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New York

Die New York Trilogie

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 03/05/2010 - 16:43
Inhaltsangabe

STADT AUS GLAS. Daniel Quinn, ein Kriminalautor, erhält mitten in der Nacht den Anruf eines Fremden und wird auf Grund eines Mißverständnisses in eine Affäre hineingezogen, die komplizierter und undurchsichtiger ist als alles, was er bisher in seinen eigenen Büchern geschrieben hat: Quinn wird, ohne daß ihm Zeit zum Nachdenken bleibt, als Detektiv unter dem Namen Paul Auster eingesetzt.
Wer ist dieser Peter Stillman, den er zu bewachen hat? Und warum versucht sein Vater ihn zu töten? Oder ist der Vater in Wirklichkeit jemand anderer? Und wenn, wer ist der Mann, der ermordet werden soll? Quinn verfolgt alle erdenklichen Spuren, um eine Antwort zu finden. Die Stadt New York wird für ihn zu einem unerschöpflich weiten Raum, zu einem Labyrinth nicht enden wollender Gänge. Naheliegende Schlußfolgerungen scheinen immer mehr ihre Eindeutigkeit zu verlieren. Aus der vordergründig einfachen Aufgabe, einen Mann aufzuspüren, wird schließlich eine aufreibende Suche nach sich selbst.

SCHLAGSCHATTEN. Blue bekommt von White den Auftrag, Black zu beobachten. Ohne über die Hintergründe aufgeklärt worden zu sein, läßt der junge Privatdetektiv sich auf den Fall ein und beschattet Black tagein und tagaus. Bald muß er feststellen, daß seine bewährten Methoden nicht greifen und daß sich Realität und Täuschung nicht mehr ohne weiteres voneinander unterscheiden lassen. Er verliert die Gelassenheit des routinierten Profis und ist besessen von dem Wunsch, Blacks Geheimnis zu ergründen. Sein Leben gerät aus den Fugen, die Konturen seiner Identität lösen sich auf.

HINTER VERSCHLOSSENEN TÜREN. Der Schriftsteller Fanshawe verschwindet eines Tages spurlos und läßt seine junge Frau Sophie mit dem gemeinsamen Kind zurück. Sein Freund aus frühester Kindheit, der Erzähler der Geschichte, übernimmt die Rolle des Nachlaßverwalters und setzt sich erfolgreich dafür ein, daß die vielen Romane und Gedichte veröffentlicht werden. Und er heiratet schließlich Sophie und dringt immer tiefer in das Leben Fanshawes ein. Die Welt bricht für ihn zusammen, als er eines Tages den Hinweis bekommt, daß Fanshawe noch lebt. Fieberhaft versucht er den Freund zu finden und durchlebt eine schwere Krise, in der er seine eigene Existenz in Frage stellt.

Meine Gedanken zum Buch:

Paul Austers bekanntestes Werk zählt sicher auch zu den Meisterwerken der amerikanischen Gegenwartsliteratur. In seiner unverwechselbaren klaren Sprache stellt der den Leser vor immer neue Gedankenhürden, lenkt ihn von einer Richtung in die andere und lässt ihn immer wieder anhalten, um das eben Gelesene einzuordnen und zu verarbeiten.
In drei abgeschlossenen Geschichten, in deren Mittelpunkt auch die Großstadt New York steht, erzählt Auster immer wieder vom Leben und davon, wie sehr es davon abhängt, wie oder auch dass man von seiner Umwelt wahrgenommen wird. Auch eines seiner zentralen Themen, der Zufall, spielt eine wesentliche Rolle in allen drei Geschichten, die zum Teil beginnen wie ein klassischer Detektivroman, und letztendlich immer eine Suche der Protagonisten nach sich selbst darstellen. Die Figuren sind oft sehr schemenhaft dargestellt, nur in "The Locked Room" erzählt Auster von greifbaren und nachvollziehbaren Personen, doch auch diese stoßen an die Grenzen der Selbstzerstörung.
Für mich sind letztendlich viele Fragen offen geblieben, die mich noch länger beschäftigen werden. Der Sinn des Daseins, die eigene Rolle und die der anderen, die Wendungen, die vom Zufall gesteuert werden - zentrale Themen, die mir in so gut wie allen Werken Austers immer wieder begegnet sind.
Zum Hörbuch (ungekürzte Version): Große Literatur, grandios gelesen von Joe Barett, der mit seiner wandelbaren Stimme die oft sehr distanziert gezeichnenten Figuren ein wenig greifbarer werden lässt.

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The Interpretation of Murder (Morddeutung)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 31/08/2009 - 10:15
Inhaltsangabe

A dazzling literary thriller - the story of Sigmund Freud assisting a Manhattan murder investigation. Think SHADOW OF THE WIND meets THE HISTORIAN. THE INTERPRETATION OF MURDER is an inventive "tour de force" inspired by Sigmund Freud's 1909 visit to America, accompanied by protege and rival Carl Jung. When a wealthy young debutante is discovered bound, whipped and strangled in a luxurious apartment overlooking the city, and another society beauty narrowly escapes the same fate, the mayor of New York calls upon Freud to use his revolutionary new ideas to help the surviving victim recover her memory of the attack, and solve the crime. But nothing about the attacks - or about the surviving victim, Nora - is quite as it seems. And there are those in very high places determined to stop the truth coming out, and Freud's startling theories taking root on American soil.

