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Krieg

Eragon 4 - Das Erbe der Macht (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 16/01/2012 - 11:37
Inhaltsangabe

Ein schrecklicher Krieg wütet in Alagaësia. Alle Völker haben sich zusammengeschlossen und ziehen in den Kampf gegen Galbatorix, den grausamen Herrscher des Imperiums. Eragon weiß, dass er und Saphira ihm irgendwann gegenüberstehen werden. Treue Gefährten kämpfen an seiner Seite, allen voran die wunderschöne, kluge Elfe Arya. Doch der finstere König ist nahezu unbesiegbar, denn er besitzt die Macht zahlloser Drachen, deren Seelenhort, den Eldunarí, er an sich gerissen hat. Ein neuer Drache und ein neuer Drachenreiter verändern das Kräfteverhältnis. Wird Eragon Galbatorix besiegen können? Oder muss er sich geschlagen geben? Eine Prophezeiung besagt, dass Eragon Alagaësia für immer verlassen wird ...

Meine Gedanken zum Buch:

Der lang erwartete vierte Teil der Eragon-Reihe hat alle Erwartungen voll erfüllt. Spannende Schlachten, listige Strategien und ein fulminantes Finale im Kampf gegen den Diktator Galbatorix, der letztendlich seinen eigenen Waffen ins Auge blicken muss. Und ein Ende, das eine Fortsetzung möglich macht. Auf die hoffen nämlich alle Fans, da bin ich mir sicher.
Besonders fasziniert hat mich diese Idee des "wahren Namens", mit dem sich ein Wesen in seiner Gänze beschreiben muss. Da fängt man schon an nachzudenken, was einen denn eigentlich ausmacht. Schlüssig wird diese Idee auch dadurch, dass der Name sich über die Zeit verändern kann, also weitere Entwicklungen berücksichtigt werden müssen.
Wie immer steigt man rasch in die Geschichte ein und freut sich über jedes einzelne Wiedersehen mit den vielen Figuren, die einem in den letzten drei Büchern schon ans Herz gewachsen sind. Manche davon sind für etliche Überraschungen gut, ich hab schön geschaut, was die Kräuterhexe Angela so auf Lager hat.
Das Ende stimmt den Leser sicher traurig, es ist unerwartet und bringt viele Abschiede mit sich. Aber wie gesagt, es lässt auch Spielraum für eine Fortsetzung der Geschichte um Eragon und Saphira, von denen wir uns nur ungern für immer trennen würden.
 
Zum Hörbuch kann ich noch sagen, dass Andreas Fröhlich auch diese 33 Stunden hervorragend meistert und wie immer durch seine animierte Art zu lesen der Geschichte noch zusätzlch Witz und Spannung verleiht.
 

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Vor allen Nächten

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 19/12/2011 - 17:33
Inhaltsangabe

Vor allen Nächten erzählt die Geschichte eines jüdischen Einwanderersohnes aus den Nordstaaten, der während des amerikanischen Bürgerkriegs zwischen alle Fronten gerät. Dara Horn entfaltet darin eine solche Farbigkeit, wie sie weltberühmte Romane über diesen großen historischen Stoff nicht hervorbrachten. New York, 1861. Der neunzehnjährige Jacob Rappaport, Sohn jüdischer Einwanderer aus Deutschland, soll mit der einfältigen Emma, Tochter eines Geschäftspartners seines Vaters, verheiratet werden. Außerstande, sich gegen die Pläne des Vaters zur Wehr zu setzen, bleibt ihm am Vorabend des Festes nur die Flucht. Der Bürgerkrieg steht kurz bevor, und Jacob schlägt sich als Soldat auf die Seite der Nordstaatler, die für die Abschaffung der Sklaverei kämpfen. Unerprobt wie er ist, wird er auf waghalsige Mission geschickt. An Bord eines Schmugglerschiffs verfrachtet man ihn nach New Orleans, wo er seinen eigenen Onkel vergiften soll, der sich während des Pessachfestes von Sklaven bedienen lässt und als Spion für die Südstaatler ein Mordkomplott gegen Präsident Abraham Lincoln plant. Kaum ist Jacob in den Norden zurückgekehrt, verschlägt es ihn ein weiteres Mal in den Süden. Diesmal mit einer Mission der anderen Art: Nun soll er Eugenia Levy, feindliche Spionin und Tochter eines alten Bekannten, heiraten und im Auftrag der Kommandanten bespitzeln. Aber auf das, was ihn im Hause Levy erwartet, ist Jacob nicht vorbereitet: Vier bildhübsche Schwestern mit derart verwegenem Charme, dass er bald nicht mehr weiß, auf wessen Seite er steht. Mit Fabulierlust erzählt Dara Horn die Geschichte eines zaudernden Helden, der erst in den Wirren des Krieges lernt, für sich selbst zu sprechen.

