Der Knochenpoet

Der_Knochenpoet.gifAls Kaiser Friedrich, genannt Barbarossa, im Frühjahr 1158 zum ersten Mal seine neue prächtige Pfalz im Marktflecken Lautern besucht, wird auf der nur wenige Meilen entfernten Burg Beilstein eine mysteriöse Truhe voller Menschenknochen
entdeckt. Und noch ein weiterer Mord hält die Burgbewohner in Atem. Als der Burgherr Merbodo verdächtigt wird, stellt seine Tochter Rotrud auf eigene Faust Ermittlungen an. Doch welche Rolle spielt der zwielichtige Spielmann Trushard, auch
der Knochenpoet genannt - jener Mann, in den Rotrud sich verliebt?

Meine Gedanken zum Buch: 

"Mittelalterliche Mischung aus Bridget Jones und Miss Marple" - diese Beschreibung habe ich mal wo gelesen und treffender kann man die Rolle der Rotrud in diesem historischen Kriminalroman kaum beschreiben.
Ja, man soll`s nicht für möglich halten, aber schon selbst im Jahre 1158 gab es für Frauen zwei lebenswichtige Thmen - nein     Smile Schuhe sind`s nicht, natürlich Männer und die perfekte Figur.
 
"Der Knochenpoet" ist nicht einer dieser typischen historischen Krimis wie man sie so kennt. Susanne Kraus schreibt mit viel Humor und Schmunzefaktor von ihrer Hauptfigur.
Nach dem Tod von Mutter und Schwester ist Rotrud die einzige Frau auf der Burg, versucht sich als Managerin von Haus und Hof, quält sich mit überschüssigen Pfunden und einem nicht ganz so perfekten Aussehen UND natürlich auch mit der Suche nach dem perfekten Mann an ihrer Seite.
Als dann noch unverhofft eine Truhe mit menschlichen Gebeinen auftaucht und ein weiterer Mord passiert scheint das Chaos perfekt. Wäre da nicht Trushard, der Spielmann. Potentieller Ehemann Smile und dann auch noch Hauptverdächtiger des Mordfalles... und Rotrud`s Schicksal nimmt seinen Lauf....

Verlag: 
Helmut Ling Verlag GmbH & Co KG
Auflage: 
Lizenzausgabe
ISBN: 
978-3-404-15316-9