Meine Gedanken zum Buch:

Historisches und Biografisches verwoben durch eine spannende Krimihandlung. Wie Rubenfeld in seinem Nachwort schreibt, sind alle Fakten genau recherchiert, nur mit der Zeitfolge hat er es dort nicht so genaugenommen, wo es seiner Handlung dienlich war. Z.B. findet der Bruch zwischen Freud und Jung erst später statt und nicht während ihres Aufenthalts in New York 1909, aber einem Laien wie mir macht das weiter nichts aus, denn das Buch fasziniert einerseits durch seine gewählte Sprache und andererseits durch die vielen interessanten Dinge, die man u.a. über New York und seine Gesellschaft erfährt. Wer weiß schon, dass zum Bau der Brücken eine Art riesige Taucherglocke gebaut wurde, aus der die Bauarbeiter nur mit Zwischenstopps auffahren konnten, um nicht an der Taucherkrankheit zu sterben? Rubenfeld beschreibt eine Stadt, die ständig wächst, vor allem in die Höhe, und wenn man ein Bild von New York vor dem geistigen Auge hat, kann man sich richtig vorstellen, wie sich die Skyline langsam entwickelt.
Auch die Diskurse über die Psychoanalyse, die damals ja noch in ihren Kinderschuhen steckte, fand ich sehr aufschlussreich und interessant.
Die Krimihandlung selbst war sehr spannend, bis zum Schluss konnte man eigentlich nicht erahnen, was da jetzt genau passiert ist, allerdings ist sie letztendlich etwas unglaubhaft und konstruiert.
Nichts destotrotz handelt es sich um ein gutes Buch, das ich jederzeit Krimifans und Freunden spannender Literatur weiterempfehlen würde.

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The Death Artist (Der Todekünstler)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 12/06/2009 - 09:27
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Murder is a fine art…

A killer is preying on New York's art community, creating gruesome depictions of famous paintings, using human flesh and blood as his media. Terror stalks this world of genius, greed, inspiration, and jealousy -- a world Kate McKinnon knows all too well. A former NYPD cop who traded in her badge for a Ph.D in art history, Kate can see the method behind the psychopath's madness -- for the grisly slaughter of a former protégé is drawing her into the predator's path. And as each new murder exceeds the last in savagery, Kate is trapped in the twisted obsessions of the death artist, who plans to use her body, her blood, and her fear to create the ultimate masterpiece.

Meine Gedanken zum Buch:

Ein äußerst spannender Thriller in der New Yorker Kunstszene. Kate McKinnon, etwas zu smart, zu tough zu reich,  zu gut für diese Welt , ist trotzdem eine gute Hauptfigur, die sich als ehemalige Polizistin und Kunstexpertin an die Fersen des "Todeskünstlers" hefetet, dessen einziges Ziel ihre Aufmerksamkeit ist. Jonathan Santlofer, selbst ein äußerst erfolgreicher Maler (http://www.jonathansantlofer.com/), führt uns durch diese verlogene Welt, in der jeder mehr sein will als er scheint und die wahren Künstler oft auf der Strecke bleiben.
 
Ein heisser Tipp für alle, die gerne Thriller lesen, in denen es zur Sache geht, in denen Morde fantasievoll inszeniert werden (in diesem Fall anhand bekannter Gemälde) und die Beschreibungen auch kein Detail auslassen. Intelligent und gut geschrieben, feine Unterhaltung mit Nervenkitzel, eine Mischung aus Mo Hayder und Greg Iles, würde ich sagen.
 
Auf Deutsch leider nur gebunden um EUR 20,- erhältlich, auf Englisch schon ab EUR 6,-

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Apple of my Eye

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 22/04/2009 - 09:23
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A walking tour of New York from Battery Park to Harlem celebrates the architecture and history, landmarks, people, and pastimes of the Western world's most remarkable city.

Meine Gedanken zum Buch:

Dies ist der etwas andere Reiseführer, geschrieben aus der Sicht einer eingefleischten New Yorkerin in den späten Siebzigern, überarbeitet 1988. Hanff bekommt den Auftrag, ein Buch über NYC zu schreiben, und macht sich dazu nicht allzuviele Gedanken. Bis sie schön langsam draufkommt, dass sie noch nie bei der Freiheitsstatue war oder am World Trade Center. Und so begibt sie sich in Begleitung einer Freundin auf Sight Seeing Tour in ihrer Heimatstadt und macht eine Menge überraschender Entdeckungen. Für alle Fans dieser großartigen Stadt ist dieses Buch ein Muss, schon allein deshalb, weil man gut sieht, wie sehr sie sich in den letzten dreissig Jahren verändert und entwickelt hat.

