Krieg

Magie

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Verfasst von  tigerkruemel am Sa, 06/03/2010 - 13:38
Inhaltsangabe

Tessia wächst als Tochter eines Dorfheilers im Lehen Mandryn in Kyralia, nahe der Grenze zu Sachaka auf. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als selbst Heilerin zu werden, was ihr als Frau in Kyralia aber verboten ist.
Bei einem Besuch des sachakanischen Ashaki Takado bei Lord Dakon, dem Lehensbesitzer von Mandryn, verletzt Takado seinen Quellsklaven Hanara so schwer dass dieser fast stirbt. Tessias Vater gibt sein Bestes, den Mann zu retten. Tessia, die ihren Vater davon überzeugen will, sie weiter auszubilden, begibt sich allein in Lord Dakons Haus, um Hanaras Verbände zu wechseln und stößt dabei auf Ashaki Takado, der sie überfällt. Dabei werden Tessias magische Kräfte freigesetzt, von denen sie zuvor nichts ahnte.
Lord Dakon nimmt Tessia als Meisterschülerin an und schenkt dem Sklaven Hanara die Freiheit, gibt ihm Arbeit in seinen Ställen.
Während einer Reise Lord Dakons und seiner Meisterschüler in die Hauptstadt Kyralias, Irmadin, kommt es zu einem Überfall Kyralias durch die Sachakaner, unter Führung von Takado, zu dem Hanara im absoluten Gehorsam zurückkehrt. Der (magische) Krieg zwischen Kyralia und Sachaka hat begonnen.
Während des Krieges lernen die kyralischen Magier, die zuvor sehr eigenbrödlerisch auf ihr Wissensmonopol gesetzt haben, gegenseitig über die Verwendung von Magie, was Jayan auf den Gedanken bringt, eine Meistergilde zu gründen (letztere ist Grundlage der (chronologisch)folgenden Trilogie "Die Gilde der Schwarzen Magier").

Es sei zum Verständnis der Zitate erwähnt, dass sowohl Menschen als auch Tiere Magie in sich tragen, aber nicht jeder hat das Potential, Magier zu werden. Magier nehmen die Magie von nicht Magiern auf und speichern diese bis zu ihrer Verwendung. Kyralier dürfen von Gesetzes wegen nur auf ihre Meisterschüler zurückgreifen, Sachakaner halten sich dafür Sklaven. Quellsklaven verfügen dabei über ein hohes Potential an Magie und stehen, wenn man davon sprechen darf, in der Ordnung unter den Sklaven vor anderen.

Meine Gedanken zum Buch:

Obwohl chronologisch der Trilogie "Die Gilde der Schwarzen Magier" vorangehend, erschien "Magie" erst in 2009.  In Erwartung eines ähnlichen Spannungsverlaufs wie in der Trilogie freute ich  mich auf die Lektüre, wurde aber sehr enttäuscht.

Die Handlung ist absolut vorhersehbar. Die weitschweifenden und sich in ihrem Kern oft wiederholenden Ausführungen zu Tessias Absichten, Heilerin zu werden, langweilen. Liebeleien sind ebenso vorhersehbar wie alles weitere in der Geschichte.
Ein zweiter Handlungsstrang, der die Elynerin Stara und ihr Schicksal im Frauen deskriminierenden Sachaka beinhaltet, wirkt aufgesetzt und nicht genug mit dem Haupthandlungsstrang verwoben. Im Gegenteil gibt es nur zwei Begegnungen der beiden Handlungsstränge, die jeweils außerordentlich isoliert und künstlich erscheinen.
Angenehm gelöst ist die Erzählperspektive: Jede Hauptfigur kommt zu Wort und erzählt aus seiner Sicht. Somit wird die Geschichte aus unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet und erörtert und gibt dem Leser weitreichenden Einblick in die Hauptfiguren.
Wenn ich recht informiert bin, ist der Roman für Jugendliche gedacht. Vielleicht bin ich etwas übervorsichtig, aber ich empfehle die Lektüre erst ab ca. 16 Jahren:
Die Darstellung der Gesellschaftsformen, insbesondere der Sachakas, ist krass. Es werden Sklaven gehalten, Frauen werden wie Sklaven behandelt und haben keine eigenen Rechte. Sie werden an ihre Ehemänner verkauft und verfügen über keinerlei eigene Freiheit. 
Aber auch in Kyralia, die die Sklaverei abgeschafft und dafür die Dienerschaft eingeführt haben, ist die gesellschaftliche Ordnung meiner bescheidenen Meinung nach als kritisch anzusehen. Natürlich handelt es sich um eine fiktive Geschichte, doch habe ich Bedenken ob der Wirkung auf junge Menschen. 
Die Strategien des Krieges und die Beschreibung des Sterbens in ihm sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Der Kopf ist eben, wie eine Bekannte so treffend sagte, eine Einbahnstraße: Sind die Bilder erst einmal drin, kriegt man sie nicht so leicht wieder raus...

