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Unfall

Das Versprechen

Bild von Alpensalamander
Verfasst von  Alpensalamander am Do, 10/11/2011 - 23:40
Inhaltsangabe

New York, 1940: Für die zwölfjährige Lou bricht eine Welt zusammen, als ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben kommt. Ihre Mutter liegt seither im Koma, so dass Lou und Brüderchen Oz zu ihrer Urgroßmutter Louisa Mae geschickt werden. Nur: Die alte Dame wohnt jenseits von Elektrizität und Komfort auf einer Farm inmitten der Appalachen von Virginia.
Lous neue Welt ist die von vorgestern: Bei Louisa Mae gibt es weder Strom noch fließend Wasser, dafür aber jede Menge harter, körperlicher Arbeit. Doch kaum haben sich die beiden Großstadtkinder an die rauhe Bergwelt gewöhnt, wird ihr Zuhause erneut bedroht: Eine Firma hat auf Louisa Maes Grund Erdgas entdeckt und will die widerspenstige Dame vertreiben -- koste es, was es wolle. Ausgerechnet jetzt erleidet Louisa Mae einen Schlaganfall und es ist an Lou und Oz, ihrer Urgroßmutter beizustehen. Auch wenn nur noch ein Wunder helfen kann.

Meine Gedanken zum Buch:

Baldacci ist eigentlich eher bekannt für seine Thriller (es sei aber dazugesagt, dass ich selber noch keinen davon gelesen habe). Bei "Das Versprechen" handelt es sich allerdings um einen Familienroman und der ist meiner Meinung nach gut gelungen. Die beiden Kinder Lou und Oz kommen nach dem Unfalltod ihres Vaters gemeinsam mit ihrer im Wachkoma liegenden Mutter vom wohlhabenden, fortschrittlichen New York zu ihrer Großmutter aufs Land, in die Berge Virginias, wo die Zeit seit Jahrzehnten still zu stehen scheint. Die Kinder lernen fortan, was es heißt, von der Hand in den Mund zu leben.
Mir hat der Roman deshalb gut gefallen, weil ich die Charaktere interessant fand und sie die Situation in der Zeit der wirtschaftlichen Krise in Amerika in den ärmlichen Regionen widerspiegeln. Da ist der verwaiste Junge Diamond, der nichts hat außer einem Dach über dem Kopf, seinem Hund und ein paar zerlumpten Klamotten und dennoch nur so strotzt vor lauter Lebensfreude, der schwarze Arbeiter Eugene, der von der Großmutter und den Kindern wie ein Familienmitglied behandelt wird, während man den Eindruck hat, dass andere den Vorzug eines Andersfärbigen nach wie vor nur darin sehen, sich diesen als Sklaven halten zu können und die strenge, aber dennoch liebevolle Großmutter, die aller verlockenden Angebote zum Trotz ihr Land um jeden Preis behalten möchte. Die kleine, trotzige Lou und der kleine, verängstigte Oz entwickeln sich im Laufe der Zeit zu verantwortungsbewussten Teenagern, denen die einfache Lebensweise bald selber ans Herz wächst. Das Ende - na ja - irgendwie habe ich es so erwartet, aber es war mir dann vielleicht doch ein bisschen Zufall und Wunder zu viel. Ansonsten aber ein empfehlenswertes Buch, das einen dazu anstößt, sich wieder einmal über die wahren Werte des Lebens Gedanken zu machen.

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Kennen wir uns nicht?

Bild von Michaela Wrumec
Verfasst von green bookreader Michaela Wrumec am Di, 10/05/2011 - 12:45
Inhaltsangabe

Stell dir vor, du wachst auf und dein Leben ist perfekt...
Als Lexi Smart nach einem Unfall im Krankenhaus aufwacht, erleidet sie einen Schock: Die letzten drei Jahre sind komplett aus ihrer Erinnerung gelöscht, und sie erkennt sich selbst nicht wieder. Die junge Frau mit dem Mercedes, dem Chefposten und dem schwerreichen Ehemann soll sie sein? Offenbar führt sie ein tolles Leben. Seltsam nur, dass sie mit ihren alten Kolleginnen im Streit liegt und ihre neue beste Freundin ein Hohlkopf ist. Und dann taucht auch noch ein höchst attraktiver Mann auf, der etwas Unglaubliches behauptet. Wie soll Lexi dieses Chaos nur in Ordnung bringen? Und wird sie je wieder herausfinden, wer sie wirklich ist?

