Der Fluch der Maorifrau

Ein dunkler Fluch im Land der weißen Wolke - ein Leseabenteuer vom anderen Ende der Welt. Kurz vor ihrer Hochzeit erfährt die junge Hamburgerin Sophie, dass ihre Mutter einst in Neuseeland lebte und dort ein Vermögen besaß. Doch wieso hat Emma das stets verheimlicht? Als Sophie in Dunedin Emmas Tagebuch liest, taucht sie ein in eine Welt voller Gefahr. Und sie begreift, dass Emma sie schützen wollte - vor dem Unheil des bösen Fluchs...

Meine Gedanken zum Buch: 

"Der Fluch der Maori" ist kein schlechtes Buch.   Es werden die Schicksale der Vorfahren von Sophie geschildert, die durch die Wirkung eines Fluchs beeinflusst sind. Manchmal hat man das Gefühl, dass jetzt doch nicht schon wieder was passieren kann - doch es kann. Dieses Buch verbreitet eine schlechte Stimmung, also wer das nur schlecht aushält, sollte lieber zu einem anderen greifen.

Die Stunden vergingen zäh. Ab sieben Uhr abends konnte Anna nicht mehr stillsitzen. Nervös rannte sie im Salon auf und ab. Bei dem Gedanken, John bald in die Arme zu schließen, wurde sie zunehmend aufgeregter. Kurz vor acht spürte sie deutlich, wie es in ihrem Magen kribbelte. Ihre Hände wurden feucht, und sie zwang sich, einen Augenblick lang still zu sitzen, um sich ein wenig zu beruhigen, jedoch vergeblich. Ihr Herz hämmerte wie verrückt. Warum stand er nicht endlich vor der Tür? John pflegte sonst überpünktlich zu sein.

Seitenangabe für Zitat1: 
189

"Wo ist Mister McDowell?", schluchzte sie.
Die Antwort war ein verlegenes Schweigen, bis einer der Männer sich räusperte. "Man wollte ihn wecken, als die Kutsche angekommen war. Er sah aus, als ob er schliefe. Der Tod muss ihn im Schlaf überrascht haben, aber wenn es Sie tröstet, er hatte ein seliges Lächeln auf den Lippen!"

Seitenangabe für Zitat2: 
190

Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise. Weisheit der Maori

Seitenangabe für Zitat3: 
223
Verlag: 
Lübbe GmbH & Co KG
Auflage: 
Originalausgabe
ISBN: 
ISBN-978-3-8289-8940-5