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Paris

Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe

Bild von biosigerlmeyer
Verfasst von grey bookreader biosigerlmeyer am Fr, 12/03/2010 - 10:33
Inhaltsangabe

Ein Appartement am Montmartre, ein erfüllender Beruf, Freunde: eigentlich könnte Nathalie Cottard glücklich sein. Warum aber bringt sie dann ein Wasserschaden so aus der Ruhe? Fehlt ihr doch etwas?
Als ihr Wohnungsnachbar, der scheue Robert Bernthaler, auf den Plan tritt, muss sie sich noch einer Frage stellen: eine Pariser Buchhändlerin und ein deutscher Korkenverkäufer - kann das gut gehen?

Meine Gedanken zum Buch:

Zwei Menschen im mittleren Alter, die sich ihr Leben eingerichtet haben, zufällig im gleichen Haus wohnen und schon nicht mehr an die Möglichkeit einer Liebe für sich glauben, werden vom Schicksal in Form eines Wasserrohrbruches nähergebracht. Ein vorsichtiges analysieren der eigenen Gefühle beginnt, doch im Endeffekt sind sie ihnen beide hilflos ausgeliefert. Die Brille ist aber nicht ganz so rosarot , wie man meinen möchte, denn das Leben hat eben schon gewisse Spuren und Erfahrungen hinterlassen.
Es ist wunderschön, die zwei in ihrer Reise durch ihre Gefühlswelt und letztlich zu einander zu begleiten! Witzig geschrieben, immer aus den zwei Blickwinkeln hinterlässt das Buch so manchen Schmunzler beim Lesen.

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Ausnahmezustand

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Verfasst von grey bookreader rweilguny am Mi, 15/04/2009 - 11:05
Inhaltsangabe

Es passiert am zwanzigsten Januar zweitausenddreizehn.

Ein ahnungsloser Jogger dreht gerade seine Runden im Pariser Marsfeld, als er Augenzeuge einer Atombombenexplosion über der Stadt wird. Fasziniert beobachtet er für eine Weile das Schauspiel, das den Eiffelturm in ein mystisch violettes Licht taucht. Dann sucht er Zuflucht im scheinbaren Schutz eines Atombunkers. Mit neunundneunzig anderen Menschen ist er darin für eine Woche lang eingeschlossen. Keiner weiß, was draußen vor sich geht, denn es gibt keinen Kontakt zur Außenwelt.

Denken Sie, dass in dieser Notsituation alle an einem Strang ziehen und zusammenhelfen?

Werden die Eingeschlossenen jemals wieder ans Tageslicht kommen?

Können Sie sich vorstellen, dass ein erbitterlicher Machtkampf ausbricht?

Ist es möglich, dass sich die Machtgierigen gegenseitig umbringen?

Er hat es erlebt.
Dem Tode geweiht erzählt er Ihnen, wie es war!

Meine Gedanken zum Buch:

Zynisch. Kontrovers. Provozierend. Polarisierend. Dieses Buch ist ein Ausnahmezustand in sich selbst!

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Star Trek Voyager - Frontlinien

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Verfasst von yellow bookreader sonja am Mo, 13/04/2009 - 20:41
Inhaltsangabe

Ohne Vorwarnung wird die Voyager in ein Gefecht mit den Edesianern verwickelt. Doch die Aliens wollen das Schiff nicht zerstören, sondern für ihren Kampf gegen die Gimlon requirieren. Es gelingt ihnen, das Warp-Triebwerk der Yoyager zu neutralisieren. Und Captain Janeway kann nicht verhindern, dass ein Kommando deer Edesianer ihr Schiff übernimmt.
Die Voyager-Crew setzt sich nach Kräften gegen die Eindringlinge zur Wehr. Kathryn Janeway ist nicht bereit, sich in einen Krieg hineinziehen zu lassen, der sie nichts angeht. Aber dann muss sie hilflos zusehen, wie die Superwaffe der Gimlon einen ganzen Planeten der Edesianer vernichtet, mit Milliarden Bewohnern...

Meine Gedanken zum Buch:

Etwas anderer Stil von Voyager. Spannend, actionsreich.