Meine Gedanken zum Buch:

Sehr unterhaltsames Buch, das zwar einige Klischees bedient, aber dennoch eine kurzweilige Geschichte bietet. Ich hab schon schlechtere "Frauenromane" gelesen.

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The House of Special Purpose (Das Haus zur besonderen Verwendung)

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Do, 05/05/2011 - 12:37
Inhaltsangabe

Russland 1915: In einem kleinen Dorf verhindert der sechzehnjährige Bauernsohn Georgi mit Glück und Geistesgegenwart ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie. Zar Nikolaus II. ruft Georgi daraufhin nach Sankt Petersburg, wo er ihn zum Leibwächter seines einzigen Sohnes ernennt, der nicht nur als Thronfolger in ständiger Lebensgefahr schwebt. Georgi weicht dem kleinen Zaren fortan nicht mehr von der Seite und findet in ihm einen Freund. In den prunkvollen Sälen des Winterpalais begegnet er auch der Zarentochter Anastasia. Sie verlieben sich, wohl wissend, dass diese Liebe nicht sein darf. Doch Georgi ist entschlossen, für Anastasia bis zum Äußersten zu gehen. Aber dann erhebt sich das Volk gegen den Zaren; das ganze Land taumelt dem Abgrund der Revolution entgegen. Anastasia und ihre Familie werden an einen geheimen Ort verschleppt ins "Haus zur besonderen Verwendung".

Meine Gedanken zum Buch:

Nachdem ich in letzter Zeit einiges zum Thema russische Revolution aus der Sicht der Revolutionäre gelesen habe, war dieses Buch eine willkommene Abwechslung in dem Sinne, dass diesmal aus Sicht der Zarenfamilie und ihrer Getreuen berichtet wird. Der Ich-Erzähler Georgy wird durch ungewollte Tapferkeit zum persönlichen Leibwächter des Zarewitsch Alexander ernannt und lernt so die Familie aus nächster Nähe kennen. Den Zar respektiert er aus ganzem Herzen, wobei er dieses jedoch der jüngsten Großfürstin Anastasia schenkt. Wie es kommen muss, fällt die Familie dem Mord durch die Revolutionäre zum Opfer, Georgy jedoch gelingt es, nach Frankreich und später nach England zu fliehen, wo er bis zum Krebstod seiner Frau alle Höhen und Tiefen eines Emigrantendaseins durchlebt.
 
Boyne hat einen interessanten und berührenden Roman geschrieben, dem es jedoch leider oft am Detail mangelt. Z.B. fragt man sich doch unwillkürlich, woher ein russicher Bauer so gut Französisch und Englisch spricht, dass er unmittelbar nach seiner Ankunft im entsprechenden Land Jobs im Buchhandel bzw. einer Bibliothek bewältigen kann. Derartige Informationslücken gibt es etliche, wobei andererseits die historische Genauigkeit relativ gut gegeben ist, wie ich nachrecherchieren konnte. Natürlich leidet diese immer dort, wo Georgy seine persönlichen Erlebnisse mit der Zarenfamilie berichtet, aber sonst hätten wir ja ein Geschichtswerk und keinen Roman vor uns. Alles in allem ein schönes Buch, leicht zu lesen und gut fürs Gemüt. Kein Meisterwerk, das man unbedingt gelesen haben muss, aber doch gut für ein paar entspannende Lesestunden.

