Das denkende Herz

Ettys Abschiedsschrift, ihre Tagebuchaufzeichnungen, bevor sie mit dreißig 1942 im KZ stirbt. Eine Frau, die genau weiß, was ihr bevor steht. Und trotzdem feiert sie mit solcher Klarheit das Leben, schildert ihre Philosophie in so ergreifender Weise, das einem das Herz aufgehen muss, und man um diese Frau trauert. Sie hat sich mit diesem Buch, den wunderschönen Worten und ihren Erkenntnissen darüber, was wichtig ist, ein Denkmal ohne Gleichengesetzt! Das denkene Herz ist kein typisches Holocaustbuch. Es geht in zweiter Linie darum, in erster Linie aber um Etty, die schildert, wie sie lebt,liebt und denkt. Und diese Gedanken sind so fesselnd, dass man dieses Buch, vor allem ls Frau, lesen muss!

Meine Gedanken zum Buch: 

Ich war von Etty begeistert! Sie denkt und fühlt in vielen Dingen wie ich. Die unnötige Vergeudung dieser brillianten Person machte mich wütend. Ihre Weisheiten und Ansichten aber bereichern mein Leben.

"Das Leben und das Sterben, das Leid und die Freude, die Blasen an meinen wundgelaufenen Füßen und der Jasmin hinterm Haus, die Verfolgungen, die zahllosen Grausmkeiten- all dasist mir ein enzigsstarkes anzes, undich beginne immer mehr zu begreifen, wie alles zusammenhängt, ohne es bislang jemand erklären zu können. Ich möchte leben, um es später doch noch einmal erklären zu können, und wenn mir das nicht vergönnt ist,  nun, dann wird einaderer mein Leben von dortn weiterleben, wo das meine unterbrochen wurde."

"Mitleid kann schöpfersch sein, es kann einen aber auch aufzehren! Sich an großen Gefühlen berauschen: Sachlichkeit ist besser.

Seitenangabe für Zitat2: 
19

"Später: Ich habe mir einige unsteeebliche Verdienste um die Meschheit erworben: ich habe nie ein schlechtes Buch geschrieben und ich bin nicht schuld daran, daß noch ein Unglücklicher mehr auf dieser Erde herumläuft.

Seitenangabe für Zitat3: 
78
Verlag: 
rororo
Auflage: 
18. Auflage
ISBN: 
3-499-15575-3