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Star Trek Yoyager - Endspiel

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Verfasst von yellow bookreader sonja am Mo, 13/04/2009 - 20:25
Inhaltsangabe

Die Voyager ist zur Erde zurückgekehrt. Doch bei den letzten Gefechten im Delta-Quadranten haben viele Besatzungmitglieder ihr Leben verloren. Admiral Kathryn Janeway, hoch dekorierte Heldin der Voyager-Mission, vermisst - neben allen anderen - vor allem einen: ihren WEggefährten Chakotay. Deshalb lässt sie sich auf einem höchst riskanten Deal mit den Klingonen ein. Und sie missachtet sämtliche Direktiven, die einen Eingriff in die Zeitlinie untersagen.
Als Captain Kathryn Janeway ihrem 26 Jahre älteren Ebenbild im Delta-Quadranten begegnet, kann sie nicht glauben, dass sie einmal zu dieser zynischen, sich über alle Vorschriften hinwegsetzenden Person wird. Aber Admiral Janeway macht Captain Janeway ein Angebot, dem diese kaum widerstehen kann...

Meine Gedanken zum Buch:

Das Buch zur Finalepisode von Star Trek Voyager. Wem diese Episode gefallen hat, dem wird auch dieses Buch gefallen.
Wenn man jedoch keinen Einblick in die Voyager Serie hat, dann sollte man dieses Buch nicht zum Beginn lesen.

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Die letzte Liebe des Monsieur Armand

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Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Mo, 23/03/2009 - 14:09
Inhaltsangabe

Armand, Philosoph im Ruhestand, glaubt das Leben hinter sich zu haben. Auch Pauline, zwanzig, denkt, sie kenne es. Fünfzig Jahre trennen die beiden, und doch ergeht es ihnen gleich: Sie waren allein in der Stadt der Liebe, bevor sie einander trafen.
Nicht um Sex und nicht nur um Freundschaft geht es in ihrer Begegnung, wohl aber um die Wiederentdeckung der Lebensfreude.

Meine Gedanken zum Buch:

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich dieses Buch gelesen - ein Roman, der dem Leser sehr viel zu geben hat.
Man wird Zeuge einer ganz besonderen Begegnung - wie ein bereits lebensmüder Mann die Begeisterung und Leichtigkeit des Lebens wieder neu entdeckt und wie ein junges Mädchen endlich findet, wonach sie schon lange sucht.
Eine wunderschöne Erzählung - das Ende, tragisch und glücklich zugleich.

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Die Eleganz des Igels

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Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Do, 27/11/2008 - 11:32
Inhaltsangabe

Ich heiße Renèe, bin 54 Jahre alt - seit 27 Jahren bin ich Concierge in der Rue de Grenelle 7, einem schönen herrschaftlichem Stadthaus mit Innenhof. Ich bin Witwe, klein, hässlich, mollig, habe Hühneraugen und in gewissen Morgenstunden einen Mundgeruch wie ein Mammut. Doch vor allem entspreche ich so genau dem Bild, das man sich von Conciergen macht, dass niemand auf die Idee käme, ich könnte gebildeter sein als diese selbstgefälligen Reichen.
Ich heiße Paloma, bin 12 Jahre alt und wohne in der Rue de Grenelle 7 in einer Wohnung für Reiche. Ich weiß schon lange, das die Endstation das Goldfischglas ist. Woher ich das weiß? Der Zufall will, dass ich sehr intelligent bin und daher habe ich beschlossen, an meinem 13. Geburtstag Selbstmord zu begehen.

Meine Gedanken zum Buch:

Zwei Menschen, die parallel zu einander ihre Wege gehen und im Laufe der Geschicht dann doch zu einander finden. Zu einem Renèe, die sich ihrem Gegenüber als einfältig, plump und roh zeigt, in ihrem Inneren aber genau das Gegenteil ist. Und zum anderen Paloma, die trotz ihrer Intelligenz und aller Wege und Möglichkeiten die ihr offen stehen, mit ihrem jungen Leben bereits abgeschlossen hat. Für mich stellen sich viele Fragen - vor allem die Rolle der Renèe stimmt mich nachdenklich. Was bringt einen Menschen dazu, sein wahres ICH zu verstecken? Steckt in jedem von uns eine solche Renèe und wenn ja, warum legen wir uns diese Fesseln an? Kann man sein wie/was man ist und kann/darf man es auch zeigen?
Zu Beginn hat mir dieses Buch aufgrund seiner aufwändigen und speziellen Sprache sehr zu schaffen gemacht - bin froh, dass ich durchgehalten habe, es hat sich gelohnt!

