Das Orchideenhaus

Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das auch Julias Leben komplett verändern wird…

Meine Gedanken zum Buch: 

Der Roman beginnt eigentlich noch ganz interessant und vielversprechend, das kann er aber bis zum Schluss leider nicht halten. Die Geschichte von früher um Harry, Olivia und später dann Lidia ist auch noch das Lesenswerte an diesem Buch und eigentlich ganz gut getroffen (wobei dazugesagt sei, dass ich Romane aus der Zeit des 2. Weltkrieges immer gern lese). Absolut übertrieben ist allerdings die Geschichte um Julia aus der Jetztzeit. Die Liebesgeschichte wirkt einfach total kitschig und überzogen. Es wirkt so, als hätte die Autorin diese Liebesgeschichte einfach schnell im Buch untezurbringen versucht, was aber wohl eher nach hinten losgegangen ist. Gegen Ende wird die Geschichte um Julia dann wirklich sehr unrealistisch, was ich sehr schade fand, da das Buch eigentlich wirklich gut hätte werden können. Trotzdem hat sich das Buch leicht und flüssig durchgelesen und ich würde auch nicht davon abraten. Es gibt aber Besseres.

Verlag: 
Goldmann Verlag
Auflage: 
9. Auflage
ISBN: 
978-3-442-47554-4