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Das Regenmädchen

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Mi, 13/04/2011 - 09:19
Inhaltsangabe

Eine regennasse Fahrbahn. Einzelne Autos, die vorbeirauschen. Ein grauer Morgen. Als Kommissarin Franza Oberwieser an den Tatort kommt, trifft sie der Anblick der Toten wie ein Schlag. Ein schönes junges Mädchen in einem glitzernden Ballkleid liegt verrenkt am Straßenrand. Franza beginnt Fragen zu stellen und begegnet nur Menschen, die etwas zu verbergen haben. Dunkle Seiten, Abgründe, Lügen. Die Tote kannte sie alle. Musste sie deshalb sterben?

Meine Gedanken zum Buch:

Ich muss mal zuerst vorausschicken, dass ich im Grunde kein großer Fan von Krimis österreichischer Autoren bin. Darum hätte ich mir vermutliche diesen Roman nie selbst gekauft, obwohl das Cover auffällt und sofort ins Auge springt.
Das WARUM kann ich eigentlich nicht so richtig begründen....oft ist es der für meinen Geschmack zu trockene Humor... oft sind es die heimischen Schauplätze, die bei mir einfach keine Stimmung aufkommen lassen wollen... und oft ist es auch die Verwendung von regionalen Dialekten - das ist so garnicht mein Fall....
 
Gabi Kreslehner hat mich allerdings positiv überrascht.
"Das Regenmädchen" ist teils Krimi, teils schon fast Drama, sehr flüssig zu lesen und auch sprachlich sehr vielseitig.... ein häufiges Wechselspiel.... mal fein, poetisch.... dann wieder derb und oft auch fast nüchtern....
Durch die immer wieder wechselnden Perspektiven kommt keine Langeweile auf, es gibt dem Lesen eher noch einen zusätzlichen Reiz.
 
Alles in Allem ein sehr gelungenes Debüt, da kommt sicher noch mehr....!!!

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Totengrund (Audiobook)

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Do, 27/01/2011 - 10:36
Inhaltsangabe

In einem Dorf in den tief verschneiten Bergen Wyomings ist etwas Schreckliches passiert. Die Fenster der Häuser sind offen, das Essen steht noch auf den Tischen, doch keine Menschenseele ist zu sehen. An diesem verlassenen Ort haben Maura Isles und ihre Freunde während eines Schneesturms Zuflucht gesucht. Und sind seitdem spurlos verschwunden. Nur ein einziger Fußabdruck zeigt: Sie waren nicht allein in diesem einsamen Tal...
Als Jane Rizzoli Tage später erfährt, dass ihre Freundin nicht von einer Pathologenkonferenz in Wyoming zurückgekommen ist und ein Autowrack mit vier Toten gefunden wurde - darunter eine verbrannte Frauenleiche in Mauras Alter, stellt sie sich nur noch eine Frage: Lebt Maura noch?

Meine Gedanken zum Buch:

Wenn man bedenkt, wie gut die ersten beiden Bücher der Rizzoli-Isles-Reihe waren, dann kann man von diesem hier nur enttäuscht sein. Wo früher von Anfang an Spannung vorherrschte, finden wir hier endlose Schilderungen von eisigen Landschaften und komplizierten Liebesbeziehungen - wer bitte braucht das in einem Thriller???
 
Die ersten 7 von mehr als 12 Stunden waren langatmig und zu ereignislos. Ein Unfall und ein kaputtes Bein sind einfach zu wenig für geschätzte 250 Seiten, das hätte man auch auf 150 untergebracht, und auf die gequälte Lovestory hätte ich persönlich gut verzichten können. Ich meine, wer sich mit einem Pfarrer einlässt, darf sich doch bitte nicht wundern, wenn der nicht mit wehenden Fahnen seine Kirche verlässt, oder? Aber das bestätigt für mich einmal mehr das beschränkte Frauenbild, das Gerritsen gerne zeichnet. Ihre Frauen sind nur im Job stark und unabhängig, im Beziehungsleben sind sie meiner Meinung nach rückständig und unreif.