Meine Gedanken zum Buch:

Den Hintergrund für diese Mischung aus Liebes- und Spionagegeschichte bildet der amerikanische Bürgerkrieg, insbesondere wird die Rolle der Juden in diesem Gemetzel genauer beleuchtet. Der Ich-Erzähler Jacob Rappaoport, ein junger Mann aus angesehener Familie, wird zum Spion für die Nordstaaten und überschreitet so gut wie jede Grenze der Menschlichkeit, um einem Ideal zu dienen, das nur bedingt auch das Seine ist. Es mangelt ihm an Charakterstärke und Durchsetzungsvermögen, was ihn immer wieder sehr unsympathisch erscheinen lässt.
Leider konnte ich mich mit dieser Figur nicht anfreunden, denn obwohl viel von Gefühlen die Rede ist, war sie für mich nicht nachvollziehbar und eine Spur zu flach. Dementsprechend wenig Profil hatten für mich dann auch die anderen Protagonisten, die in Jacobs Leben eine mehr oder weniger große Rolle spielen. Allen voran Eugenia, deren mehrfach beschriebene Schönheit mich nie berühren konnte.
Die Geschichte an sich ist durchaus spannend und interessant, vor allem, wenn man sich für diese wichtige Epoche der US-amerikanischen Geschichte interessiert. Ehrlich gesagt ist mir dieses Thema sehr fremd, somit hab ich mir auch immer wieder schwergetan, Namen und Orte den richtigen Parteien zuzuordnen.
Alles in allem solide geschriebene Unterhaltung mit Höhen und Tiefen, die es jedoch trotz vieler detailreicher Beschreibungen von z.B. Jacobs Verletzungen nicht schaffen, den Leser emotional wirklich zu bewegen. Emfpehlen würde ich es daher nur jenen, die sich für das Judentum in den USA oder eben den Bürgerkrieg interessieren. Kein Meisterwerk, aber nette Unterhaltung, würde ich sagen.
 

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American Gods (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 02/12/2011 - 14:30
Inhaltsangabe

Leibhaftige Götter in weißen Limousinen, ein alter Mann, der sich als Odin, der mythische Allvater, erweist, eine Münze, die Tote wiedererweckt, und eine monumentale Götterschlacht in der Mitte der USA - Neil Gaiman hat einen großen Roman über die Mythen Amerikas geschrieben.
Hauptfigur ist Shadow, eine eher zwiespältige Gestalt, die nach einer dreijährigen Gefängnisstrafe in die Freiheit entlassen wird, nur um sich mit dem Tod seiner Frau und seines besten Freundes konfrontiert zu sehen, die ein Verhältnis miteinander hatten. Notgedrungen nimmt er einen Job bei einem merkwürdigen alten Mann an, der sich "Wednesday" nennt. Wednesday entpuppt sich als Inkarnation des nordischen Gottes Odin und ist nur einer von zahlreichen übermächtigen Wesen, denen Shadow auf seiner Reise durch das Herz von Amerika begegnet. Im Laufe des Romans stellt sich heraus, dass der nordamerikanische Kontinent nicht nur die Heimat von Menschen aus der ganzen Welt geworden ist, sondern auch von Göttern aus den unterschiedlichsten Mythologien und Religionen.

Wie schon bei Sandman zaubert Neil Gaiman mit großer Virtuosität Figuren und Geschichten aus allen Kontinenten aufs Tableau und lässt seine Leser eine ihnen bekannte Welt mit völlig neuen Augen sehen. "American Gods" überzeugt von der ersten bis zur letzten Minute - liebevoll gezeichnete Protagonisten, eine spannende und vielschichtige Handlung, unaufdringliche Kritik am Selbstbild der USA und ihrer Bewohner.

