Sitemap

Unsterblichkeit

Eine Zeit ohne Tod

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Mi, 17/11/2010 - 13:18
Inhaltsangabe

Es ist der 1. Januar in einem nicht näher bezeichneten Land. Da geschieht, wofür es kein Beispiel in der Geschichte gibt: An diesem Tag stirbt niemand. Und auch am folgenden Tag nicht und am darauffolgenden. Selbst die Königinmutter, bei der es aussah, als würde sie den Jahreswechsel nicht mehr erleben, verharrt im Sterben. Eines Tages findet der Direktor des nationalen Fernsehens einen Brief auf dem Tisch, über dessen Erhalt er umgehend den Ministerpräsidenten in Kenntnis setzt. Der Brief stammt vom Tod …

Meine Gedanken zum Buch:

Und was wäre wenn plötzlich keiner mehr stirbt??
Ein guter und vorallem auch interessanter Einfall für einen Roman... eine ebenso gute Ausgangsposition, die dem Autor viele Möglichkeiten offen lässt.... die Umsetzung ist dann wieder eine andere Sache...
Beim zweiten Anlauf ist es mir schließlich gelungen, dieses Buch zu Ende zu lesen. Der Anfang beginnt inhaltlich recht vielversprechend, obwohl mir Saramagos Schreibstil schon von Beginn an so einige Probleme bereitet hat. Seine Art zu Schreiben ist teils sehr holprig, teils viel zu ausschweifend. Dieses Buch verlanget  von mir volle Konzentration, ohne die ging garnichts. Erschwert wurde das Lesen auch durch den etwas eigenwilligen Aufbau: teils wirklich endlose Sätze, keine Absätze, kaum Satzzeichen (nichtmal zwischen den Dialogen).... man könnte fast sagen, ich musste mit der Zeit erst lernen, dieses Buch zu lesen....
 
Inhaltlich oft zu ausführlich und eigenwillig, wirft Saramago trotzdem recht interessante Fragen für den Leser auf. "Eine Zeit ohne Tod".... auf den ersten Blick doch etwas Wunderbares.... doch was kann passieren, wenn der Lauf des Lebens so apprupt  unterbrochen wird. Keine Tod... keine Wiederauferstehung...kein Mensch stirbt... doch altern alle weiter.... und was passiert, wenn der Tod selbst, an seinem Handwerk zu zweifeln beginnt.... wenn er selbst einem Menschen, für den das Leben eigentlich schon abgelaufen wäre, plötzlich Gefühle entgegenbringt und dadurch "seiner Arbeit" nicht mehr nachgehen kann....
 
Dieser Roman hat mich oft an meine Grenzen gebracht und ich war nicht nur einmal kurz davor ihn wieder aus der Hand zu legen. Teils fassungslos, teils richtig genervt... ABER was ich Saramago zu Gute halten muss. Den Schluss hat er sehr gekonnt gewählt und ich habe meine Meinung auf den letzten paar Seiten noch ein wenig geändert :-)

Die User-Beiträge decken sich nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von bookreaders.at.
Sollten diese Ihre Rechte verletzen, bitten wir um .

Die Mumie oder Ramses der Verdammte

Bild von Andreas Stachl
Verfasst von bookreaders team member Andreas Stachl am Sa, 17/11/2007 - 15:22
Inhaltsangabe

Der reiche Hobbyarchäologe Lawrence Stratford findet das Grab eines Ägyptischen Königs, und entdeckt sonderbare Schriften sowohl in ägyptischen Hyrogliphen als auch in lateinischer Sprache, die scheinbar die Geschichte von Ramses II. erzählen.
Stratford kann die Fundstücke mitsamt der Mumie aus dem Grab leider nicht mehr selbst nach London bringen, da er bevor er den Fund der Öffentlichkeit präsentieren kann von seinem Neffen Henry umgebracht wird.
Stratfords Tochter Julie stellt die Fundstücke im Haus ihres Vaters aus - als Henry versucht auch sie umzubringen entsteigt die Mumie von Ramses II. ihrem Sargophag und rettet Julie.
Alles Neue in sich aufsaugend wie ein trockener Schwamm zeigt Julie "Mr. Ramsey" die neue Welt, dem Ramses hat 3000 Jahre lang geschlafen.
Bald zieht es Ramses nach Ägypten in seine Welt, und zu seiner größten Liebe - Kleopatra - deren Mumie als "unbekannt" im Museum in Kairo liegt.

Meine Gedanken zum Buch:

Anne Rice denkt ihre Geschichten immer von vorne bis zum Schluss. Es gibt keine unlogischen Stellen - die Geschichte ist schlüssig , selbst wenn sie noch so fantastisch ist.
Das Elixier das jedem Wesen egal ob Tier, Mensch, Pflanze, oder schon vor Jahrtausenden gestorbenem Unsterblichkeit verleiht, möchte irgendwie jeder Mensch besitzen. Wie könnte man auch einem solchen Elixier wiederstehen? Aber welche Konsequenzen hätte die Unsterblichkeit für uns? Will man nach reiflicher Überlegung wirklich unsterblich sein? Würde man ob der Geschehnisse in dieser Welt nicht unendlich müde? Würde man sich nicht wünschen wieder sterblich zu sein?

Die User-Beiträge decken sich nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von bookreaders.at.
Sollten diese Ihre Rechte verletzen, bitten wir um .

Dein Lieblingsbuch im Bücherforum nicht gefunden?

Werde selbst Buchpate!

Inhaltsangabe bzw. Zusammenfassung - selbst verfasst oder der Buchklappentext, Zitate, Quellenangaben, deine Meinung, und schon bist du Buchpate. Wir freuen uns auf deine Lieblingsbücher.

Stelle deine Bücher im Forum vor und diskutiere mit anderen bookreaders über das Buch. Rezension bzw. Rezensionen sind zwar "hübsche" Worte, auf bookreaders.at schreibt einfach jeder seine Meinung in der Diskussion. Eine Bewertung des Inhalts mit Sternchen oder dergleichen, wie sie in Buchbesprechungen üblich scheint, gibt es auf bookreaders.at nicht. Was zählt sind die persönlichen Eindrücke über den Inhalt, den Autor, ... Wir freuen uns über jede Buchvorstellung.