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Judenverfolgung

Das Tagebuch der Anne Frank

Bild von Laura
Verfasst von yellow bookreader Laura am So, 24/04/2011 - 19:55
Inhaltsangabe

Das Tagebuch der Anne Frank ist Symbol und Dokument zugleich. Symbol für den Völkermord and den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin.

Meine Gedanken zum Buch:

„Das Tagebuch der Anne Frank“ stand auf meiner Bücherwunschliste schon ganz oben, als sich die passende Möglichkeit bot, dieses Buch für die Schule zu lesen. Gegen den Rat meiner Freundin, die dieses Buch schon gelesen hatte und es als langweilig empfand, ließ ich mich auf Annes witzige, spannende und interessante Tagebucheinträge ein. 
Ab dem Anfang an begeisterte mich Anne mit den Erzählungen, die sie Kitty anvertraute. Auch wenn es zwischendurch etwas langweilig war und ich nicht von der Stelle kam, bereue ich es in keinerlei Hinsicht, dieses Buch, besser gesagt Tagebuch, gelesen zu haben. Der Schreibstil von Anne ist bewundernswert und ihre Art Dinge zu beschreiben, ist meiner Meinung beachtlich.
Besonders die Verschiedenheit der Tagebucheinträge hat mir sehr gut gefallen. So schreibt sie über die Streitereien, Konflikte und Meinungsverschiedenheiten der Geflohenen, lässt sich über ihre Eltern aus, beschreibt angstvolle Momente wie Einbrüche im Vorderhaus, Bombardierungen und Schießereien, informiert über den neuesten Stand der Politik und noch vieles mehr. Weil mich die Zeit um den 2. Weltkrieg und die damalige Judenverfolgung sehr interessiert, war das genau das richtige Buch für mich, was die Thematik betrifft.
Doch „Das Tagebuch der Anne Frank“ hat mich auch sehr zum Nachdenken gebracht. Wenn ich nur an die vielen Menschen und auch an Anne und alle Versteckten vom Hinterhaus denke, die in qualvollen Umständen sterben mussten, denke ich mir, wie anders das Leben dieser unschuldigen Menschen hätte verlaufen können. Anne wäre vielleicht berühmte Schriftstellerin geworden und wir hätten vermutlich ihre bemerkenswerten Bücher, zuallererst „Das Hinterhaus“ bestaunen können.
Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Es könnte besonders denen gefallen, die sich für Geschichte interessieren, jedoch auch diejenigen, die gerne über die Leben oder Schicksäle junger Menschen lesen! 

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The Book Thief (Die Bücherdiebin) (Audiobook)

Bild von tedesca
Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mi, 02/06/2010 - 12:22
Inhaltsangabe

Selbst der Tod hat ein Herz …

1939, Nazideutschland. Liesel lebt bei Pflegeeltern in der Himmelstraße in Molching. Sie sieht die Juden nach Dachau ziehen. Sie erlebt die Bombennächte über München. Und überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat. Sie – und die Menschen aus der Himmelstraße.

Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet.

Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt ein jüdischer Faustkämpfer die Küche der Hubermanns …

»Die Bücherdiebin« erzählt von kleinen Freuden, großen Tragödien und der gewaltigen Macht der Worte. Eine der dunkelsten und doch charmantesten Stimmen und eine der nachhaltigsten Geschichten, die in jüngster Zeit zu vernehmen waren.

Meine Gedanken zum Buch:

"Let's go, Saukerl!  What do you bet, you little Saumensch?  She schmunzelled.  They returned to Frau Diller's, Heil Hitlered and waited." Wenn man kann, sollte man dieses Buch unbedingt auf Englisch lesen, denn gerade dieses Einfließenlassen der deutschen Sprache macht den besonderen Witz der Dialoge und Beschreibungen aus.
 
Erzählt wird die Geschichte der kleinen Liesel Memminger, die in einem Vorort vor München mit den Gräueln des Zweiten Weltkrieges konfrontiert wird. Erzähler ist der Tod höchstpersönlich, der sich einen gewissen Sarkasmus oft nicht verkneifen kann. Wer könnte es ihm auch verübeln? Doch herzlos ist er nicht, der Sensenmann, ganz im Gegenteil. Er verfolgt die Geschichte dieses Kindes, das immer wieder seinen Weg kreuzt mit viel Anteilnahme für sie und ihre Lieben. Der ruppigen Rosa Hubermann, dem sanftmütigen Papa Hans, ihrem besten Freund Rudi, der verstörten Bürgermeistersfrau und dem geflohenen Juden Max.
 
Jahrelang verstecken die Hubermanns Max in ihrem Keller, jahrelang beobachten die Bürger von Molching den Marsch der Judenkolonnen durch ihren Ort in Richtung Dachau.
 
Zusak erzählt eine leise Geschichte, wie sie zu dieser Zeit wohl tausendfach geschehen ist. Was dieses Buch zu einem grandiosen Leseerlebnis macht, ist der Stil, in dem es geschrieben ist. Dramatisch, komisch, tragisch - wie das Leben selbst. Für mich persönlich sicher unter den Top 5 dieses Jahres.
 
Ein besonderes Lob gebührt auch noch Allan Corduner, der ein faszinierendes Buch zu einem unvergesslichen Hörerlebnis macht!

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Glockengasse 29

Bild von Fürsorgezögling
Verfasst von green bookreader Fürsorgezögling am Mi, 30/12/2009 - 19:29
Inhaltsangabe

Vilma Neuwirth überlebte als 10-17jähriges Mädchen
den Terror der NS Herrschaft als Sternträgerin in der Wiener Glockengasse und erzählt in ihren Erinnerungen an die Jahre 1938 bis 1945 eindringlich von Veränderunge unter den neuen Machthabern, von der antisemitischen Hetze der Nachbarn, won jugendlichem Leichtsinn und dramatischen Änderungen.

Meine Gedanken zum Buch:

Immer wieder erschreckend wie "normale Menschen" und einst  liebenswerte Nachbarn zu Bestien werden können wenn es zu ihrem Vorteil ist. Eine andere Schriftstellerin nannte solche Dinge "Banalität des Bösen", d a s  werde ich nie verstehen.

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