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Helene - Eine Kriegskindheit

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Verfasst von white bookreader Rine am Sa, 31/10/2009 - 19:09
Inhaltsangabe

Deutschland in den Jahren des Zweiten Weltkrieges. Besonders in den großen Industriestädten zermürben ständige Bombenangriffe die Bevölkerung. Not und Elend sind allgegenwärtig. Diese Geschichte schildert die Kriegsjahre aus der Sicht des Mädchens Helene. Während sich ihr Vater als Soldat in Paris befindet, erlebt Helene, gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren vier Geschwistern, all die Grausamkeiten des Krieges. Das Mädchen muss miterleben, wie die Bomben um sie herum alles in Schutt und Asche legen. Überall gibt es Tote und Verletzte und schließlich trifft ein schwerer Schicksalsschlag sogar ihre eigene Familie. Als Helene durch die Kinderlandverschickung nach Bayern kommt, kann sie die Kriegswirren für einige Zeit verdrängen, doch kaum kehrt sie nach Hause zurück, überschatten tragische Ereignisse ihr Leben.
Obwohl dieses Buch auch einige amüsante Anekdoten aus dem Leben des Mädchens Helene schildert, so ist es doch geprägt von den alles zermürbenden Grausamkeiten des Krieges. Es ist eine Schilderung, die unter die Haut geht und für allzu sensible gemüter eher nicht geeignet ist.

Die Geschichte beruht auf eier wahren Begebenheit.

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch zog mich tief in seinen Bann. Es ist aus der Ich-Perspektive des Mädchens Helene geschrieben und zeigt auf beeindruckende Art und Weise, was unschuldige Kinderseelen in den schrecklichen Kriegsjahren durchmachen mussten. Die Handlung des Buches bescherte mir oft eine Gänsehaut. Ich litt mit dem Mädchen Helene, ich zitterte mit ihr und ich weinte mit ihr.
Es ist ein fesselndes Buch, welches einen tiefen Eindruck hinterlässt.

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Tai-Pan

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Verfasst von yellow bookreader headmaster am So, 04/10/2009 - 07:49
Inhaltsangabe

Tai-Pan heißt in China der "Oberste Führer", der die Macht wirklich in Händen hält. Ein solcher Tai-Pan ist der rothaarige, grünäugige Schotte Dirk Struan, ein Riese von einem Mann mit einem Willen aus Granit. Der Seefahrer und begnadete Kaufmann ist von dem Traum beseelt, Hongkong, die Insel vor der Küste Chinas, zum Sprungbrett in das geheimnisvolle Reich der Mitte und zur Britischen Kronkolonie zu machen. 1841 erreicht er schließlich sein Ziel - trotz aller hinterlistigen Fallgruben und kulturellen Gegensätze ...

Meine Gedanken zum Buch:

Tai-Pan ist der erste Teil einer Trilogie über die Familie Struan,Opiumhändler(damals noch ein legitimer Beruf)und Kaufleute in China zur Zeit der Gründung der Kolonie Hongkong.
Wie immer bei James Clavell ist das Umfeld großartig recherchiert und seine Figuren sind lebendig in die Geschichte eingebunden.Stil und Sprache leiden auch durch die Übersetzung in keiner Weise.
Ein Buch,das neugierig auf China macht und die beste Vorbereitung für eine Chinareise,wenn man die Mentalität der Chinesen verstehen möchte.

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Krieg und Frieden

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Verfasst von yellow bookreader headmaster am Di, 29/09/2009 - 14:52
Inhaltsangabe

Der mit insgesamt rund 250 Figuren (Hauptfiguren R S. 1078) besetzte Roman schildert die Geschichte dreier Familien, deren Mitglieder über drei Generationen durch mehrere miteinander verflochtene Erzählstränge verbunden sind.
Der ein wenig plumpe, aber gutmütige und idealistische Pierre Besuchow, illegitimer Sohn eines wohlhabenden Grafen, ist mit Andrei Bolkonski befreundet, einem ebenso zweiflerischen wie scharfsinnigen Denker. Aus der Schlacht von Austerlitz zurückgekehrt, verliebt sich Andrei in Natascha, die bezaubernde Tochter des verarmten Grafen Rostow. Nachdem diese eine Affäre mit dem ruchlosen Lebemann Anatol Kuragin begonnen hat, nimmt Andrei an der Schlacht von Borodino teil, wird schwer verletzt und stirbt.
Pierre indes heiratet Anatols Schwester Helene, die in seiner Abwesenheit bei der Abtreibung eines unehelichen Kindes stirbt. Er wird Zeuge der Schlacht von Borodino, erlebt in Moskau den Einzug der napoleonischen Armee und beschließt, Napoleon zu töten. Sein Plan missglückt, und Pierre kommt in ein Kriegsgefangenenlager, wo er den Soldaten Platon Karatajew kennen lernt. In dessen bäuerlicher Weisheit findet er schließlich eine Antwort auf seine Fragen nach dem Lebenssinn, so wie er in Natascha später seine ideale Ehefrau erkennt.
Nataschas Bruder Nikolai seinerseits gibt, um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten, die Verbindung zu seiner Cousine Sonja auf und heiratet Andreis Schwester Marja, die nach dem Tod des Bruders über ein beträchtliches Vermögen verfügt. Obschon ihre Ehe weniger bewegt und erfüllt erscheint als die zwischen Pierre und Natascha, finden auch Nikolai und Marja zu einem zufriedenen Dasein.