Meine Gedanken zum Buch:

Skurril, witzig und sehr detailliert erzählt Neil Gaiman die Geschichte der unterschiedlichsten Religionen. Wie sie nach Amerika gebracht wurden, und wie sie dort, eine nach der anderen, vergessen wurden. Und mit ihnen ihre zahlreichen Götter, die ohne entsprechende Aufmerksamkeit nur mehr dahinvegetieren können und sich auf recht profane Art und Weise durchs Leben schlagen müssen. Mr. Ibis und Mr. Jackal als Bestatter sind schon ein schräges Gespann, und ihr Hauskätzchen hat so einiges auf Lager, mit dem Shadow nicht gerechnet hätte.
 
Dieser ist eine wirklich sympathische Hauptfigur, ausgestattet mit einem trockenen Sinn für Humor und einem gewissen Phlegma, ohne das man die Dinge, die ihm der Reihe nach widerfahren, wohl nicht ertragen könnte. So reist er als Fahrer des Gottes Odin quer durch die USA, wird gefangen genommen von den modernen Göttern Technik, von der Göttin Media via TV verführt und immer wieder vor die Entscheidung gestellt, wem er seine Solidarität eigentlich schuldet.
 
Alles in allem ist "American Gods" eine recht bissige Satire auf das Leben im modernen Amerika, in dem keine Gottheit mehr gute Überlebenschancen hat, weil dei Zeit dafür viel zu schnelllebig ist, weil ein Gott den nächsten nahtlos ablöst, ohne Spuren zu hinterlassen.
 
Gelesen wird das Ganze sehr animiert von Stefan Kaminski, der vielleicht ab und zu ein Bisserl übertreibt, aber seine Sache im Grunde ausgesprochen gut macht. Ein Tipp für Fantasyfans, die einmal etwas ganz anderes lesen wollen, und die Wert auf ein gewisses sprachliches Niveau legen.

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Slash and Burn

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Fr, 11/11/2011 - 15:30
Inhaltsangabe

Dr. Siri's bagged himself a holiday: an all-expenses-paid trip to the northern mountains of Laos. What's more, through a bit of skilful bartering (well, blackmail) he has wangled it so that his nearest and dearest may accompany him.

They are to assist a US-funded search for a lost CIA pilot - Boyd Bowry - missing since his aircraft was downed in 1968. But Siri's not taking the search too seriously, as he strongly suspects that when the helicopter exploded, the pilot followed suit.

However, just hours into the trip, it becomes apparent that ulterior motives are at work within the group. And Siri's suspicions are confirmed when those associated with the airman start dropping ike the insects that frequent the surrounding landscape.

Siri and co are caught up in something big: something that goes way back, and way over their heads. And, if this wasn't bad enough, a psychic of unquestionable repute then informs Siri that he will shortly die: in 'a day or tow', to be precise.

Meine Gedanken zum Buch:

Das neunte Abenteuer für Dr. Siri, der von seinem letzten Ausflug gesundheitlich noch sehr mitgenommen ist, sich aber davon natürlich nicht unterkriegen lässt. Gemeinsam mit seinen Freunden, seiner Frau Daeng und seinem Gehilfen Mr. Geung unterstützt er ein amerikanisches Team auf der Suche nach einem Piloten, der im Krieg mit dem Hubschrauber abgestürzt ist. Anfangs sind die Amis noch ganz verwundert darüber, was für ein wilder Haufen da auf Seiten der Lao antanzt, aber bald schon müssen sie einsehen, dass niemand eine Chance hat gegen die bodenständige Intelligenz der illustren Truppe, die auch vor übersinnlichen Phänomenen und Drogenmissbrauch nicht zurückscheckt.
Ein weiteres ungewöhnliches, ausgesprochen humorvolles und spannendes Lesevergnügen der besonderen Sr.-Siri-Art!

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Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown

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Verfasst von  Alpensalamander am Do, 10/11/2011 - 23:46
Inhaltsangabe

Henry N. Brown erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird, am 16. Juli 1921. So beginnt ein turbulentes Leben. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden. Und überall, wo Henry hinkommt, bemerkt er, dass die Menschen vor allem ein Bedürfnis haben: Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört.