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Himmlische Wunder

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 14/01/2008 - 16:54
Inhaltsangabe

Vianne lebt mit ihren Töchtern in Paris, wo sie eine kleine Chocolaterie betreibt. Mit ihren Schokoladenkreationen verzaubert sie die Menschen. Dann tritt eine mächtige Gegenspielerin in ihr Leben, und Vianne gerät in große Gefahr. Joanne Harris knüpft mit diesem Roman nahtlos an den weltweiten Erfolg von Chocolat an.
Am Montmartre, im Herzen des alten Paris, führt eine junge Witwe mit ihren Töchtern eine kleine Chocolaterie. Sie nennt sich Yanne, doch ihr wahrer Name ist Vianne Roucher. Vianne ist auf der Flucht vor den Behörden, die damit drohen, ihr die Kinder wegzunehmen. Verzweifelt unterdrückt sie ihre wundersamen Kräfte - Zaubersprüche sind verboten, die Tarotkarten weggepackt. Da taucht eines Tages die schöne Zozie de l'Alba auf. Die Magierin reißt die Leben anderer an sich, um sich darin auszubreiten. Sie erschleicht sich die Freundschaft von Viannes Töchtern, drängt sich in die Chocolaterie und verdreht selbst Viannes Freund den Kopf. Vianne sieht sich aus ihrem eigenen Leben ausgeschlossen, unfähig, sich zu wehren. Am liebsten würde sie weglaufen. Oder soll sie doch noch einmal auf ihre magischen Fähigkeiten zurückgreifen?

Meine Gedanken zum Buch:

Die Fortsetzung von "Chocolat" war natürlich ein Muss für mich, und ich wurde nicht enttäsucht.
Vianne, die auf ihren Zauber verzichtet, das normale Leben sucht, und dabei Gefahr läuft, alles zu verlieren, nur um "normal" zu erscheinen. Und letztendlich doch der Sieg ihres Zaubers über die Menschen in ihrer Umgebung - eine spannende Geschichte mit farbenfrohen Figuren und einem wunderschönen Happy End.
Also vorher "Chocolat" lesen, und wenn's gefallen hat, dann auch noch gleich alle anderen Romane von Joanne Harris - ich hab noch jeden schön gefunden.

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The Woman in the Fifth

Bild von Marina
Verfasst von yellow bookreader Marina am So, 13/01/2008 - 17:26
Inhaltsangabe

Harry Ricks ist amerikanischer Universitätsprofessor, verheiratet und hat eine Tochter. Als er jedoch über eine Affäre mit einer Studentin "stolpert", die auch noch aus unerhörter Liebe Selbstmord begeht, zerbröckelt sein vormals intaktes Leben und er flieht mit kaum Geld in der Tasche nach Paris.

Dort erwartet ihm ein sehr turbulentes und auch gefährliches Abenteuer, bezieht er doch in einer sehr miesen Gegend Quartier, lässt sich auf einen Job als Hausmeister ein bei dem ihn niemand sehen darf und lernt in einem Etablissement eine Frau namens Margit, eine ungarische Witwe, kennen. Ihre Treffen findet zweimal pro Woche in Margits Wohnung statt. An anderen Tagen darf er nicht erscheinen, als er es einmal doch tut trifft er auf eine sonst so saubere Wohnung mit zentimeterdickem Staub, die offenbar seit Jahren nicht mehr benützt wurde. Als er den Portier nach der Bewohnerin fragt erzählt ihm dieser, dass diese schon seit Jahren tot ist.

Doch wer ist diese Frau, mit der sich Harry Ricks zweimal pro Woche trifft? Und was haben die Unglücksfälle, die sich rund um ihn häufen und die alle scheinbar zu seinem Gunsten sind mit ihr zu tun?

Meine Gedanken zum Buch:

Ein sehr spannedes Buch, das einem immer wieder in die Irre treibt und mit einem ungewöhnlichen Ende abschließt. Ich konnte das Buch einfach nicht weglegen, bis ich es nicht bis zur letzten Seite gelesen hatte.

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