Das Wochenende

Jörg, Terrorist u. aktiver Sympathisant der RAF wird nach 20jähriger Haft aus dem Gefängnis entlassen. Er hat mehrere Morde begangen. Jörg´s Schwester Christiane hat sein erstes Wochende in Freiheit verplant. Zu diesen Zweck bringt Sie Ihren Bruder in ein Haus, dass in der ehemaligen DDR liegt u. mit einer Freundin Margarete bewohnt. In diesen drei Tagen des zusammen sein wird ein Teil der deutschen Geschichte rekapituliert. Wie hat der revolutionäre Kampf u. die Haft den Mensch verändert, wer hat profitiert u. wer hat sich dadurch profiliert.

Meine Gedanken zum Buch: 

naja, ich fang mal so an..... Ein Dentallaborbesitzer, eine Bischöfin, ein Star Journalist, eine Lehrerin ein Rechtsanwalt - bürgerliche Existenzen die sich von dem losgesagt haben, was Jörg einst zum Terrorist werden liess. Nun treffen sie auf diesen Mörder, seine Taten u. Ihre Vergangenheit, eben an diesen besagten Wochenende.   Ich ahnte, zumindest glaubte ich beim Lesen der Inhaltsangabe an ein Psycho-Drama. so entschied ich mich für den Kauf des Buches. Aber in Wahrheit geschieht nichts. Seite für Seite dachte ich jetzt kommt ein Depatten- Schlachtfeld. Aber es wird nur so alles irgendwie hin u. hergeschoben. Noch kommt dazu, ich kann mir die Figuren nicht recht vorstellen. Alle blieben so blass. Der Roman zäh u. nur mäßig spannend. man fragt sich was wird aus dem Menschen der solange in Haft war >> aber man findet auch bei dieser Frage im Buch keine Antwort. Das Wochenende geht zu Ende u. der Roman auch ......... Diesesmal würden mich andere Lesemeinungen zu diesem Buch brennend interessieren. Bin mal gespannt was da so alles kommt

Verlag: 
Diogenes
Auflage: 
Erstauflagen
ISBN: 
987-3-257-23965-2

Kommentare

O je - das hört sich aber nicht grad berauschend an.
Eigentlich steht "Das Wochenende" auch auf meiner Bucherwunschliste.... dabei hab ich irgendwo so gute Kritiken drüber gelesen.... und der Klappentext kingt auch so vielversprechend...

wäre auf deine Lesemeinung sehr gespannt. Könnte ja ganz anders ausfallen