Meine Gedanken zum Buch:

Fast ein ganzes Jahrhundert begleiten wir den Teddybären Henry N(early) Brown auf seinen Reisen. Gemeinsam mit ihm durchleben wir Kriegszeiten oder Zeiten des Aufschwungs und des Hoffens, Naturkatastrophen, Familiendramen, Krankheiten... Wir reisen durch viele Länder Europas, trösten kleine Kinder oder einsame Erwachsene, kommen unter in reichen, armen und zerrissenen Familien, werden von manchen als Zuhörer, Trostspender oder Gefährte angesehen oder dienen anderen wiederum einfach nur als Staubfänger.
Ich war von diesem Buch überwältigt, es ist so einfach zu lesen und trotzdem beinhaltet es so viele Weisheiten, die nur eine unbedarfte Seele, wie sie der Teddybär in diesem Buch hat, so treffend erfassen kann. Fast naiv wirken die Gedanken manchmal, wie die eines Kindes, aber sie sind einfach nur wahr.
Die Geschichte regt dazu an,  manche Gedanken wieder einmal neu zu ordnen und darüber nachzudenken, was einem wirklich wichtig ist.
Lasst euch nicht davon abschrecken, dass ein Teddybär die Hauptrolle spielt und auch nicht vom Cover - es handelt sich keineswegs um ein kindisches Buch, sondern viel eher um eine wunderbare Geschichte über das Menschsein.
Dieses Buch werde ich heuer ganz bestimmt einigen Freunden und Verwandten unter den Christbaum legen.

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Eddies Bastard

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Verfasst von  Alpensalamander am Do, 10/11/2011 - 23:29
Inhaltsangabe

Alles begann mit einem Körbchen vor der Tür eines großen zerfallenen Farmhauses. In diesem Korb, eingehüllt in eine Decke, lag ein schlafendes Baby. Das Einzige, was auf seine Herkunft hindeutete, war ein Zettel mit den handgeschriebenen Worten: Eddies Bastard. Als der alte, verbitterte Mann auf der Schwelle seines Hauses dem Kind in die Augen blickt, weiß er sofort, dass dies sein Enkelsohn ist. Also beschließt er, den Jungen allein aufzuziehen - mit Liebe, gebratener Mortadella und den faszinierenden Geschichten der einstmals bedeutenden irischstämmigen Familie.

Meine Gedanken zum Buch:

Das Buch war ganz nett zu lesen, aber irgendwie habe ich mir was ganz anderes darunter vorgestellt. Laut Klappentext handelt es sich bei dem Großvater um einen alten, verbitterten Mann und ich habe mich darauf eingestellt, dass es eine nervenaufreibende Tortur für ihn wird, seinen Enkelsohn Billy aufzuziehen, alles gespickt mit witzigen Passagen. Witzig fand ich es im Endeffekt überhaupt nicht, manchmal eher skurril. Der Großvater wirkte auf mich alles andere als verbittert, sondern eher recht harmlos und liebevoll (soweit man das über einen Säufer sagen kann) und die ersten Jahre der Kindheit wurden übersprungen. Einige Figuren sagten mir gar nicht zu - zB Annie, die Jugendfreundin des Ich-Erzählers Billy. Was ihr widerfahren ist (Missbrauch durch den Vater), ist natürlich schrecklich, das will ich keineswegs abstreiten, aber ihre Entwicklung und der Umgang mit ihrem ehemaligen Freund, dem sie einiges zu verdanken hat, gefällt mir nicht. Die Erzählung um den Japaner war mir ein bisschen zu mystisch.
Der Autor Kowalski wird v.a. aufgrund dieses Werkes mit Irving verglichen - ich kann dazu leider nichts sagen, da ich von Irving noch nichts gelesen habe. Vielleicht sollte sich ein Irving-Fan mal daran versuchen und kann mir dann berichten, ob etwas Wahres an dieser Aussage dran ist? Für mich war das Buch wie gesagt ok, es beginnt aber jetzt schon in meiner Erinnerung zu verblassen.

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Galdäa. Der ungeschlagene Krieg

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Verfasst von  Karsten Kruschel am Do, 27/10/2011 - 23:53
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Klappentext:

"Wir wollen diesen Krieg beenden. Das kann nur auf zwei Weisen geschehen. Entweder durch die völlige Harmonie der Beteiligten oder die totale Vernichtung einer der Parteien." - Tara SKhanayilhkdha Vuvlel TArastoydt, galdäische Konsulin auf Penta V.

