Das Gift der Schmetterlinge

Es geht um den 12-jährigen Hector dessen Vater von einem Betrüger erpresst wird. Kurz darauf verstirbt sein Vater an einem Herzinfarkt. Hector schwört Rache an den Mann, der das Leben von seinem Vater zerstört hat und ihn in den Tod trieb! Hector hat am Anfang eine schwere Zeit auf den Straßen von Urbs Umindia zu überstehen und wird dann in enem Waisenhaus aufgenommen. Dort lernt er Polly kennen. Sie wird seine beste Freundin und als Hector den Mörder seines Vaters ausfindig gemacht hat, verläßt er das Haus und bleibt mit Polly in ständigem Briefkontakt. Er schleicht sich als Schmetterlingzüchter (größtes Hobby seines Vaters) in ein gruseliges Schloß ein, indem der Mörder zur Zeit wohnt. Umgeben von irrwitzigen Personen schmiedet Hector für das Mittwinterfest, das kurz bevorsteht, einen großen Racheplan aus. Beim Fest gerät jedoch alles aus den Fugen und Hector bemerkt, dass er nicht besser ist als der Mörder seines Vaters!

Meine Gedanken zum Buch: 

Ich finde, dieses Buch ist zu vergleichen mit den Scheibenweltromanen. Wem die Werke von Terry Pretched gefallen, der wird dieses Buch lieben. Für Kinder /junge Erwachsene ist es bestimmt ein schauriger Krimi-Roman (für Erwachsene eher sehr fantasievoll). Mich störte allerdings, dass ein kleiner 12-jähriger Junge schon solche Rachegefühle hegt. Auf der anderen Seite verständlich, wenn der Vater durch einen Betrüger in den Tod getrieben wird, aber es kam mir so vor, als würde ich einen Mörder auf seiner Reise begleitet.. etwas unheimlich. Es siegte aber doch noch die Gerechtigkeit.

Verlag: 
Oetinger
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
978-3789137181