Meine Gedanken zum Buch:

Ein Buch wie eine ganze Welt...
Üppig in der bilderreichen Sprache, detailliert in der Erzählkunst, mit boshafter und doch liebevoller Genauigkeit schildert Tolstoi die Gesellschaft Russlands, die Adeligen in ihrem Bestreben, Philosophen zu sein, Positionen zu erringen,,einen Sinn in ihrem Dasein zu finden, dabei aber nicht anders zu sein als jeder beliebige Gesellschaftslöwe auch. Dazu kommt die russische Sicht auf die Kämpfe gegen Napoleon, die Beschreibungen der Kriegsschauplätze und der Kampfstrategien (aber nie zu viel), philosophische Exkurse (aber auch nicht zu ausufernd) und vor allem unwahrscheinlich viel humorvolles Augenzwinkern!
Und  "L'amour" natürlich...
 

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Die Mittagsfrau

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Verfasst von yellow bookreader Angelika Zehetner am Do, 17/09/2009 - 17:18
Inhaltsangabe

1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder. Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit - und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos.

Meine Gedanken zum Buch:

Die erste Hälfte dieses Buches hat sich sehr "gezogen", doch dann ist ein wenig mehr "Leben" hineingekommen - auch wenn es sich um keine positiven Dinge gehandelt hat.
Helene die Hauptfigur verliert ihre Identität, damit sie in kein Straflager kommt, verliert ihre große Liebe,...

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Als gäbe es mich nicht

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Verfasst von green bookreader Fürsorgezögling am Do, 17/09/2009 - 13:18
Inhaltsangabe

Eine junge Lehrerin aus Bosnien bringt Anfang der 90er Jahre in Schweden ein Kind zur Welt, das statt eines Vaters viele Väter hat; die gesichtslose Maske der Soldaten, die sie in einem Gefangenenlager vergewaltigt haben. Im Wochenbett suchen sie die schrecklichen Ereignisse der letzten Monate heim.

Meine Gedanken zum Buch:

Geschockt und tief bewegt hat mich dieses Buch, denn es zeigt auf wie nahe Normalität und Abnormität beisammen liegen.Politiker erklären Krieg, was heute galt und fester Bestandteil des Lebens war ist morgen ungültig. Der Krieg findet im TV statt, er scheint weit weg zu sein, kein Interesse an S., der jungen Lehrerin aus Sarajevo zu haben die sich in ein Bergdorf zurückgezogen hat um die dortigen Kinder zu unterrichten. Die Autorin stellt sich auf *keine* ethnische Seite, sie erzählt und lässt wissen,dass wir alle Menschen sind.

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Das Liebesrätsel

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Verfasst von green bookreader Gabi Stachl am Do, 16/07/2009 - 16:02
Inhaltsangabe

Mischa ist ratlos: Was hat es mit dem wertvollen Tizian-Gemälde auf sich, das seine Mutter kurz vor ihrem Tod unbedingt los werden wollte? Und wieso taucht deren ehemeliger Geliebter nach über 30 Jahren wie aus dem Nichts wieder auf? Eine aufregende Spurensuche in der Vergangenheit beginnt - und das Abenteuer einer großen Liebe ...

Meine Gedanken zum Buch:

Am Anfang liest sich das Buch eher mühsam, da es sehr langatmig die Kindheitserinnerungen der Hauptfigur beschreibt. Doch nach und nach tauchen immer mehr Rätsel aus der Vergangenheit auf und man wird neugierig, wie sich alles auflösen könnte.  Es ist meiner Meinung nach ein typische Liebesroman, der versucht das Ende des zweiten Weltkrieges und den Umgang der Franzosen mit vermeintlichen Nazisympatisanten miteinzubeziehen. Diese Zeit wird aus der Sicht des Kindes beschrieben.