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City of Bones - Chroniken der Unterwelt

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Verfasst von grey bookreader Christina am Mi, 11/03/2009 - 13:33
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Clary stolpert scheinbar zufällig über Jace, Isabelle und Alec. In ihrer Heimatstadt New York geschehen plötzlich seltsame Dinge und die drei Jugendlichen haben damit zu tun.
Nur dass es schon immer Schattenjäger und Dämonen in NY gegeben hat und Clary sie erst jetzt sehen kann.
Bald wird klar, warum so viele der Dämonen ungeduldig sind: ihr einstiger Anführer Valentin plant einen neuen Anschlag, einen weiteren Versuch die Herrschaft über die Schattenwelt an sich zu reißen.

Meine Gedanken zum Buch:

Ich möchte ehrlich sein: die Geschichte, als Trilogie angelegt, ist ein Harry-Potter/Buffy crossover und einige Details erinnern an zB die Gilmore Girls.
Aber: wenn man sich darauf einlässt, ist die Geschichte spannend erzählt und sie bringt sehr wohl einige eigene Ideen mit ein. Beeindruckt hat mich wie gut die Autorin Spannung aufbaut, bis man selber nicht mehr sicher ist, zu wem man halten soll/darf, es ist viel zweideutiges dabei. Also immer zum Mitdenken.
Da dies das erste Buch einer Trilogie ist, muss noch viel erklärt werden. Die Spannung kommt aber nicht zu kurz und es gibt ein paar interessante Wendungen. Am besten ist jedoch, dass Jace nur so vor Sarkasmus strotzt und gerne den Helden heraushängen lässt... was Clary irgendwie doch beeindruckt.
Das Buch ist ein super Lesestoff ab 14 Jahren, Clares Stil passt wirklich gut zu Teenagern.

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Liebeswut

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 24/10/2008 - 09:00
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Die 31jährige Gwen, blond, gebildet und erfolgreich, bewohnt ein schickes Apartment in Manhattan. Gideon schlägt sich als Puppenspieler durchs Leben. Obwohl die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten, fühlen sie sich unwiderstehlich voneinander angezogen. Sie schlagen alle Warnungen in den Wind, heiraten, bekommen ein Baby. Und da bricht auf einmal der Alltag über die Liebe herein.

Meine Gedanken zum Buch:

In tiefgreifender Sprache erzählt Fernanda Eberstadt die Geschichte zweier Menschen, die sich trotz ihrer Unterschiede in gesellschaftlicher, religiöser und wirtschaftlicher Hinsicht leidenschaftlich ineinander verlieben. Schon bald spürt man, dass das nicht gutgehen kann, dass Gwen diese Urgewalt von Liebe und Gefühlen nicht in ihr Lebensscheima einpassen kann, doch dann wird sie ungewollt schwanger, und erlebt zum ersten Mal eine Liebe, die keine Bedingungen stellt und in kein ihr bekanntes Schema passen will. Gideon wird für sie zur lästigen Randfigur, der ihre Erwartungen nicht mehr erfüllen kann, er lässt sich von ihr in brechen, nur um sie und die gemeinsame Tochter Bella nicht zu verlieren. Aus einem leidenschaftlichen und lebensfrohen Mann wird ein Schatten seiner selbst: "Aber brichst du den Menschen, den du liebst, ist alles, was dir bleibt, dein eigener ausgedörrter Wille und ein Bett aus steinigem Boden, durch das niemand mehr wieder seinen Pflug ziehen wird."
Parallel dazu beschreibt Eberstadt das New York der Neunziger, "gereinigt" von Rudy Giuliani's Maßnahmen zur Verbrechensbekämpfung, die weltweit großen Anklang gefunden hat und doch auf Kosten derer gegangen ist, die sich ausserhalb des Lichts dieser glamourösen Stadt bewegen und immer mehr in eine Schattenexistenz getrieben werden. Kleine Theater, Geschäfte, Galerien, alles weicht modernen Betonbunkern und einer neuen Schickeria, die von Traditionen nicht viel hält, sondern stetig nach vorne strebt.
Ohne zu bewerten erzählt Fernanda Eberstadt diese Geschichte einer sterbenden Liebe, die mich zutiefst berührt hat.

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La Cucaracha oder Die Stunde der Kakerlaken

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 16/01/2008 - 16:48
Inhaltsangabe

In der New Yorker Wohnung von Ira Fishblatt übernehmen die Kakerlaken das Regiment - ganz im Stil der gut organisierten Ameisen. Was dazu führt, dass sich die Kakerlaken fast ausrotten und Ira sich eine neue Freundin suchen muss.

Meine Gedanken zum Buch:

Es ist eine der skurrilsten Geschichten, die ich je gelesen habe, umwerfend komisch, einfach zum Totlachen. Wir reden immer vom "Liebesleben der Maikäfer", dabei haben die Kakerlaken doch viel mehr drauf!

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