Becks letzter Sommer

Ein liebeskranker Lehrer, ein ausgeflippter Deutschafrikaner und ein musikalisches Wunderkind aus Litauen auf dem Trip ihres Lebens, von München durch Osteuropa nach Istanbul. Unter den Fittichen eines alternden Rockstars und seiner unsterblichen Songs. Ein Roman über die Musik, die Liebe und das Leben

Meine Gedanken zum Buch: 

"Becks letzer Sommer" ist eigentlich ein recht vielseitiges Buch. Einerseits sehr amüsant... dieser Lehrer Names Beck... der Mitten in seiner Mitlifecrisis steckt und wirklich nicht`s auslässt, was das Klischee so zu bieten hat. Und trotzdem, so groß der Schmunzelfaktor über seine Person auch sein mag..... so verfolgt man sein oft tragisches Leben auch mit einem weinenden Auge. Es stimmt mich machmal traurig zu sehen, dass er nicht aus seiner Haut kann... gefangen ist im Alltag und sich nicht traut auszubrechen.... und nicht nur ihm ergeht es so, auch seinen beiden Mitstreitern.....ein jeder badet in seinen eigenen Problemen und vermutlich ist es ganau das, was die 3 so verbindet.   Im Großen und Ganzen recht flüssig geschrieben, oft ein bisschen zu langatmig aber ok..... als Debüt wirklich gut gelungen.!!!!!! Ich für meinen Teil hätte mir (lt. Klappentext und Cover) etwas mehr Witz erwartet..... quasi einen spaßigen Urlaubsroman.... ABER im Grunde ist es doch gut, so wie es ist!!!!!

Alles ging so schnell vorbei. Man müsste die Zeit festhalten, dachte er. Sich einfach auf sie drauflegen, sie ersticken, bis sie keine Luft mehr bekommt.....

Seitenangabe für Zitat1: 
7

Alles wird immer neuer, dachte Beck, Dinge, die alt werden durften, waren selten.

Seitenangabe für Zitat2: 
117

Lara war der Mittelpunkt einer Welt, zu der er keinen Zutritt mehr hatte. Nicht sie war nicht sein Typ, dachte er, sondern er war nicht ihrer

Seitenangabe für Zitat3: 
120
Verlag: 
Diogenes Verlag AG
Auflage: 
Erstauflage
ISBN: 
978 3 257 24022 I