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Wir Ertrunkenen

Bild von Christina
Verfasst von grey bookreader Christina am Mi, 11/03/2009 - 12:01
Inhaltsangabe

Klappentext:
Carsten Jensen erzählt von Menschen, deren Leben vom Meer bestimmt ist. Von Männern, die ihrer Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer folgen, und von Frauen, die dem Meer, das ihnen die Männer und Söhne raubt, den Kampf ansagen.
"Wir Ertrunkenen" ist ein großes Buch über Liebe, Freundschaft, Verlust und Wahnsinn, voller Satanskerle, Glücksritter, Leichtmatrosen und starker Frauen.

Eigene Inhaltsangabe:
Marstal ist eine Insel von Dänemark, wichtiger Knotenpunkt für Handel und Kriegsmarine. Von Generation zu Generation wird erzählt, wie sich nicht nur die Schifffahrt ändert sondern auch die Bewohner der Insel. Aber eines bleibt immer gleich: die Frauen bleiben zurück und lassen ihre Männer, Brüder, Söhne gehen.
Albert ist erfolgreicher Seemann und später Schiffsreeder, er hinterlässt Klara und ihrem kleinen Sohn Knud Erik sein gesamtes Vermögen. Klara beschließt, die Schiffe zu kaufen um so zu kontrollieren, wer noch in See sticht und wer nicht. Alles um ihren Sohn davon abzuhalten. Der letztlich doch ein Seemann wird.

Meine Gedanken zum Buch:

Aufmerksam wurde ich auf das Buch wegen Rezessionen, unter anderem in Der Presse. Auch der Klappentext sagte mir zu, und so kaufte ich es.
Allerdings finde ich, dass das Buch zu hoch gelobt wurde: die Geschichten drehen sich immer um die Männer die in aller Welt umhersegeln (was spannend ist, bis zum Zeitpunkt als der erste Weltkrieg beginnt) aber nicht wirklich um ihre Frauen zu Hause. Es kommen nur zwei starke Frauen (wie so schön angepriesen) im Buch vor, die eine ist Klara von der wir viel wissen, die andere eine Chinesin, die durch Erzählungen vorgestellt wird.
Das Buch ist teilweise spannend, aber öfters langatmig und die ganze Seemannsprache ist meiner Meinung nach zu viel bzw. unverständlich (außer man ist Matrose).
Das Ende wird wieder spannend und gut erzählt, es schließt schön mit der gesamten Geschichte ab.
Ich habe mir eindeutig mehr erwartet, ich finde das Buch nicht so fantastisch wie es in den Rezessionen gelobt wurde.
 

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Eines Menschen Herz

Bild von Gabi Stachl
Verfasst von green bookreader Gabi Stachl am Mi, 26/11/2008 - 21:47
Inhaltsangabe

Logan Mountstuart ist Schriftsteller, Kunsthändler, Spion und mehr, geboren 1906 in Uruguay, gestorben 1991 in Frankreich, ein Mann mit vielen Talenten, aber auch mit vielen Schwächen: Anfang Zwanzig brilliert er mit einer Shelley-Biografie, heiratet eine adelige Lady, später trifft er auf Berühmtheiten wie Evelyn Waugh und Virginia Woolfe. Er lernt in Paris Hemmingway und Picasso kennen und kauft billige Gemälde von Unbekannten: Paul Klee und Juan Gris.Er arbeitet für Ian Flemming und landet im Gefängnis in der Schweiz. Schließlich geht er nach Frankreich und wird als alter Mann beinahe glücklich.

Meine Gedanken zum Buch:

Am Anfang habe ich mir sehr schwer getan in die Geschichte hineinzufinden. William Boyd hat alles in Tagebuchform verfasst. Es wird das Leben eines Mannes beschrieben, der viele Schicksalsschläge hinnehmen muss, aber sich dazwischen immer wieder aufrichtet und Erfolge (vor allem als Kunsthändler) hat. Zum Schluss war ich dann doch von der Geschichte gefesselt und fragte mich immer wieder. "Gab es diesen Logan Mounstuart nun wirklich oder ist die ganze Geschichte erfunden?" Die Personen, mit denen er zu tun hatte, sind großteils real.

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Das Lied von Malonia

Bild von Sabine Stachl
Verfasst von bookreaders team member Sabine Stachl am So, 23/11/2008 - 15:06
Inhaltsangabe

Dieser Fund wird mein Leben verändern...

Ein geheimnisvolles Buch verrät mir, wohin der Prinz von Malonia verbannt wurde: in ein Reich namens England, das durch eine magische Pforte von uns getrennt ist. Doch wird Prinz Ryan in der Stunde der Not zu seinem Volk zurückkehren - auch wenn er dafür die Frau verlassen muss, die er mehr liebt als das Leben?

Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch hat mich gefesselt wie sonst keines. Zwischendurch ist es zwar manchmal etwas langatmig. Aber genau dann, wenn man sich denkt, man will nicht mehr weiterlesen, passiert etwas spannendes und man muss doch noch unbedingt weiterlesen. Freu mich schon auf den nächsten Teil.

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