Dabei behauptet die offizielle Geschichtsschreibung, die Sicherheit sei schon vor Jahrzehnten wieder hergestellt worden. Allerdings geraten die Dinge in Bewegung, als ein Datenchaos die offiziellen Stellen lahmlegt und Michael Sanderstorm einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur kommt.

"Vielleicht ist die Einmischung der Goldenen Bruderschaft ein Akt der Verzweiflung und die die Maden wollen damit nur ihre Pfründe erhalten? Wie gewaltig ist eigentlich das Wespennest, in das wir da gestochen haben?

Eine schwielige Hand packte seinen Nacken und schob ihn zu seinen Instrumenten und Rechnern hinüber. Eine leidenschaftslose, unbarmherzige Melodie, Verzweiflung und Sehnsucht, süß und scharf, unwiderstehlich, wenn jemand sie spielt, der am Rand eines glassplittergespickten Abgrunds steht.

Nach den Romanen "Vilm - Der Regenplanet" und "Vilm Die Eingeborenen", die beide mit dem Deutschen Science Fiction Preis 2010 ausgezeichnet wurden, fügt Karsten Kruschel seinem faszinierenden VILM-Universum ein neues, spannendes Kapitel hinzu.

Meine Gedanken zum Buch:

"Buch des Monats" im Portal Phantastik-Couch.de.
Die ersten Kritikerstimmen zum Roman "Galdäa. Der ungeschlagene Krieg" klingen so:

• Ein spannendes und faszinierendes Abenteuer in einer detailreichen
und gut ausgearbeiteten Welt. Ein würdiger Nachfolger der VILM-Bände.
(Petra Hartmann, Literaturwissenschaftlerin und Fantasy-Autorin)
 
"Obwohl der Plot der Geschichte schon ausreicht, um den Leser in seinen Bann zu schlagen, ist das eigentliche Highlight des Buches die vielschichtige Beschreibung der Figuren."
(Klaus Volmer, Phantastik-Couch)

• Rückkehr ... ins rätselhafte 'Vilm'-Universum. Mit 'Galdäa. Der
ungeschlagene Krieg' setzt der Wahlsachse die Erzählung fort, ohne dabei eine direkte Fortsetzung zu
liefern. (Steffen Könau, Mitteldeutsche Zeitung)

• ...so dichte, phantasiereiche SF gibt es selten zu lesen. (Ralf
Julke, LIZ-Chef)

Ausführliche Leseprobe als Download (PDF):
http://www.wurdackverlag.de/downloads/galdLP.pdf

Links zu den Zitaten:
http://www.phantastik-couch.de/karsten-kruschel-galdaea-der-ungeschlagen...
http://www.scifinet.org/scifinetboard/blog/petrahartmann/ind...
http://www.l-iz.de/Bildung/B%C3%BCcher/2011/05/Karsten-Krusc...
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/pag...

http://62.75.219.232/ernstwurdack-p96h13s33-Galdaea.html

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Die Feuerreiter seiner Majestät 05: Drachenwacht (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 10/10/2011 - 16:17
Inhaltsangabe

Die unvergessliche Freundschaft zwischen einem Drachen und seinem Hüter.
Will Laurence wird des Hochverrats angeklagt, degradiert und zurück zur Marine versetzt, während Temeraire in einem Zuchtgehege in Schottland sein Dasein fristen muss. Doch dann überquert Napoleon mit seiner Armee den Kanal, und es wird schnell klar, dass die britische Admiralität es sich nicht leisten kann, auf einen Drachen wie Temeraire zu verzichten. Und so macht Will Laurence sich auf höchsten Befehl auf den Weg nach Schottland, wo er jedoch nur ein verlassenes Gehege vorfindet. Und damit beginnt für den einsamen Feuerreiter die verzweifelte Suche nach dem Freund, der ihm mehr bedeutet als das eigene Leben...

Meine Gedanken zum Buch:

Bei aller Liebe zu Laurence und Temeraire - dieses Buch war wirklich ein Gewaltakt! Der Anfang ging ja noch, der arme Drache im Zuchtgehege, total einsam und verlassen, total gelangweilt und in Trauer um seinen Freund. Dann endlich das glückliche Wiedersehen und dann.... endlose Schlachten, endlose Strategiebesprechungen zwischen Menschen und Drachen - viel Blabla, wenig spannende Handlung. Da war ja Teil 6, den ich aus Versehen davor gehört habe, noch besser, und von dem war ich schon recht enttäsucht. Schade! Denn Detlef Bierstedt gibt wirklich sein Bestes, um der langweiligen Handlung noch irgendwie Spannung zu geben, aber zaubern kann der leider auch nicht.

