Der Vogelmann

Der_Vogelmann.jpgAls Detective Inspector Jack Caffery nach durchzechter Nacht seinen Rausch ausschlafen will, klingelt das Telefon: Auf einem Brachgelände in der Nähe der Themse wurden die Leichen von fünf Frauen gefunden. Die Obduktion ergibt, daß Caffery und seine Kollegen es mit einem Serienkiller zu tun haben, den sie den "Vogelmann" nennen. Vier der fünf Opfer, so zeigen erste Ermittlungen, waren drogenabhängige Prostituierte, die niemand vermißte. Und ihr Mörder scheint schon bald gefaßt: Für Cafferys Kollegen Diamond ist klar, daß ein schwarzer Drogendealer die Frauen auf dem Gewissen hat, Polizei und Bevölkerung können aufatmen. Doch Caffery verfolgt eine ganz andere Spur. Gegen den Widerstand seiner Vorgesetzten und obendrein im Kampf mit privaten Problemen ermittelt er weiter. Erinnerungen aus der Kindheit holen ihn ein, Erinnerungen an seinen Bruder, der eines Tages beim Spielen spurlos verschwand und möglicherweise ermordet wurde. Obwohl die beiden Fälle offenbar nichts miteinander zu tun haben, kann Caffery den Gedanken an die damaligen Ereignisse nicht mehr abschütteln. Seine Suche nach dem mysteriösen "Vogelmann" führt ihn schließlich in das Dog and Bell, ein Pub, in dem die Opfer ihre Freier suchten. Hier lernt Caffery auch die Malerin Becky kennen, die Bilder von den Mädchen im Dog and Bell malt. Caffery ist schon bald von Becky fasziniert, und sie ist es auch, die ihn auf die Fährte des Mörders bringt. Doch dann fehlt von Becky plötzlich jede Spur...

Meine Gedanken zum Buch: 

Ein superspannender, recht detailreicher Krimi, also nichts für schwache Nerven.
Unbedingt auch "Die Behandlung" lesen, da geht's weiter und der Handlungsfaden mit Cafferys Bruder gelangt hier zu einem schockierenden Ende.

Verlag: 
Goldmann
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
978-344245173

Kommentare

Ist anscheindend auch hier nichts für schwache Nerven, ich hab es mal notiert und bin schon gespannt.

Ich bin fertig! Unglaublich spannend, solide, fesselnd und rasant. Bei gewissen Stellen: Augen zu und durch...ängstlich darf man nicht sein.
Liest sich sehr gut und lässt einem voll eintauchen.

Aber trotzdem "Tokio" ist noch schlimmer...

unbedingt die Fortsetzung lesen "Die Behandlung", die ist auf ihre Art auch noch schlimmer, den Schluss hab ich bis heute nicht vergessen.
 
Naja, "Tokio" ist irgendwie realer, weil die Grausamkeiten historisch belegt sind. Das gibt ihnen eine andere Tragweite, finde ich, als ein fiktiver Serienmörder.

Das wird so sein. Tokio werde ich nie vergessen, vor allem die letzte Szene mit dem Baby um den Gürtel, da musste ich einfach als Mama los weinen und konnte mich fast nicht beruhigen...

aber ich war zutiefst schockiert, das war einfach SO schrecklich. Mit dem Schluss von der "Behandlung" ist es mir allerdings auch so ergangen, den werd ich auch nie vergessen, weil es in der Realität wohl genauso sein könnte... Musst du unbedingt nach dem "Vogelmann" lesen.