Mensch, der seine Wünsche recht systematisch erfüllt, und - da hast Du schon Recht - dazu brauche ich keine Metaphern und Anleitungen.

Warum sollte ich gekränkt sein - ich fühl mich nicht persönlich angegriffen, wenn jmd ein Buch nicht gefällt, das mir gefällt - und überhaupt - dafür gibt es ja das Forum um unterschiedliche meinungen zu hören Smile
 
ad Alchemist: das wäre meine nächste Frage gewesen *ggg* - hab mir schon gedacht, dass du damit auch nichts anfangen kannst. Wink
 
 

Du hast natürlich Recht, aber ich hab so die Art, Dinge, die ich nicht mag, gleich in Grund und Boden zu verdammen - nicht immer unbedingt sehr sachlich Smile
 
Tja, da hast Du mich jetzt gleich durchschaut Smile
 
Liebe Grüße
Germana