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Die Feinde des Imperators - SPQR 13 (Audiobook)

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 06/09/2011 - 14:12
Inhaltsangabe

Julius Caesar hat einen monumentalen Plan: Er möchte im ganzen Imperium den Kalender reformieren und hat dafür Astronomen aus der gesamten bekannten Welt in Rom versammelt. Mit Feuereifer machen sich diese an die Arbeit - bis einer von ihnen tot aufgefunden wird. Als weitere Mordopfer folgen, bangen die verbleibenden Wissenschaftler um ihr Leben. Decius Caecilius Metellus muss mit Fingerspitzengefühl ermitteln - denn die Kalenderreform hat zahlreiche prominente Gegner...

Meine Gedanken zum Buch:

Ein letzes Mal begleiten wir Decius Caecilius Metellus durch das antike Rom. Die Lage rund um Caesar spitzt sich zu, immer mehr Stimmen werden laut, die mit seinen geplanten Reformen, Bauprojekten und Kriegen nicht einverstanden sind. Wie er gar den Kalender erneuert und so mirnix dirnix 3 Monate streicht, eskaliert die Lage und der Reihe nach tauchen ermordete Astronomen und Astrologen in der Stadt auf. Eine Herausforderung für Decius, der sich mit seinem Freigelassenen Hermes auf die Spur der verführerischsten Frauen von Rom heftet, darunter einmal mehr die bezaubernde Cleopatra.
Nur schweren Herzens nehme ich Abschied von diesem so gelungenen Ermittlerteam, doch so wie es aussieht, ist von Mr. Roberts keine Fortsetzung zu erwarten. Aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt.
Einmal mehr trägt Erich Räuker wesentlich dazu bei, den feinen Humor und Sarkasmus zu transportieren, der neben den detailreichen historischen Informationen den Reiz der Serie ausmacht. 
Vale, Decius!

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Der Koch

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Di, 26/07/2011 - 10:23
Inhaltsangabe

Maravan, 33, tamilischer Asylbewerber, arbeitet als Hilfskraft in einem Zürcher Sternelokal, tief unter seinem Niveau. Denn Maravan ist ein begnadeter, leidenschaftlicher Koch. In Sri Lanka hatte ihn seine Großtante in die Kochkunst eingeweiht, nicht zuletzt in die Geheimnisse der aphrodisierenden Küche.

Als er gefeuert wird, ermutigt ihn seine Kollegin Andrea zu einem Deal der besonderen Art: einem gemeinsamen Catering für Liebesmenüs. Anfangs kochen sie für Paare, die eine Sexualtherapeutin vermittelt. Doch der Erfolg von Love Food spricht sich herum, und eine viel zahlungskräftigere Klientel bekundet Interesse: Männer aus Politik und Wirtschaft - und deren Grauzonen. Maravan hat Sorge, das Geschäft könne "unanständig" werden. Und das wird es.

Doch er benötigt das Geld dringend, um seine Familie in Sri Lanka am Leben zu erhalten.

Meine Gedanken zum Buch:

Einmal mehr bin ich von Suter, um den so viel Aufhebens gemacht wird, enttäuscht. Die so hoch gelobte einfache Sprache kann mich nicht fesseln, sie ist zwar schlicht aber ohne jegliche Spannung und Raffinesse. Beide Elemente fehlen leider auch der Handlung des Buches. Die Figuren sind etwas platt, top-aktuelle Themen werden grob angeschnitten, nichts geht wirklich in die Tiefe. Ausser vielleicht die Liebe Maravans zu seiner Familie und deren Probleme im Bürgerkrieg, aber selbst hier fehlen Fakten, die einen über das humane Leiden hinaus darüber informieren, was dort eigentlich wirklich seit Jahztehnten passiert und ich welchem Ausmaß.
Alles in allem trotz der brisanten Themen nicht mehr also nette Unterhaltung für zwischendurch ohne größere Highlights.
 
Interessant, aber in einer normal ausgestatteten Küche nicht nachkochbar, sind die Rezepte, die wirklich verlockend klingen.

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