Das Lächeln der Sterne

Adrienne Willis ist in tiefer Sorge um ihre Tochter Amanda. Seit dem Tod ihres Mannes ist Amanda in ihrer tiefen Trauer gefangen und bringt immer weniger Kraft auf, für sich und ihre beiden Söhne zu sorgen. Um ihr Mut zu machen, beschließt Adrienne, Amanda ein Stück ihrer Vergangenheit anzuvertrauen, ein Geheimnis, das sie lange in ihrem Herzen verborgen hatte...

Meine Gedanken zum Buch: 

Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich die Ankündigung zum Kinofilm gesehen habe. Mittlerweile ist der Film bereits gelaufen, ich habe aber erst jetzt das Buch gelesen. Den Film möchte ich mir unbedingt ausborgen, habe aber schon gehört, dass ich dafür sicherlich Taschentücher benötigen werde.
Das Geheimnis der Mutter wird immer mehr preis gegeben, doch erst ganz am Ende erfährt man, was tatsächlich passiert ist und warum sich die "große Liebe" nicht an der Seite von Adrienne befindet!
In diesem Buch wird gut beschrieben, wie sehr sich ein Mensch ändern oder sogar um 180 Grad wenden kann.

In ihrem Kopf wiederholte sie das Gespräch mit Paul immer wieder, und sie sah sogar vor ihrem inneren Auge, wie sich seine Mundwinkel zu einem schiefen Lächeln verzogen, wenn sie etwas sagte, das ihn amüsierte.

Seitenangabe für Zitat1: 
0
Verlag: 
Heyne
Auflage: 
3. Auflage
ISBN: 
978-3-453-50374-8

Kommentare

Ich habe das Buch angefangen - aber nicht geschafft es weiterzulesen. Nach den ersten ca 30 Seiten war es mir zu langwierig ...

Nicholas Sparks ist der Schriftsteller von dem ich, bis auf die letzten beiden, alle Bücher habe. Einige davon habe ich schon gelesen und alle haben mich begeistert. Er schreibt so schöne Liebesgeschichten, ohne dabei ins Kitschige abzugleiten.

In der Geschichte geht es um Adrienne, die nicht mehr die Jüngste ist. Sie ist geschieden und hat drei Kinder. Der Ehemann ihrer Tochter ist an Krebs gestorben und ihre Tochter kommt damit überhaupt nicht klar. Sie findet nicht zurück ins Leben. So beschließt Adrienne, ihr ein Geheimnis aus ihrem eigenen Leben zu erzählen.

Und so erfahren wir, wie sie vor vielen Jahren Paul kennenlernt, einen arbeitssüchtigen Arzt, dessen Ehe an dieser Arbeitswut scheitert, dem eine Patientin wegstirbt und der nun auf dem Weg ist, sich mit seinem Sohn auszusöhnen. Doch vorher hat er noch etwas zu erledigen. Und so treffen sich Adrienne und Paul in einem Haus am Strand, das sie für ihre Freundin hütet.

Beim Lesen habe ich meine Gedanken oftmals bei dem Buch "Die Brücken am Fluss" gehabt. Diese beiden Geschichten ähneln sich doch sehr. Aber Nicholas Sparks Schreibstil ist einfach schöner.

Bei dieser Geschichte gibt es kein Happy End, aber es ist eine Geschichte, die Mut macht, die zeigt, dass ein Mensch immer wieder die Kraft findet, sein Leben zu leben. Auch wenn es ihm immer mal wieder Steine in den Weg legt oder etwas Schlimmes geschehen lässt.

Bei Nicholas Sparks Geschichten ohne Happy End denke ich an sein Buch "Nah und Fern", in dem er uns über seine Familie erzählt. Auch über Schicksalsschläge, die er verarbeiten musste. Und dann finde ich es richtig toll, dass da nicht einfach nur kein Happy End ist, sondern dass da auch ein Hoffnungsfunken aufgezeigt wird.

Dieses Buch war übrigens das Buch, bei dem Nicholas Sparks nicht weiterkam und er sich entschloss, mit seinem Bruder Micah eine Weltreise zu machen, aus der dann das Buch "Nah und Fern" entstand.
 
Lesende Grüße von Dido

Lesende Grüße von Dido