Christa

Klappentext
Vierzehn Jahre alt ist das Mädchen, als es sich entscheiden muß zwischen den Hegersleuten, die es großgezogen haben, und dem leiblichen Vater, von dem es bisher nichts gewußt hat.

Meine Gedanken zum Buch: 

Als die Nazis an die Macht kommen, verstößt der Kaufmann für einen Auftrag zur Lieferung von braunen Uniformen seine jüdische Frau und die gemeinsame Tochter. Lena, die 18-jährige Hausgehilfin, bringt das Kind zu ihren Eltern, in ein einsam gelegenes Waldhegerhaus.

Als Christa 14 Jahre jung ist, ist sie ein hübsches und glückliches junges Mädchen. Sie hilft den schon etwas älteren Eltern im Haushalt, ist gut in der Schule, verbringt viel Freizeit mit dem vier Jahre älteren Peter, der Förster werden möchte.

Eines Tages erscheint ein Mann aus Dresden im Hegerhaus. Nun müssen die Hegersleute Christa erzählen, wes Kind sie ist. Aber sie erzählen ihr noch nichts von der Schuld des Vaters.
Christas Leben gerät nun durcheinander: Erster Liebeskummer stellt sich ein und sie muss verarbeiten, dass Mutter und Vater nicht ihre richtigen Eltern sind.
Christa muss sich nun entscheiden zwischen den Hegersleuten und ihrem Vater und seiner neuen Frau.

Heute lockt so eine Geschichte wahrscheinlich keinen Jugendlichen mehr hinterm Ofen vor. Ich habe das Gefühl, alle lesen nur noch Fantasiebücher. Mir hat das Buch damals sehr gut gefallen, Jurij Brezan hat einen tollen Schreibstil. Und auch heute habe ich es wieder gerne gelesen.

Verlag: 
Verl. Neues Leben
Auflage: 
Nicht bekannt
ISBN: 
B0000BGU8O