Davon abgesehen legt die Handlung dort an Tempo zu, wo die Suche nach Maura richtig losgeht und in einer Katastrophe endet. Da wird's dann wirklich spannend und auch schockierend. Wie immer spart Gerritsen nicht mit grausigen Details, die sich hier nicht nur auf Leichenteile beschränken, sondern auf die Gebarungen gewisser Sekten eingehen, in deren Mittelpunkt der Missbrauch von Kindern steht.
 
Alles in allem ein lesbarer Thriller, den ich aber so nur Fans der Serie weiterempfehlen würde.

Als Hörbuch lebt die Geschichte vor allem von Mechthild Grossmanns Stimme, wobei die Frauen in der direkten Rede oft zu weinerlich und wie kleine Mädchen klingen, was auch nicht immer so gut passt.

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Der verlorene Blick - Ein Mädchen erblindet

Bild von Laura
Verfasst von yellow bookreader Laura am So, 19/09/2010 - 11:47
Inhaltsangabe

Leonie ist 15, und ihre Augen sind waldmeistergrün. Das ist es, was er so an ihr liebt, sagt ihr Freund Frederik. Doch eines Tages geschieht ein entsetzlicher Unfall, und Leonie erwacht in einer neuen Welt aus Finsternis. Leonie ist blind. Jeder Schritt zurück in ihr altes Leben wird zur Qual. Aber während Leonie sich mehr und mehr in die Dunkelheit verkriecht, kämpfen ihre Freunde um sie.
Leonies Geschichte ist tatsächlich passiert. In einem mühevollen Prozess musste das Mädchen lernen, seine Selbstständigkeit und damit sein Selbstbewusstsein zurückzuerlangen. Wie schmerzvoll das für Leonie war, hat sie der Autorin Jana Frey erzählt und damit diesen bewegenden Roman ermöglicht.

Meine Gedanken zum Buch:

In Leonies Leben ist alles wunderbar: Sie hat viele Freunde, versteht sich gut mit ihrer Familie und Frederik, in den sie sich verliebt hat, scheint ihre Liebe zu erwidern. Doch als Leonie nach einem folgenschweren Autounfall blind ist und plötzlich weiß, die Dunkelheit, die sie nun umfängt und daran hindert, etwas zu sehen, ab jetzt ein Teil ihres Lebens sein wird, verändert sich ihr Leben schlagartig und es ist nichts mehr so, wie es einmal war…
"Der verlorene Blick - Ein Mädchen erblindet" ist sehr interessant zu lesen, da man erfährt, wie es sich anfühlt, von einem Tag auf den anderen nichts mehr sehen zu können und einem eine grausame, dunkle Finsternis umgibt, die man vorher noch nicht kannte. Jana Frey beschreibt außerdem den Alltag eines solchen Menschen, welcher eine Menge Geduld erfordert, da man sich alles neu erlernen muss, sehr genau.
Die Autorin hat Leonies Geschichte überaus realistisch erzählt, beschreibt ihre Ängste und die Verzweiflung, die sie nicht loslassen wollen, sehr überzeugend und lässt zu, dass man sich in Leonie hineinversetzen kann, da sie mit Ich-Erzählung alles sehr gut beschreibt.
Außerdem ist Leonies Geschichte wirklich passiert, was mich persönlich einmal mehr schockiert hat.
Man liest dieses Buch gerne, zumal es auch um Freundschaft und Liebe in Leonies Leben geht und deshalb dieses Buch keine Langeweile aufweißt.
Jana Frey will mit dieser Geschichte sagen, dass wir mit Blinden normal umgehen und ihnen nicht unser Mitleid zusprechen sollen, da das die betroffenen Menschen immer mehr in ihr Leid zurückbringen würde. Mir ist bewusst geworden, dass es Menschen mit viel härteren Schicksalen gibt und man mit seinem eigenen Leben zufrieden sein soll.
 

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Wahn

Bild von spatzl0966
Verfasst von white bookreader spatzl0966 am Di, 09/03/2010 - 19:16
Inhaltsangabe

er hat einen schrecklichen Arbeitsunfall.....

Meine Gedanken zum Buch:

fängt wie immer sehr fesselnd an.mal sehen wie es weiter geht.habe gerade erst damit angefangen

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